• Willkommen zur 3D-Druck-Community, einer nichtkommerziellen,
  • werbefreien und privaten Plattform rund um das Thema 3D-Drucken
  • vorrangig im deutschsprachigen Raum. Von User für User.
Hallo, Gast! Anmelden Registrieren


Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Mein boxed Prusa I3
#1
Nachdem ich nun schon den anderen Faden (http://www.3d-druck-community.de/thread-3136-post-19372.html#pid19372) gekapert habe mach ich mir mal einen eigenen auf.

Ich werde über Dinge im zusammenhang mit meinem eigenbau Prusa I3 schreiben.
Hier weiteres zu dem Gerät: http://blog.gafu.de/?tag=prusa-i3

Es kam ja die Diskussion über das große Heizbett aus (wegen gewicht und so).
Ich habe den Drucker auf ein E3D volcano umgerüstet und nach zwei kleinen zahnrädern heute das erste größere Teil damit gedruckt.

Aufgrund des filigranen Teils und der großen Höhe von 27,5cm habe ich nur mit 78mm/s gedruckt.

   

Nachdem meie Retrakteinstellungen mit dem E3D V5 ganz gut gespielt haben, muss ich mit dem Volcano da wohl noch mal neu einstellen.
Sonst bin ich erstmal zufrieden.

Layerhöhe war 0,3,
Nunus3d-PLA, gedruckt bei 190 grad.
78mm/s bei 2200/2800 acceleration (y/x)
Das Teil ist 2,5mm dick und nahezu massiv.

   
 
Reply to top
#2
nochmal zum Thema Retrakt mit dem volcano:
Ich habe nun von 3.3mm mit dem e3dv5 mit bowden nun schrittweise erhöht und bin nun bei 5.0 mm gelandet.

Mein bowden ist 60 cm lang, aber offenbar frisst der volcano selbst einiges an retraktlänge.
 
Reply to top
#3
Bin erstaunt, hätte ich nicht gedacht dass das mit der Mechanik so gut geht. aber deiner ist ja auch kein wabbeliger billigbau wenn ich das richtig sehe Big Grin
Gruß
Markus
Großes entsteht immer im Kleinen.
Geht net gebted net!

Neuer Plastikprint 3D-Shop
 
Reply to top
#4
genau, meiner ist ein stabiler billigbau Big Grin Big Grin

ich hab nur im moment eine zu dünne platte drunter, deshalb hab ich das portal mit einem aluwinkel und zwei schraubzwingen auf der linken seite gegen schaukeln gesichert.

die andere platte wo es vorher drauf stand ist zu groß und mir zu schade zum zerschneiden, weil ich mir der platte eventuell ein umgehäuse zu dem drucker bauen will (was dann amtliche abmessungen haben wird, da 40cm bett mit 42cm fahrweg = 85cm tiefe, 60cm breite, 70cm höhe innenmaß)

irgendwie steht mir das teil auch total im weg. So richtig entschlossen bin ich da auch nicht. Zum umnutzen als kleine befehls-käsefräse für dünnes sperrholz ist es zu klein.
Nur zum 3D-Drucken irgendwie zu riesig.

Vielleicht bau ich mir nächstes jahr einen ulticampy und verkaufe einen der anderen beiden drucker oder so.
 
Reply to top
#5
Was es mit dem komischen hohen Bauteil auf sich hat, habe ich in meinem Blog beschrieben.

Es ist ein Riemenschutz mit eingebauter Spannvorrichtung für meinen Prusa I3.
[Bild: http://blog.gafu.de/wp-content/2015/12/Riemenschutz-spanner-600.jpg]
 
Reply to top
#6
Jepp,

so ein CoreXY ist schon eine schöne Mechanik - kein störendes Gewicht auf dem Schlitten, alle Motoren am Gehäuse.

Ich liebäugle auch mit dieser Lösung - nur in einer anderen Abmessung Cool .

