• Willkommen zur 3D-Druck-Community, einer nichtkommerziellen,
  • werbefreien und privaten Plattform rund um das Thema 3D-Drucken
  • vorrangig im deutschsprachigen Raum. Von User für User.
Hallo, Gast! Anmelden Registrieren


Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 1 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
3DDC Delta Communityprojekt
#1
Da offensichtlich im Board ein gewisses Interesse besteht, dachte ich mir, ich eröffne diesen Thread um konkret ein Gemeinschaftsprojet aus den Überlegungen aus dem Thread http://www.3d-druck-community.de/thread-1304.html zu machen.

Zuerst wäre natürlich mal zu klären, WAS genau wir wollen, WER welche tätigkeiten und Funktionen übernehmen möchte, WIE und in welchem Rahmen das Projekt durchgeführt wird und in welchem Preisrahmen wir uns bewegen möchten, damit sich auch jeder der Mitwirkenden das Teil später leisten kann.

Was wollen wir? Wollen wir einen Billigdrucker oder wollen wir Qualität?
Wer übernimmt welche Rolle? Konstruktion, Fertigung, Teilebeschaffung, Elektronik und Firmware bzw. Software, es gibt viele Möglichkeiten sich einzubringen.
Jeder, der helfen möchte darf gerne seinen Beitrag leisten. Jeder hier hat seine speziellen Fähigkeiten und Ideen, die er gerne einbringen kann.
Also, wer möchte mitmachen? Nicht jeder muss unbedingt aktiv seinen Beitrag leisten. Konstruktive Kritik und Ratschläge werden natürlich auch gerne genommen und wenn möglich/sinnvoll auch umgesetzt.

Am Anfang steht erstmal das Brainstorming. Welche Eckdaten sollen beachtet werden und wie kann man das umsetzen?
Später, wenn alle Punkte geklärt sind, geht es an die Konstruktion. Hier bin ich nicht unbedarft (vor meiner Lehre als Schlosser habe ich eine Lehre als technischer Zeichner FB Maschinenbau begonnen und ende des dritten Jahres abgebrochen -.-, konnte hier aber doch recht viel Wissen mitnehmen), habe aber leider nicht all zu viel Zeit dazu.
Ist die Konstruktion abgeschlossen und von allen soweit abgesegnet, geht es an den Prototypenbau. Idealerweise würde dieser von mehreren Leuten simultan erfolgen, um im Prototypentest verschiedene Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten aus verschiedenen Perspektiven zu finden und umzusetzen.
Laufen die Prototypen einwandfrei, wird eine Teileliste erstellt und der komplettbausatz kann dann so (komplett oder teilweise) geordert werden.


Mit den Bauteilen usw. könnte ich über meinen Gewerbeschein als Reseller ggf. noch ein paar Rabatte rausschlagen. So würde das unter dem Strich noch etwas günstiger, und wenn wir einen guten Drucker gebaut haben, könnte ich auch Bausätze davon anbieten.
Da meine Lebensgefährtin in einem Stahlhandel arbeitet kann ich hier sogar günstig Lasercut-Stahlteile bekommen (z.B. Deckel und Grundplatte).
Bei der Elektronik bin ich mir noch nicht so sicher. Mal bei entsprechenden Großhändlern anfragen, wenn wir wissen, was genau wir brauchen.
Hochwertige Aluprofile kann ich auch besorgen, derzeit allerdings zu Endkundenkonditionen. Wenn es soweit ist, kann ich mit dem Hersteller ja als Reseller in Verhandlung treten (Das Werk ist keine 10km von hier).
Führungen, Lager usw. habe ich auch einen Großhändler um die Ecke, bei dem ich schon als Kunde gelistet bin. Hier ist es egal ob Endkunde oder Reseller, da kommts auf die Menge an. Die haben die Programme aller in der Industrie führenden Hersteller sowie einige günstigere, aber qualitativ kaum weniger wertige asiatische Hersteller.
Selbst bei einem Großhändler für Schrauben bin ich gelistet und komme da auch günstig an Verbindungselemente jeglicher Art.

Auch wenn es sich so anhören mag, NEIN, ich hege kein kommerzielles Interesse an diesem Projekt. Die Bausätze würde ich für die Boardmitglieder zum Selbstkostenpreis abgeben.

Nun hoffe ich natürlich auf eure Mitarbeit, denn alleine kann und will ich dieses Projekt nicht stämmen. Zum einen aus dem zeitlichen Faktor, zum anderen fehlen mir noch sicherlich etliche Erfahrungen im Bereich FDM und Elektronik ist auch nicht gerade mein Spezialgebiet. Dennoch denke ich, dass ich mit Konstruktionsarbeit, Teilebeschaffung und Prototypenfertigung einen guten Anteil an der Arbeit leisten kann.

