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Mein boxed Prusa I3
#21
Wie macht sich das 3mm im Volcano?
Achtung
Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
 
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#22
ich hatte mit 1.75er gedruckt.
leider bin ich ja über einen versuch nicht hinausgekommen Sad

Eines habe ich an meinem Bauteil jedoch abgelesen: wenn man so breite bahnen druckt, dann ist nicht so leicht mit brücken spannen. Die dicken Fäden haben viel mehr masse und kühlen schlechter aus.
Man braucht also viel kühlung zum drucken
(Ich hatte nunus3d PLA weiß gedruckt)
 
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#23
So, weiter gehts mir dem Prusa.

Ich habe ein neues Mega2560 Board gekauft, den Spannungsregler heruntergelötet und einen Externen angeschlossen.
Dann die neue Motortreiber gelötet (Stiftleisten) und mit Kühlkörpern beklebt und einen neuen Halter fürs Ramps gedruckt (mit Spannungsreglerhalter)

Nun die firmware von null auf neu konfiguriert, da die alte config auf meiner kaputten SSD-Festplatte ist Sad

Der neue Arduino Mega hatte erstmal einen Kurzschluss.
   


Dann hatte ich versucht einfach die Firmware über den Programmieranschluß auszulesen und auf den neuen Mega zu übertragen. Das Programm aus dem Speicher lief nach dem kopieren auf den neuen Mega nicht.


Zumindest konnte ich vom alten Mega noch die Daten aus dem EEprom sichern, was die Extrudersteps enthält. Nur irgendwie fehlen mir jetzt die Werte der Wegstreckenkalibrierung, da steht bei X und Y verdächtig glatt 80 Steps/mm drin.

Nun, das hält jedoch nicht davon ab erstmal einen funktionstest zu machen.
Das Volcano ist ja noch angeschraubt. Also Feuer frei!
160mm/s bei 2200/3000 acceleration, layer 0,3 und düse 0,8mm

   

Nun.. zunächst mal die guten Neuigkeiten: Das PLA-Filament (Nunus) läuft durch den Volcano durch wie Wasser. Da sehe ich trotz den hohen Layern und >1mm Extrusionsbreite und 160mm/s keine Anzeichen von zu kaltem Material. Düsentemperatur war 210 grad.

Wenn da nicht diese grausigen Schrittverluste wären. Das hatte er mit der alten Elektronik aber nicht gehabt. Also mal auf Tuchfühlung gegangen und festgestellt das der Schrittmotortreiber-Kühlkörper schon vom nichtstuen feuerheiß ist.
Also hat er sich einfach wegen Überhitzung abgeschaltet.

Also das Zangenamperemeter in eine Motorzuleitung gehangen (um die richtige Drehrichtung zu ermitteln) und mal den Motorstrom nachgestellt, denn ich hatte gar nicht daran gedacht die neuen Treiber wieder einzustellen. Der Y-Motor war trotz nur 3 Minuten Druckzeit schon gut handwarm.
Nun, bei den hohen Frequenzen auf der Motorleitung zeigt mein Meßgerät auch nur Mist an, aber man sieht ob es mehr oder weniger wird. Also vom Anzeigewert "0,16" auf "0,12" runtergedreht.

Dann noch schnell ein Stück Karton zugeschnitten und die Luftführung an der Elektronik verbessert, und nochmal gedruckt, diesmal 0,2mm layerhöhe und 145mm/s.

   

Schon besser.
 
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#24
Nachdem der viele Materialausstoß ja auch besser gekühlt werden möchte habe ich hier etwas improvisiert. Big Grin

   

Um den Schwierigkeitsgrad ein wenig zu erhöhen, habe ich die beiden Lüfterchen bei laufendem Druck (nur 70mm/s) angeschraubt. Deshalb ist auch das Foto so verwackelt Smile
 
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#25
Seit meinem Umbau habe ich plötzlich sowas wie Z-Wobbel.
Nur Wobbelt meine Z-Achse nicht. Vorher gings ja auch.

