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LM8UU Lager
#11
@paradroid
Ja, hab ich dann auch gefunden und wühl mich da durch.  Big Grin

@Plastikprint
Ich denke, manche übertreiben es mit der Präzision vielleicht auch ein wenig (besonders im RepRap-Forum) - Ich denke mir, wenn ich die Lager in einem gedruckten Bauteil verwende, dann gelten da schon ein paar andere Regeln als im typischen Maschinenbau. Beim Drucker sind auch nicht so gewaltige Kräfte am Werk, wie bei anderen Werkzeugmaschinen. (Wobei die Beschleunigungs- und Verzögerungswerte wohl auch nicht unterschätzt werden sollten.)

Wenn ich mir anschaue, dass beim CTC die Wellen in Holz "gelagert" oder in Flanschkugellagern die wiederum in Holz gepresst wurden, verbaut werden... (Er aber dennoch ein recht ordentliche Druck-Genauigkeit +/- 0,1 mm hin bekommt) - Dann sollte man vielleicht nicht die üblichen Toleranztabellen auspacken.

Über ein Spiel vo ca. 0,02-0,05mm brauchen wir uns da wohl kaum unterhalten, so genau kann ich hier eh kaum messen und noch weniger genau fertigen. Berechtigt ist natürlich die Frage wie haltbar diese "Holzlagerung" überhaupt ist, darum würde ich mittelfristig auch eher auf Alu-Profile umsteigen. Ähnlich sehe ich es dann eben auch mit den Lagern. Wenn ich lese, dass die Kuellger (billigen) eher zum Klemmen führen, dann werde ich natürlich neugierig wenn andere von Gleitlagern schreiben die genau die "Tolleranz" (Spiel) benötigen, dass ich eh "bestenfalls" erreichen kann.

Versteh mich bitte nicht falsch, ich denke schon, dass Dein Einwand berechtigt ist. Nur habe ich bei manchen das Gefühl, dass manche die Drucker für eine kleine Ewigkeit bauen wollen. Ich suche da eher, auch aufgrund der Gegebenheiten, nach einem Kompromiss. Wenn der Drucker in 5 Jahren noch im Einsatz ist, dann hat er sicherlich lange gehalten. Als ich 2010 die ersten 3D Drucker "live" auf der Euromod gesehen habe, hätte ich nicht gedacht, dass man "brauchbare" Drucker 5 Jahre später für unter 400 € bekommen kann.

"Menschen nehmen nur dann die klügste Lösung, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind." - Harald Lesch
 
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#12
Du hast ja einen ctc wen mich nicht alles täuscht. Du kannst deinen Druck Tisch ganz einfach mit dieser Anleitung umbauen:
http://www.3d-druck-community.de/thread-912.html?highlight=low+budget
Der ist super stabil und du müste nur noch selten was nach justieren. Die Lager kannst du dir bei dem auch aussuchen, es passen nämlich die lm8suu, lm8uu, igus und noch andere.

Gruß
Alexander
Schaut euch auch meine anderen Projekte an:
 
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#13
Endoen, grundsätzlich hast du, was das Spiel angeht recht. Allerdings Kommts immer drauf an, was du damit machen willst und wie viel du druckst.
Gleitlager verschleißen mit der Zeit (zumindest schneller als die Kugelbüchsen) und je größer das Anfangsspiel ist, um so schneller verschleißen sie.
Beim Hobbydrucker, der in der Woche 3-4 Teile druckt dauert das natürlich wesentlich länger, als bei anderen, die fast 24/7 drucken.
Hinzu kommt auch, dass man schon wenige Hundertstel Spiel deutlich an den Oberflächen sehen kann.

Irrwitziger weise ist die Konstruktion des CTC schon garnicht soo schlecht. Wenn man in den Haltern der Wellen das Spiel eleminiert bekommt man schon ganz gute Ergebnisse.
Dass die Kugellager usw. in Holz-Wurfpassungen gelagert sind ist auf den zweiten Blick auch weniger dramatisch, da die Zahnriemen ja doch recht ordentlich gespannt sind und die Lager somit in eine Richtung in die Zylinderfläche der Bohrung ziehen.

Mit dem Gehäuse hast du recht, das Holz ist nicht das beste Material, alleine schon weil es mit Temperaturen und wechselnder Luftfeuchtigkeit arbeitet. Andere haben auch schon auf Aluprofile umgebaut oder sich das Gehäuse aus Pertinax fräsen lassen (findest auch Bilder dazu im Forum).
Gruß
Markus
Großes entsteht immer im Kleinen.
Geht net gebted net!

