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Themabewertung:
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SLS oder SLA Drucker selbstbau
#11
Ja, so in etwa habe ich mir das auch vorgestellt, beim laser hätte ich auf 2500mw gesetzt, aber ich denke mit einem guten Fokus ist der wohl zu stark. Für den Anfang würde ich es mit einem 500mw 500nm laser (ca 5€) später eventuell auf 1000mw - 2500mw erweitern. Den Fokus kann man ja via Optik einstellen.

1.Die Mechanik ist überraschend einfach, Druckbett in einer Box absenken.
2.Die Das SLS-Pulver auf die Fläche verteilen
    Dafür benötige ich einen Schlitten,
- mit Auslass für das Pulver vorne (Zwei im 45Grad versetze Bleche welche durch Vibrationen gegenläufig das Pulver durchrieseln lassen, eventuell funktioniert auch eine Schnecke. Lasse mich mal vom inneren einer Tonerkatusche inspirieren, die müssen ja auch fein und gleichmäßig auftragen.)
- Anschließend eine Walze zum leichten Komprimieren und Luft ausdrücken.
- Eine hauchfeine Kunststofflippe die überschüssiges Material abzieht.
Klingt im ersten Moment recht Kompliziert, bei genauerer Betrachtung ist der schwierigste Punkt den schlitten mit dem Pulver zu befüllen, der Rest ist nur Konstruktion.

Ich schätze die Kosten wie follgt:

Für den Schlitten auf unter 50€
Die Box (Druckbett, Hebemechanik Maximal 100€)
Der Laser wird mit Optik nicht teurer sein als ein herkömmlicher Extruder. (100€)
Zusätzlich benötige ich Ein vollverkleidetes Gehäuse 150€
Elektrik (RAMPS) Stepper etc. Max 200€
Netzteil 50€

Macht zusammen ca 650€, Also nur unwesentlich teurer als ein Eigenbau FFF 3D Drucker
 
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#12
Ich hab mich zu dem Thema SLS Drucker demletzt mit vulcamann unterhalten, der hat da durch seine bauten ja schon Erfahrungen sammeln können.

Dabei hat sich auch raus kristallisiert, das der mechanische Aufbau echt simple ist und kaum and erster als bei einem FDM drucker.
Die größten Probleme treten bei der Thermik auf. Dieses Thema ist bei SLS um ein vielfaches größer als bei FDM.
Dafür habe ich aber schon einige Lösungen gefunden die ich bei Gelegenheit mal angehen möchte.
Schaut euch auch meine anderen Projekte an:
 
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#13
Verstehe, da magst du recht haben.
Der Werkstoff muss wieder auskühlen, ich dachte das ist in erster Linie ein Zeitproblem.
Viel Leistung am laser bedeutet kurze zeit zum schmelzen, punktuell. (ermöglicht schnelles und genaues Arbeiten, Risiko der Verbrennung des werkstoff)
Wenn weniger Lichtstärke abgesondert wird, benötige ich mehr zeit. Dafür wird ein größeres Arial erwärmt.
Leider Auch nach unten. Und das kühlt dann aber wohl nicht gut aus. Richtig?
 
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#14
Klar muss der laser von den Einstellungen passen, aber ein viel größeres Problem ist warping. Das tritt mein SLS Druck noch viel stärker auf. Um das in den griff zu bekommen, muss die Material und Bauraum Temperatur genau passen und müssen konstant sein. Sonst hat man verloren. Das abkühlen stellt kein Problem dar.

Genau da setzen auch meine Lösungen für DIY SLS Druck an.
Schaut euch auch meine anderen Projekte an:
 
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#15
Warping?!!!?!?!
Und ich dachte von wegen, das gibt's bei sls nicht
 
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#16
(06.01.2017, 16:56)Nijefus schrieb: Warping?!!!?!?!
Und ich dachte von wegen, das gibt's bei sls nicht
Oh doch und sogar schlimmer als bei FDM.
Schaut euch auch meine anderen Projekte an:
 
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#17
nu hast du mir aber den wind aus den segeln genommen.
OK, Back to Basics. 40W Co2 Laser und Alupulver. Da warpt nix Big Grin
Aber dass sprengt mein budget, leider
 
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#18
(06.01.2017, 16:23)Nijefus schrieb: Für den Schlitten auf unter 50€
Die Box (Druckbett, Hebemechanik Maximal 100€)
Der Laser wird mit Optik nicht teurer sein als ein herkömmlicher Extruder. (100€)
Zusätzlich benötige ich Ein vollverkleidetes Gehäuse 150€
Elektrik (RAMPS) Stepper etc. Max 200€
Netzteil 50€

Macht zusammen ca 650€, Also nur unwesentlich teurer als ein Eigenbau FFF 3D Drucker

da bist aber sehr optimistisch. zum einen beinhaltet der schlitten wohl eine Schnecke wie du eben meintest, und die kostet allein schon mehr als 50€. Hier is nur ne Förderschnecke gefragt, also wird die net all zu teuer.
Zum anderen wolltest du eigentlich präzision, da passt das RAMPS net wirklich rein. Versuchs da eher mit nem RADDS oder ner anderen 32-bit elektronik. von daher kannst für das Board schon mal 200€ hinlegen, und dann is da außer Stepperdrivern noch nix dran...
Mit nem RAMPS packst maximal 32 Microsteps, dann hast bei der Geschwindigkeit aber schon starke einbußen, wenn er ruckelfrei laufen soll. Weit mehr als 100mm/s wirst bei komplizierten Formen dann nicht mehr fahren können.
Gruß
Markus
Großes entsteht immer im Kleinen.
Geht net gebted net!

Neuer Plastikprint 3D-Shop
 
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#19
(06.01.2017, 17:07)Nijefus schrieb: nu hast du mir aber den wind aus den segeln genommen.
OK, Back to Basics. 40W Co2 Laser und Alupulver. Da warpt nix Big Grin
Aber dass sprengt mein budget, leider
Da muss ich dich leider enttäuschen, über all wo Temperatur Differenzen im Spiel sind, kann warping entstehen. Metalle bilden da keine Ausnahme.

@Plastikprint
Mit seiner Kalkulation kommt er schon hin. Radds mit 32bit und 128 microsteps sind da auch unnötig.
Entscheidend für den erfolg ist nur der thermische Aufbau und der laser.
Schaut euch auch meine anderen Projekte an:
 
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#20
Genau, und für den Spiegel des Lasers (wenn er einen benutzt) braucht er seeehr kleine Schritte. 0,1° machen je nach entfernung schon ein paar Zehntel aus.
und wenn er den laser auf nen schlitten packt und ruckelfrei fahren möchte kann er bei nem ramps net viel höher als 100mm/s bei 32 microsteps gehen, sonst brennt er Löcher rein oder schmilzt dicke brocken zusammen.
Gruß
Markus
Großes entsteht immer im Kleinen.
Geht net gebted net!

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