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3DDC Delta Communityprojekt
#11
... ich habe mir über die Jahre auch einen oder zwei Deltas gebaut - aktuell steht wieder einer im Keller rum und wartet darauf, daß ich Zeit finde ... vermutlich erst über Weihnachten Confused

Hier ein Thread dazu im RepRap-Forum: http://forums.reprap.org/read.php?336,383991

Viktor
 
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#12
Hallo Claude,

Ich hatte noch nie Probleme mit der Sonne bei optischen Endstops und ich rede hier auch nicht von undefinierter China Billigstware, sonder von den teilen für einen wirklich guten Drucker. Ob es bei diesen vorkommen kann weis ich nicht. Mir geht es einfach darum, daß die Enstops nicht bei der kleinsten Berührung verstellt werden können, was bei den Hallendstops ganz leicht passiert und das Einstellen einens Delta ganz schön trikky ist. mechanische Endstops kommen für mich nicht iin Frage. Die sind zu ungenau und das hier gleich mal 3.

Die Form des Hexagon deshalb, weil man diese gut verkleiden kann was bei einem Dreieck nicht funktioniert. Dazu kann man ein Segment als Tür gestallten und die Form bleibt trotzdem stabil, da die Verkleidung mit 5 Segmenten 4/5 um den Umfang reicht. Allerdings könnte man auch an ein Gehäuse aus Platten denken was günstiger wäre.

Ich habe jetzt deri Drucker mit geschlossenem Bauraum und hatte schon erhebiche Probleme auch mit ABS darin. Man kann den Extruder dann nicht kühlen, da der Luftzug im Bauraum schädlich zum ABS Druck ist und der Extruder dann ziemlich warm werden kann. Auch ABS hat dann bei mir angefangen zu schmieren und das Pully zugemacht. Ich hatte auch schon mal eine Blockade mit buchstäblich einen ABS -Knoten im Extruder und man muß davon ausgehen, das auch andere ABS-Qualitäten verarbeutet werden die für Wärme am Extruder weniger geeigenet sind.
Die Zuführung sehe ich da nicht als Problem. Bei meinem großem Drucker ist die 1m und das bekommen wir hier nicht näherungsweise.

Gut also dann mal auch klartext von mir.

Ich bin nur am Bau und der Entwicklung eines wirklich gutem Druckers interessiert.
Einen Delta, der nur billig sein muß brauche ich nicht. Da habe ich schon Bessere hier stehen.
Allerdinsg kann man den Delta durchaus unterschiedlich ausstatten. Nicht jeder benötigt ein Heizbett, oder die Schrittmotoren die mir vorschweben. Das kann den Drucker schon um 80€ günstiger machen. Wir können ein Heizbett auch vollständig selbst bauen.

Ach ja, aufgrund meiner Erfahrungen mit Steilgewindespindeln würde ich diese wie bei der Z-Achse meines großem Druckers mit kurzen aber hochwertigen Zahnriemen antreiben. Kostet im ersten Moment mehr, aber bringt niemanden zur Verzweifllung und hat nicht die Probleme eines langen Zahnriemens und die Halterungen können gedruckt werden, was sonst nicht so ohne Weiteres möglich ist.
 
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#13
Mechanische Endstops standen auch nie zur Auswahl, die würde ich auch nicht verwenden.

Ich hatte mit Hall-O Endstops bei mir nie Probleme, einmal einstellen und Jut war und das bis heute. Ansonsten wär noch die Idee, dass man oben auf den Drucker ne Box macht, mit der ganzen Elektronik, evtl. auch noch die Motoren und dann könnte man dort nur die Fühler rausgucken lassen. Dann müsste man die schon Mutwillig berühren.

Gut, wer was Schlussendlich nutzt muss ja jeder selber wissen, ich hab mit Hall-O Sensoren nur gute Erfahrungen gemacht und würde die, falls ich selber einen bauen würde auch verwenden, ebenso einen fliegenden Extruder, da mich die Möglichkeit Flex Filament zu drucken auch reizt, das kann aktuell mein Craftbot auch nicht wirklich. Sollte es dann mal wirklich schmieren, kann man ja den Extruder noch immer nach Aussen verlegen oder ggf. sogar einen zweiten aussen Installieren.
 
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#14
Hallenstops sind super. Das steht ausser Fage und ich habe die in meinem großen Drucker auch verbaut.
ich denke hier aber ein wenig weiter und finde deshalb die Optischen als sicherer in der Anwendung für die Leute. Das ist mein Hintergedanke und Preislich sind sie auch etwas günstiger.