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#14
@alejanson
Danke für den Tipp, den habe ich auch schon mal von paradroid erhalten. Ich finde es wirklich toll, dass Du dir auch die Zeit nimmst das so ausführlich zu beschreiben. Bei der Originaldoku habe ich recht schnell aufgegeben, mir das durchzulesen. Smile
Klar dürfte die Konstruktion erstmal stabiler sein als mein jetziger "Freischwinger"   

Aber das prinzipielle Problem, das ich zumindest in der Konstruktion sehe, ist da jedoch auch nicht gelöst. Mich stört einfach der lange Arm und ich kann mir kaum vorstellen, wie das ohne mindestens ein zusätzliches Lager wirklich stabil werden soll.
 
Ich hab mir da schon mehrere Tisch-Konstruktionen angesehen, aber jede hat eben auch ihre Nachteile.
Anfangs wollte ich die Konstruktion wie Du sie da präsentiert hast übernehmen und einfach ein zusätzliches Linearlager (mittig) an das Ende des Arms setzen. Aber das würde natürlich den Zugriff zum Bauraum etwas einschränken, aber entnehmbar wären die Teile schon. Schlimmer dürfte es sein, dass die Welle dann sehr weit von der Antriebsspindel entfernt ist und es darum wohl sehr oft zum Verkanten würde.
 
Die Konstruktion wie sie beim SparkCube XL verwendet wird wäre auch interessant (2 Linearführungen (rund) aber dann drei (!) angetriebene Wellen?  Das erscheint mir bei dem Bauraum dann doch etwas überdimensioniert. Der Vorteil wäre wohl, dass man das relativ einfach ausgerichtet bekommt, weil man nur die beiden Linearführungen und die einzelne Antriebsspindel genau ausrichten muss.
 
Mein zwischenzeitlicher Favorit wäre die Lagerung wie jetzt nur praktisch um 90° gedreht aber an beiden Seiten. Ich glaube hier im Forum war auch einer, der so einen Umbau hatte. Aber da ist wohl die Ausrichtung der gesamten Konstruktion (insgesamt vier Linearführungen und zwei angetriebene Wellen) auch recht anspruchsvoll.
Eine Variante davon käme wohl ohne die zwei zusätzlichen Linearführungen aus, aber das war nur ein skizzierter Vorschlag und als Umsetzung hab ich das noch nirgends gesehen.
 Ja und darum sitze ich hier und grüble...   Big Grin
 
@Plastikprint
Also 24/7 kommt bei mir sicherlich nicht vor. Im Moment drucke ich nur wenn ich auch zu Hause bin. Da traue ich dem Netzteil und einigen anderen Komponenten zu wenig als dass ich das unbeaufsichtigt

laufen lasse. Da ich dann auch recht viel unterwegs bin, kommen bei mir nur ein paar Stunden Druckzeit in der Woche zusammen. Da reicht mir also die durchschnittliche Standzeit von Sinterlagern (10000 Stunden) locker, selbst wenn man berücksichtigt, dass dafür optimale Bedingungen herrschen müssten. (Aber was für mich gilt, gilt sicherlich nicht für andere. Für die wäre das u. U. sicherlich eine echte Einschränkung, da gebe ich Dir Recht.)

Ja, beim Austausch der Pulleys habe ich das auch festgestellt. Ich musste dazu die gesamte linke Seitenwand herausnehmen, da war die Kisse ganz schön "wabbelig". Als ich die dann wieder eingesetzt hatte merkte man erst, wie viel Stabilität diese Verzahnung bringt. Mit dem Anziehen der Schrauben machte das Ding dann einen stabilen Eindruck (aber eben nur das). Laut den originalteilen wäre die Holzwände übrigens wohl auch rund 1 mm stärker, als die unseres CTCs. Ich komme bei meinem auf durchschnittliche 5,5 mm in den CAD Dateien sind es (glaube ich zumindest) 6,8 mm.

Daran, dass die Flanschkugellager vom Riemen in den "Sitz" gezogen werden, hatte ich noch gar nicht gedacht. Da frage ich mich jetzt allerdings, wie sich dann die Y-Lagerböcke, die ja an der Rückwand befestigt sind, auf längere Sicht bemerkbar machen. Ich musste zwei von denen ein wenig unterfüttern bevor ich sie festgeschraubt hatte. Wenn die Pulleys am jedem Stangenende aber die Welle in die andere Richtung ziehen und die Flanschlager das mitmachen die Y-Lagerböcke aber nicht, dann bekomme ich mit der Zeit auf jeden Fall Probleme.

Das mit dem Pertinaxgehäuse habe ich auch gelesen, eine wirklich schöne Konstruktion. Aber da habe ich keine Möglichkeit das gefräst zu bekommen. Ich hab zwar eine Firma gefunden der man DXF-Dateien für einen Zuschnitt zusenden kann, aber die machen wohl nur Acrylglas, und das wäre auch nichtunbedingt ideal. Da halte ich mich lieber an ALU-Profile.

