• Willkommen zur 3D-Druck-Community, einer nichtkommerziellen,
  • werbefreien und privaten Plattform rund um das Thema 3D-Drucken
  • vorrangig im deutschsprachigen Raum. Von User für User.
Hallo, Gast! Anmelden Registrieren


Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 2 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Verschweißen von Endlos PU Zahnriemen
#1
Hallo Freunde aus der Communtiy,

hat jemand Erfahrung mit dem Verschweißen von PU Zahnriemen? Ich benötige für meinen 3D Drucker einen passenden Riemen. Fertigriemen sind leider in dieser Größe nicht so einfach zu bekommen, ich habe es zuerst mit der nächst größten Version versucht, allerdings wird das Spannen dennoch zu wackelig (Er muss über die Riemenscheibe laufen können also einfach klemmen ist nicht) und ich bin der Meinung das geht besser. Endlosriemen gibt es jedoch massig, die muss man doch irgendwie zusammenschweißen können?!

3M HTD Riemen 9mm Breite

Ich habe schon einiges versucht. Mit einem Lötkolben verschmelzen oder auch löten, es ist ja auch Stahlseilchen mit drin. Nähen habe ich auch versucht. Kleben, allerdings könnte das auch der falsche Kleber sein. (Industriekleber)

Irgendwelche Tipps?

Danke euch.
 
Reply to top
#2
Wenn in für die Industrie so etwas gemacht wird muß die Stelle vulkanisiert werden und trotzdem wird es nie die Festigkeit des restlichen Riemens erreichen und bei einigen Materialien kann man den Riemen einfach nicht verbinden.
Für den Fall daß mein Drucker nicht so wie ich will steht immer ein großer Hammer als Drohung daneben.... Devil
3D-Druck läßt sich ungefähr so gut erklären wie die Eiweißverlagerung des Maikäfers in der Rechtskurve.... Angel
 
Reply to top
#3
Nun ja für einen 3D Drucker sollte es hoffentlich reichen. PU ist wohl schweißbar deshalb hab ichs mir mal besorgt. Selbst hab ich es aber noch nicht geschafft.
 
Reply to top
#4
Bei PU ist es abhängig welches es ist. Meist verkokelt es bevor es schmilzt
Für den Fall daß mein Drucker nicht so wie ich will steht immer ein großer Hammer als Drohung daneben.... Devil
3D-Druck läßt sich ungefähr so gut erklären wie die Eiweißverlagerung des Maikäfers in der Rechtskurve.... Angel
 
Reply to top
#5
Grundsätzlich zählt PU zu den Duroplasten und Elastomeren damit kannst du jegliche Schmelzversuche vergessen. Wenn ich mit "Hausmitteln" einen geschlossenen Riemen machen müsste, würde ich kleben. Dabei einfach um den ganzen Riemen ein Band legen dessen Enden an der genau gegenüberliegenden Stelle zusammentreffen. So solltest du genug Klebefläche erhalten und mit dem richtigen Kleber der auch nach dem Aushärten noch elastisch ist sollte das Ganze auch halten. Nur müsste man halt erst einmal herrausfinden welches Material für den äußeren Gürtel brauchbar wäre.

Edit: Ok, so wie es aussieht kann man das Zeug tatsächlich schweißen aber an der Stelle wird das Material wohl hart, also für deinen Zweck ungeeignet. Was man mal Probieren könnte ob das Zeug auf Lösungsmittel anspringt und wenn ja ob es denn nach der Behandlung ebenfalls hart wird.
Gruß, Ronny
 
Reply to top
#6
Zum Kleben wäre Scheibenkleber für Autos ideal, das ist auch PU. Mal in einer Werkstatt (Carglass) nachfragen, ob die eine angefangene Kartusche hergeben. Das Zeug ist ziemlich teuer und einmal geöffnet wird es ziemlich schnell fest. Zum Abbinden braucht es Luftfeuchtigkeit, es klebt auf PU sehr gut. Beim Kleben einer neuen Frontscheibe wird deshalb auch die alte Kleberaupe nur zurückgeschnitten und nicht vollständig entfernt.

Gruß

Harald
 
Reply to top
#7
Ich könnte wohl mal ausprobieren was passiert wenn ich Aceton, Verdünner mal auftrage ob sich das Material anlöst. Weiter versuche ich es mal Ihn mit Industriekleber zu kleben. Auch der Scheibenkleber klingt interessant. Ich habe von UHU einen Kleber auf Polyurethan-Basis gefunden. Garnicht teuer. Das ist ja sozusagen aus dem gleichen Material. Vielleicht auch einen Versuch wert.
 
Reply to top
#8
Wenn ich mich recht entsinne sollte der vulkanisiert werden. ist mit hausmitteln aber nicht zu machen, da du den Riemen V-förmig ausstanzen und anschließend in einer passenden Form unter Druck backen musst. Beim Schweißen eigentlich selbes verfahren, nur ohne vulkanisationskleber.
Hab in der Firma schon Förderbänder und Riemen geschweißt, find aber grad auf die schnelle nix passendes dazu im netz.
Kann dir aber auch nicht sagen, welchen Vulkanisationskleber man nutzen kann oder werte wie Dauer des Schweißvorgangs etc... das ist alles sehr Riemenspezifisch und variiert auch von hersteller zu hersteller.
Beim Kleben selbst wird der Riemen in 2-3 Lagen geteilt und stufenweise verklebt, sonst hält das nicht.
Gruß
Markus
Großes entsteht immer im Kleinen.
Geht net gebted net!

Neuer Plastikprint 3D-Shop
 
Reply to top
#9
im prinzip müsste man den hinten abschälen und dann mit glasfasermatten oder sowas und entsprechendem kleber auch die zugstränge wieder miteinander verkleben.

Die kleinen Neopren-GT2 riemen mit glasfasersträngen lassen sich wohl so halbwegs mit sekundenkleber fügen, wenn man den schnitt über eine länge von ca. 10 zähnen in sehr flachem winkel ansetzt und dann mit möglichst wenig klebstoff wieder zusammenklebt, zumindest habe ich da berichte mit wechselnden erfolgen zur haltbarkeit gelesen.

am ende ist ein richtiger geschlossener riemen mit ununterbrochnen zugsträngen aber gar nicht mit solchem flickwerk zu vergleichen.

warum kein spanner mit 3 kugellagern, wo du die überflüssige länge in einem kleinen umweg "verbrauchst" und einfach den nächstgrößeren riemen kaufen?
 
Reply to top
#10
Ich hbe solche Spielereinen mit einem Zahnriemen mehrere Spindeln zu koppeln immer gelassen. Jede Spindel einen Schrittmotor und gut.
Für den Fall daß mein Drucker nicht so wie ich will steht immer ein großer Hammer als Drohung daneben.... Devil
3D-Druck läßt sich ungefähr so gut erklären wie die Eiweißverlagerung des Maikäfers in der Rechtskurve.... Angel
 
Reply to top
  




Browsing: 1 Gast/Gäste