Die Motoren müssen übrigens sowieso nach oben. Hängend mit oben plazertem Festlager angeschlagene Spindeln laufen einfach einen Tick besser, gerade bei der Länge. Da werden diese durch das daran hängende Gewicht gestreckt werden und haben nicht die geringste Abweichung. Bei unten angeschlagenen Spindeln kann es unter Last zu leichten Verformungen kommen da die Steilgewindespindeln nicht sehr dick sind, aber dafür hier recht lang.
Bei Festlager kann man übrigens viel Kosten sparen. Ich verwende Rollerskaterlager mittlerer Qualität. Die sind für seitliche Belastungen ausgelegt, absolut problemlos und sehr günstig im Vergleich zu den sonst benötigten Schrägkugellagern. Bei den hier auftretenden Belastungen halten die ewig und bei einem Lagerpreis von 2 bis 6 € sind die Bezahlbar Sonst kostet ein Festlagersatz für eine Spindel schon mal 35 bis 60 €

Ich habe auch wegen der Aufwendigen Kalebrirung auch den Gedanken den Drucktisch wie bei den normalen Druckern einstelbar zu gestallten.
So kann man die Endstopps ganz einfach mit einer Leere justieren, vorausgesetzt die Rods stimmen (wozu man sich am besten auch eine Einstelleere macht)
 
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#15
Man muss es ja nicht unnötig kompliziert machen und damit den preis exorbitant erhöhen.
Gehäuse und Heizbett fänd ich auch super Big Grin
 
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#16
Glaub mir, ein Delta ist was richtig Kompliziertes. Schon beim Aufbau in Vielem das nicht so offensichtlich ist und spätestens beim Einstellen und einfahren.
 
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#17
Ja, hab ich mir auch gedacht, dass man ganz einfach das Heizbett verstellbar macht, beim Deltatower verstellt man ja die Magnete. Ich sag nur Katastrophe!

Das mit den Motoren hab ich mir schon fast gedacht. Unten ein Loslager?

Ja, wenn die Rods nicht stimmen, kriegt man sowieso keine Genauigkeit hin, das ist ja bekanntlich das Schwierige bei einem Delta. Jede Abweichung bei der Fertigung summiert sich Schlussendlich. Darum hab ich ja auch gesagt, kritische Teile am besten gefräst auf einer guten Fräsmaschine mit einem Wegmesssystem.
 
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#18
Ja, das Loslager unten und alles von Oben nach unten aufgebaut und eingemessen.

Ich mache mir für so Sachen wie Kuppelstangen von Lokomotiven auch Leeren. Dann passt es zu 100% Warum dann nicht für die Rods übernehmen. Ist doch ganz schnell gemacht.
Zum Einstellen habe ich mir auch was ausgedacht was die Sache deutlich einfacher macht. Zuerst einmal Aufwand und hinterher keinen Ärger und imens Frust und Zeit gespart.
 
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#19
Ein Dreieck kannste genauso verschalen wenn Du keine überhängenden Teile hast - das ist also kein Argument. Wink

Zur Not kannst Du die optischen Endstops auch halb einschalen. Aber ich steh auch mehr auf elektronisch Einstellbare Stops (Halleffekt).

Ansonsten: http://www.3d-druck-community.de/thread-2505.html
Achtung
Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
 
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#20
Also ich denke mal optische Endstops (leichter einzustellen...?) wären ggf. eine gute Lösung, so können auch User mit etwas weniger Erfahrung damit umgehen.
Zur Einhausung: Diese kann man ja modular gestalten, so dass sie sich jederzeit ohne Probleme nachrüsten lässt. Sitzen die Platten in den Alu-Profilen, gibt das der ganzen Sache natürlich etwas mehr Stabilität. Da ich aber eh nicht daran gedacht habe 30x30-er Profil sondern 45x45 oder sogar 45x60-er Profil zu verwenden, um eine gewisse Grundsteifigkeit der Konstruktion zu erreichen, würden die Platten als zusätzliche Versteifung nicht mehr sehr viel ausmachen. Man würde sich lediglich die Eckwinkel zwischen den Profilen sparen. Von daher dürfte auch der Preisunterschied zwischen ohne und mit Verhausung nicht allzu erheblich ausfallen. Als Grundform ein Sechseck vorzusehen ist kaum schwieriger als ein Dreieck, wobei ich das Sechseck wg. der Verhausung bevorzugen würde. Die drei hinteren Wände könnten alternativ statt aus Plexiglas auch aus günstigerem weiß bezogenen 8mm Pressspanplatten fertigen (gibts für nen Apfel und nen Ei im Baumarkt, sogar fertig zugeschnitten).
Die Spindeln oben mit Festlagern zu versehen ist sinnvoll. Ich denke, das setzen wir auch so um. Wobei die Lagerböcke bitte nicht gedruckt sondern gefräst sind. Den Motorhalter kann man dann ohne weiteres drucken, wenn der halter steif genug konzipiert ist, dass er bei Lastwechseln nicht biegt/schwingt.
Gruß
Markus
Großes entsteht immer im Kleinen.
Geht net gebted net!

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