Ist auf jeden Fall ein interessantes Hobby geworden, dabei wollte ich doch eigentlich nur gelegentlich ein paar Teile konstruieren und drucken. Big Grin

"Menschen nehmen nur dann die klügste Lösung, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind." - Harald Lesch
 
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#15
(16.01.2016, 00:22)Plastikprint schrieb:
(15.01.2016, 23:59)Endoen schrieb: Sorry, wenn ich mich da noch dranhänge, ich kann auch ein eigenen Thema eröffnen wenn es nicht passt.
Im RepRap Forum habe ich eine kleine Disskussion über "Sinter Bronze Lager vs. LM8UU" verfolgt. Hat da jemand von Euch schon Erfahrungen gesammelt?

Einstiegsthese war:

Zitat:Srek: Generell finde ich die LM8UU Lager zu voluminös, schwer und laut. Sie sind auch eigentlich nicht für den Zweck ausgelegt für den wir sie benutzen. ...aber die meisten 3D Drucker unterfordern diese Lager [LM8UU] deutlich. ...

Insbesondere, dass die dann doch ein gewisses "Spiel" benötigen (befestigung mit Kabelbinder) fand ich etwas erstaunlich. Aber das Ganze klang halt doch sehr schlüssig. Smile

Die Einstiegsthese ist völliger Blödsinn. LM8UU sind für präzise Linearbewegungen mit kleinstem Spiel bei hohen Geschwindigkeiten ausgelegt. Allerdings muss man wohl schon die teureren aus deutscher Produktion nehmen. Hab selbst ein paar billige hier liegen - waren nen Griff ins Klo. Gerade mal ein Drittel davon bekommt das Prädikat "brauchbar", der Rest ist Müll.
Sinterbronze-Lager gehen auch, aber auch die haben bei leichtlauf ein klein wenig Spiel (ca. 0,02-0,05mm), bei den LM8UU ist es normalerweise (vorausgesetzt die Welle hat die passende Qualität) unter 0,01mm.
Sinterbronze-Lager kann man auch spielfrei einbauen, allerdings laufen sie dann zu schwergängig und weisen dann auch den Slip-Stick-Effekt (übergang von der höheren Haft- zur geringeren Gleitreibung) auf.

Spiel benötigen die LM8UU nicht in der Aufnahmebohrung (macht ja auch nicht wirklich Sinn). Die Bohrung darf nur nicht zu klein sein (am besten H7) und die Wellen müssen gut ausgerichtet sein. Dann läuft das stressfrei. Wie gesagt geht das mit China-Krempel aber nur mit Glück, die deutschen sind aber mehr als doppelt so teuer.


Wie hast du festgestellt ob die lager was taugen? Habe auch die China knaller und würde gerne schauen ob die ok sind oder ob ich die tauschen muss.
 
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#16
Wenn sie sich leicht drehen, keine seltsamen geräusche machen und nicht auseinander fallen taugen sie was. Zumindest für den Ctc reichts dann. Kannst ja mal gucken was Lager von INA oder skf kosten. Günstiger und auch net schlecht sind zen.

Gesendet von meinem C6903 mit Tapatalk
Gruß
Markus
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#17
Versucher mich gerade einzulesen aber blicke hier im Forum nicht durch. Was sind den jetzt die besten Lager für einen normalen Preis und wo kann ich diese bestellen. Hab einen 260er und möchte die X und Y Wellen tauschen neue Teile drucken und dann nicht die mitgelieferten Lager verwenden. Und ich will auch nicht durchprobieren von Plastik bis Gleitlager sondern gleich gute kaufen. Drucker soll präzise drucken will Formen für den Schmuckguss drucken. Meiner druckt schon so ganz gut nur die Y Achse hat schrittverluste manchmal. Die Motorkupplung ist schrott Gewinde ist schon durch bei der Y achse.
 
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#18
Wenn Kugellager dann von Misumi.
Oder sonst Gleitlager aus Sinterbronze.

Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk
 
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#19
Danke die Misumi schauen echt gut aus und sind auch nicht so teuer wenn dann gleich richtig. 
 
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#20
also die gleitlager aus sinterbronze hab ich selsbt jetzt verbaut und bin soweit zufrieden.
Es ist zwar einige fein- und Fummelarbeit, bis sie mal spielfrei und leicht laufen, aber bislang die beste wahl.
werde wohl in Zukunft nur noch sinterbronze verbauen. (von der Z-Achse mal abgesehen, da reichen lm8luu völlig aus und erfüllen ihren zweck auch hervorragend. selbst die billigen...)
Gruß
Markus
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