Also, wer möchte mitmachen? Wer kann was und was möchte er in das Projekt mit einbringen?
Gruß
Markus
Großes entsteht immer im Kleinen.
Geht net gebted net!

Neuer Plastikprint 3D-Shop
 
Reply to top
#2
Für einen Delta muß aber erstmal einen bewußt sein.

Ein Delta ist nicht wirklich geeigent für Anfänger.

Werder die Konstruktion, der Bau, noch der spätere Betrieb wenn eine saubere Einstellung gelingt ist etwas was man ohne Erfahrung in diesen Themen mal eben so schafft und das ist unabhängig davon ob es eine Billig, oder Hightec-Version werden soll.
 
Reply to top
#3
Also für meinen Geschmack zur Preisfrage: Mehr als 400-500€ darf ein hochwertiger nicht kosten - die für 220€ taugen ihr Geld mehr als manch einer annehmen mag. Wink
Achtung
Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
 
Reply to top
#4
Mein Brainstorming:
  • Kosten von ca. 1000€
  • Bauraum ca. 200x200x400
  • 32bit Elektronik RADDS, Stepertreiber muss man schauen welche man wählt
  • Fliegender Extruder, 1.75mm
  • Igus Steilgewindespindeln
  • Linearführungen
  • Druckraum gleich mit Plexi eingehaust
  • Hotend Kreation von Edwin Wink
  • Masslich Kritische Teile aus Alu gefräst/gekantet/whatever, nur ned gedruckt
  • 24V Elektronik, evtl. 230V Heizbett
  • Druckplatte aus Feinstgefrästen Aluminiumplatten, z.B. von HABA Planstahl
  • Taststift für Autobed Leveling, wieder entfernbar für möglichst geringe Masse
  • Hall-O Endstops
 
Reply to top
#5
Auch ich als Neuling beteilige mich mal:

- Kosten von 700€ Idealerweise nicht überschreiten, 4-500 hört sich natürlich besser an Big Grin
- Relativ Leise (oder zumindest einfach erweiterbar, vorgebohrte Halterungen oder eventuell genug platz für 120mm lüfter beim Mainboard oder sowas)
- Bauraum von mindestens 20cm je Seite
- Nachrüstbar: Beheizbar (also Außenwand erweiterbar?)
- Kritische Teile aus Alu, schließ ich mich mal an
- 1.75mm damit ich meine bisherigen Filamente nutzen kann ( Big Grin )

Den üblichen Technik-"Kram" kann ich leider nicht kommentieren.

Wo ich helfen könnte würde ich glatt dabei sein! Smile
 
Reply to top
#6
@Edwin, da es hier ja auch erfahrene Leute gibt Wink kann man ja auch von deren Erfahrungen profitieren, wenn sie wenigstens ihre Meinung zu einzelnen Sachen kund tun.

200x200 (bzw. Ø200) als Grundfläche hört sich schon mal gut an, die Höhe kann man mit 400 auch gut halten, denke ich. Je nach dem, wie die Konstruktion ausgeführt wird, sollte sich die Bauraumhöhe je nach Wunsch bis zu einem gewissen Maß skalieren lassen. Natürlich ändern sich damit auch die Kosten, da die Führungen (wenns welche in Industriequalität sein sollen, die wir bei einem präzisen Drucker vermutlich auch brauchen) nicht ganz billig sind.

-1,75-er Filament wäre auch mein Favorit, da ich davon eh noch einiges habe.
-Eine Einhausung kann man ja als "Option" mit einbringen, die sich modular anbauen lässt.
-Beheizbar sollte er von Anfang an sein, da die meisten sicher auch ABS und andere Materialien drucken wollen, für die man ein Heatbed braucht.
-Die Steilgewindespindeln sind ein Muss.
-Autobed-leveling ist schön, müssen wir mal schauen, wie sich eine Aufnahme für den Stift bewerkstelligen lässt, die den Stift auch jedes mal in exakt der gleichen Position hält.
-Kritische Teile aus Alu gefräst wäre schon gut. Ebenso eine fein Plangefräste Aluplatte als Druckbett.

zu dem elektronischen Kram kann ich nicht viel sagen, da ich mich damit weniger auskenne. Da überlasse ich die Auswahl und Konfiguration gerne erfahreneren Leuten.

Und zu den Kosten... wo genau wir da landen sehen wir eh erst am Schluss. Man kann ja zwischendurch grob überschlagen, wenn wir wissen, welche Komponenten wir einsetzen wollen.
Gruß
Markus
Großes entsteht immer im Kleinen.
Geht net gebted net!