   

Ich hatte zunächst das Heizbett im verdacht, aber das war bei dem hohen orangefarbenen Teil noch nicht. Es muss also direkt mit meiner Wartung un dem Umbau auf Gleitlager zu tun haben.


Nach einer peinlichen Untersuchung der Mechanik habe ich den Schuldigen dann gefunden:

   
 
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#26
Am besten funktionieren immer noch Edelstahlgewindestäbe wenn es schon ein Gewinde sein muß. Ansonsten ist ein Trapezgewinde immer wesser und nicht teuer.
Für den Fall daß mein Drucker nicht so wie ich will steht immer ein großer Hammer als Drohung daneben.... Devil
3D-Druck läßt sich ungefähr so gut erklären wie die Eiweißverlagerung des Maikäfers in der Rechtskurve.... Angel
 
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#27
die gewindestäbe aus messing mit muttern aus stahl sind soweit ok.

Nur die Mutter mit dem schiefen gewinde. Bei jeder halben umdrehung hat es die spindel ein stück nach oben gezogen, scheinbar ist das obere kugellager nicht exakt gerade im lagersitz.

Und so gabs einen starken Steigungsfehler der den Wobbeleffekt verursacht hat.

Naja, mit einer anderen Mutter passt es nun wieder, wie vorher auch. Diese "schwenkbaren" Kugellager (ich komme gerade nicht auf den richtigen namen) hätten auch geholfen.
 
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#28
Hmm... Opferteil mal andersrum. Sonst ist die Spindel aus Stahl und die Gewindebuchsen aus Messing.
In dem Fall verschleißt dir die Spindel anstatt der Muttern.
Übrigens fällt metrisches Regelgewinde unter die Kategorie "Befestigungsgewinde", Trapezgewinde unter die Kategorie "Bewegungsgewinde". Das hat schon seinen Grund...

Falls die Sinterbronzebuchsen immer noch etwas schwergängig sind: Ausbauen und vorsichtig mit einem Kunststoffhammer auf der Welle bearbeiten. So passen sie sich der Welle an. Aber nicht übertreiben, sonst hast hinterher Spiel.
Gruß
Markus
Großes entsteht immer im Kleinen.
Geht net gebted net!

Neuer Plastikprint 3D-Shop
 
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#29
hihi, ja, ist etwas verkehrtherum, aber das ist nicht so schlimm. Die gewindestäbe haben ja viel mehr kontaktfläche als die kleine mutter, so verteilt sich die abnutzung. Und kost ja auch nicht die welt, die mal auszutauschen wenn sie nicht mehr so gut sind.

Ja so ganz leicht gehen die bronzebuchsen nicht. Also die X-Achse würde nicht von selbst herunterfallen.
Ich habe aber zwei muttern mit einer feder dazwischen, so gibts kein umkehrspiel.
Das ist nicht ideal, aber das funktioniert so und reicht aus, und ich hab keine lust das nochmal auseinander zu nehmen, jetzt wo alles zusammen ist.
 
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#30
Ich wollte ja noch ein wenig vom Volcano berichten.
Nun, ich habe ja jetzt die 0,8er Düse eingeschraubt. Nun habe ich wieder zwei einfache Teile gedruckt.

Es lassen sich stabile Teile problemlos mit 1 Außenperimeter Drucken, was dann um 1-1,2mm Wandstärke bedeutet. Slic3r mit 0.4er Düse hätte hier 0,4mm Außenperimeter und 0,67mm 2. Perimeter gedruckt.
Man spart sich also die Fahrzeit für einen Perimeter.
Was nicht so toll ist, ist infill mit 0,8er Düse und 0,2mm Layerhöhe. Da stimmt das "width to height ratio" nicht mehr so richtig und bei hohen geschwindigkeiten (mehr als 100mm/s) wird es nicht mehr schön.

Eventuell muss man dann wirklich noch mit der Layerhöhe hochgehen auf 0,4 oder so, um das etwas zu optimieren. Ich werde zu gegenbener Zeit berichten.....
 
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