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[FilamentExtruder] Filament Extruder Selbstbau
#21
Ich hab genug drehmoment, aber mein problem ist die drehzahl, die bei lastwechsel schwankt. Das gleiche hat man mit bohrmaschine auch, nur ist mit der universalmotor und das bohrmaschinengetriebe viel zu laut.

Ich werde es mal mit einem richtig fetten schrittmotor versuchen.

Dann könnte man später noch lymans steuerung ranhängen und den filamentdurchmessersensor ranbauen.
 
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#22
Bei Extrudern werden deshalb richtig fette Motoren mit Getriebe verbaut. Dann gibt es keine Drehzahlschwankungen.
 
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#23
kurzes Update:
Der dicke Schnrittmotor ist da. 4NM@2,2A für 41 Euro.
Ein billiger 3A Motortreiber aus UK für 8 Euro.

Eine gedruckte Motorhalterung um die Motorwelle auf den richtigen Abstand zur Montageplatte zu bekommen.
Nachtrag: Der schrittmotor ist an das 9:1 untersetzungsgetriebe angeschlossen.
Schrittmotoren mit eingebautem Getriebe sind leider richtig sehr teuer, wenn sie mehr als 10 Nm drehmoment liefern können, da oft die Getriebe nicht so belastbar sind)

und Zack! Schon habe ich ein Musikinstrument gebaut.
Der Schrittmotor ist am knurren und singen, das ich gleich mal schaumgummi unter die platte legen musste, damit mir nicht die Nachbarn rüber kommen.

Aber: mein hergestelltes Filament ist auch besser gewoden.

Nächste evolutionsstufe ist ein kleines Sieb mit 0,4mm maschenweise in der Düse.
Keine erfindung von mir, aber ich habe jetzt erkannt wozu sie wirklich dient:
Den dreck aus dem Filament rauszuhalten ist wohl eher ne Nebensache, in der Hauptsache wird die schmelze homogen und kommt ohne die dicken blobs aus der Düse.

Das ist meine aktuelle Theorie, die nun bewiesen werden möchte. Drahtgewebe ist bestellt, ich werde sehen wie es läuft wenn es da ist.
 
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#24
kein großer unterschied zu verzeichnen.

werde wohl auch mal richtung filamentdicke-sensor gehen müssen.
 
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#25
Ist das Sieb jetzt direkt am Auslass oder mit ein wenig Abstand?
Achtung
Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
 
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#26
ich hab das drahtgewebe grob mit der blechschere zugeschnitten und dann mit einer nuss (schraubenschlüssel) von hinten in den fittig gepresst.

Ich hab immer wieder so spröde weiße bröckchen in der masse. Die größeren hält es zurück, die kleinen nicht, aber die müssten ja durch die Düse passen (hab schon so 20 Meter von dem selbstgemachten Filament ohne probleme (außer schlechten MaßToleranzen..) verdruckt).

Zuerst dachte ich, das sind Reste von meinen frühen Versuchen mit PET.
Aber das müsste ja langsam mal alles raus sein. Inzwischen habe ich fast den Verdacht, das sind Füllstoffe oder sowas aus den recyclingmaterialen die ich da zerschnippele.


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#27
Das Sieb hat ja auch eine andere Funktion, es erzeugt Verwirbelungen und macht die Masse somit homogener. Allerdings weiss ich nicht genau wie der Abstand zur Düsenöffnung da mitspielt. Die Teile die ich so gesehen hab waren alle so ca. 2-3 mm vom Düsenloch entfernt. Du dürftest ja wesentlich mehr haben?
Achtung
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Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
 
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#28
das sieb sitzt am boden der kappe, von da aus gehts noch etwa 5mm in ein 8er loch, was sich dann auf 2mm verjüngt und dann durch 1,5mm wandstärke ins freie führt.
also 5mm vom sieb bis zur innenseite der düsenwandung.

Ich hab vorhin mal noch versucht an der Temperatur zu spielen.
Hab von 185 auf 175 grad gesenkt (höhere temperaturen hatte ich schon vorher erfolglos getestet), was also einen stärkeren druck im extruder bewirkt, da es nicht mehr so leicht durch die düse geht wenn es so zähflüssig ist.

Es war aber auch nicht viel besser.

Vielleicht muss ich doch mal granulat kaufen und damit testen, um herauszufinden ob es an der form meiner schnipsel liegt.
Dann müsste man erst dickes filament machen und das dann in definierte stückchen zerhacken und dann nochmal in den extruder geben und das eigentliche filament herstellen. Ist ja auch doppelter aufwand.
 
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#29
Ich schätze mal, es liegt unter anderem an der "Schnecke", die du verbaut hast. Du brauchst hier eine Plastifizierungsschnecke. Bei solch einer Schnecke hast du einen Bereich, in dem das Extrusionsgut komprimiert wird. Hier ist entweder der Kern der Schnecke etwas konisch, oder die Wendel haben eine variable Steigung.
Mit dem Bohrer als Schnecke ist eine schöne Idee, funktioniert aber leider nur, wenn du etwas fördern möchtest und ist zum extrudieren denkbar ungeeignet.
Mehr Infos dazu findest du auf Wikipedia -> https://de.wikipedia.org/wiki/Extrusion_(Verfahrenstechnik)

Problem bei der Geschichte ist, dass solche Schnecken schwer zu fertigen sind und somit recht teuer. Bei einer Einzelanfertigung in der Größe kommst du schnell auf 300€. Habe auch schon mal nach fertigen Schnecken gesucht, aber es sind kaum welche bis keine in geeigneter Größe zu finden.
Ggf. eine vom Filastruder nehmen? (kann man die einzeln bestellen?)
Gruß
Markus
Großes entsteht immer im Kleinen.
Geht net gebted net!

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#30
Gestern ist es mir zum ersten mal gelungen, wirklich einwandfreies Filament herzustellen.

Es hängt scheinbar mit düsengröße vs. bohrerdurchmesser vs. bohrerlänge verhältnissen und dem druck an der düse zusammen.
Und das würde am Ende bedeuten das der lyman v5 eine fehlkonstruktion ist, an der ich mich auch noch zu stark orientiert habe.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher.
Eventuell müsste ich nochmal ne neue Düse machen (was dann die vierte wäre) und einen neuen Versuch mit anderer Anordnung um das zu bestätigen.

Auf jedenfall ist das Projekt nicht tot, sondern es gab nicht so viel zu berichten weil ich trotz viel gebastel lange auf keinen grünen zweig gekommen bin, was das einhalten von maßtoleranzen angeht.

Bin ja nur am wochenende zu Hause, und nun rücken Weihnachten und Silvester immer näher und die ganze Bude (Wohnung) ist voller frickelkram. Da muss auch irgendwie mal wieder ordnung reinkommen, und das verträgt sich so schlecht mit großprojekten im Wohnzimmer.
 
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