Neuer Plastikprint 3D-Shop
 
Reply to top
#7
Autobed Leveling Stift ist Einfach: Man schraubts einfach auf Anschlag. Und wenn mans ganz genau will, macht man in beide Teile noch nen Riss, dann zieht man immer auf den Riss an.
 
Reply to top
#8
Hi,

im RepRap wird gerade darüber diskutiert von Leuten die alle schon Deltas gebaut haben wie ein noch Besserer aussehen könnte und das deckt sich bis jetzt zu dem wie ich ihn mir schon mal durchdacht habe. Die Technik und und grundlegenden Konstruktionsmerkmale sind für mich schon lange in meinem Kopf fertig und so ähnlich wie es Haemmiker schon beschrieben hat.

Die Kosten werden aber so geschätzt bei 800 bis 1000€ liegen, gegebenenfalls je nach Ausstattung auch mehr. Das ist vor allem vom Bauraum abhängig und wie günstig man geeignete Linearführungen findet. Gleitschienen wurden da schon getestet mit sehr gespaltenem Ergebnis
Autobedleveling sehe ich dagegen nur als Spielrei an und ist nur eine weitere kostenpflichtige Fehlerquelle. Einen richtig konstruierten Drucker stellste ein und dann ist gut. Dafür schleppe ich kein Zusatzgewicht am Hotend mit herum und steuere es aufwendig.
Als Endstopps würde ich in diesem Fall Optische bevorzugen da diese dann am einfachsten einuzustellen sind und die neimand mehr anfassen muß. Hallendstops sind super, aber in diesem Fall zu empfindlich gegen Berührungen und das sollten sie nicht sein.
Grundsätzlich sollten 12V reichen was die Heizbett und Netzteilfage deutlich vereinfacht.
Ein RADDS und RAPS 128 sind erforderlich. (hat sich bei mir mehr als bewährt)
IGUS Steilgewindespindeln in jedem Fall.
Der Bauraum muß rundum geschlossen sein wenn man wirklich gut ABS verarbeiten will und es stabilisiert den Rahmen was ein echter Schwachpunkt aller Deltas ist, was bei der Verwendung von Aluprofilen zum Hexagon führt.
Als Kugelgelenke dachte ich auch an die von IGUS. Die gibt es zwar billiger aber an dieser Stelle zählt wirklich jedes Gramm bewegte Masse.
Ein fliegender Extruder,......schlecht im beheitzten Bauraum und aussen bei einer geschlossenen Umhausung nicht sinnvoll machbar und auch nicht notwendig. ich habe das schon leidige Erfahrungen mit Extrudern im geschlossenen Bauraum. Das Filament in jedem Fall 1,75mm wegen Gewicht und Präzision beim Druck, ausser jemals will mit einer 1mm Düse Masse drucken.
Zum Gehäuse kann man an Anderes denken als Aluprofile was die Kosten senkt und die Stabilität steigert. Nur für die Linearführungen sind Aluprofile nicht ersetzbar.

Aber nochmal,......ein Delta ist kein Sparcube und das haben schon einige aufgegeben weil sie nicht zurecht kamen.

Gruß Edwin
 
Reply to top
#9
Finde das sehr interessant hier.
Bin echt gespannt was ihr auf die Beine bekommt.
fleißig mitlesen Big Grin
 
Reply to top
#10
Also bei Optischen Endstops hab ich schon gelesen, das die angeben oder nicht angeben, wenn mal die Sonne draufknallt.
Beim WASP ist mir jedenfalls noch nie was zu Ohren gekommen, dass die Probleme mit dem Filament haben, weil es Weich wird. Ab DeltaWASP 4070 hängt sogar die ganze Spule mit im Druckraum.
Dass sich die Geister am Taststift scheiden, dacht ich mir schon. Die einen wollen es unbedingt, anderen ists egal und wieder andere würden sich sowas nie antun^^

Hexagon klingt gut, wobei ich sagen muss der normale Delta Aufbauf genügend Stabil wäre, wenn man hier und da ein Frästeil einsetzten würde. Ich kann an meinem Deltatower mit 40x40 Aluprofilen jedenfalls nichts merken, dass der Rahmen sich verzieht, auch WASP hält daran weiter Fest. Nur sie haben glaub eigene Profile Herstellen lassen.

Igus Gelenke find ich Tiptop, als günstigere Variante könnte man noch welche von Traxxas verwenden, sind ja auch gerne verbaut.
 
Reply to top
  


Möglicherweise verwandte Themen...
Thread Verfasser Replies Views Last Post
  Delta knackt Georg 0 262 02.11.2016, 18:35
Last Post: Georg
  Delta Rods bagwan 36 5.579 12.09.2016, 19:06
Last Post: CommanderData
  Delta XY Kalibrierung bagwan 57 7.888 25.06.2016, 08:58
Last Post: NoFrog



Browsing: 1 Gast/Gäste