Basis ist dann ein stabiler Rahmen mit ca. 15m 30er Kastenprofil - das bringt wieder etwas Argon in die Atmosphäre Rolleyes

Ich bin schon am CAD zeichnen.

Gruß Götz
 
Reply to top
#7
Also mein Sparkcube (CoreXY) Skelett hat die Gehäuse Maße von 500x500x570 und kriegt (hoffentlich in diesem Jahrhundert noch) einen Bauraum von 400x400x400. Schon effektiv. Wink
Achtung
Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
 
Reply to top
#8
Heute habe ich meinen Prusa wieder zusammengebaut.

Leider sind mir aufgrund von schlechtem Material stück für stück über die Monate die ganzen gedruckten Teile aus transparentem Nunus-ABS zersprungen.

Daher war nun das große Reparieren angesagt.
Bei der Gelegenheit habe ich gleich einen großen Rundumschlag getan und noch einiges mehr geändert.

zunächst einmal gab es eine Elektronik-Erweiterung von meinem Ramps, um mehr Dinge schalten zu können.
[Bild: http://blog.gafu.de/wp-content/2015/12/dualex-3-600.jpg]
Damit kann nun die repetiert firmware folgendes zusätzlich schalten
Licht
Extruderlüfter 1 und 2 getrennt nach temperatur
Mainboardlüfter ausschalten wenn nicht gebraucht (als bei leerlauf)
Heizelement für 2. Extruder

Der Werkstückkühler bleibt somit direkt am Ramps angeschlossen und kann weiter per PWM gesteuert werden wie bisher.

Eine neue X-Achse mit Riemenspanner wurde eingebaut.
Die Plastikgleitlager aus PLA in der Z-Achse gegen Sinterbronzebuchsen getauscht, da die verstärkten X-achsen-Enden die dünnen PLA-Buchsen so stark zusammendrücken, das sie Schwergängig werden.

Mit der Gleitlager-Größe 12/15/20 lassen sich 12mm Wellen direkt in konstruktionsteilen für LM8UU Lager verwenden. So konnte ich Prusa-I3 Upgrade-Teile von Thingiverse verwenden und musste das Rad nicht nochmal neu erfinden, und trotzdem meine starken Wellen behalten die den Z-Wobbel verhindern.

Die Gleitlager laufen noch nicht so leicht, deshalb kamen die Anti-backlash-dingsis wieder rein.

Ansonsten hat alles geklappt und die Maschine funktioniert wieder. Smile
 
Reply to top
#9
(08.01.2016, 01:05)gafu schrieb: Die Gleitlager laufen noch nicht so leicht, deshalb kamen die Anti-backlash-dingsis wieder rein.

Hi,

woran liegt es? An den Wellen oder an den Lagern?
Wenn man gehärtete und geschliffene Wellen benutzt ist die Maßhaltigkeit meistens gegeben.
Ich bearbeite die POM-Gleitlager immer mit einer Maschinenreibahle nach und habe dann selten Probleme mit dem gleichmäßigen Lauf der Lager (Teflonspray von CRC sei hier mal danke gesagt).

Gruß Götz
 
Reply to top
#10
Es sind Sinterbronze lager.
Ich habe Edelstahlrundstäbe und keine präzisionswellen. Aus einem 1 Meter stück sind die beiden Z-Achsen gemacht, und eine Seite läuft gut, und die andere klemmt etwas.
Es liegt auch ein wenig an meinem Druckteil, die klemmende Seite ist die, die ich nachbearbeiten musste weil mein selbstgemachtes Filament damals noch zu große durchmesserschwankungen hatte.

Dann habe ich die dicke Welle auf 10cm länge mit der Heißluftpistole ordentlich erhitzt (im eingebauten zustand) und dann die Z-Achse auf die heiße stelle geschoben. Dadurch wurden die Lager erhitzt und konnten sich im ABS-teil korrekt ausrichten.

Seit dem läufts brauchbar, aber jetzt nicht so das die x-Achse vom Eigenwicht nach unten laufen könnte. Ist aber nicht so schlimm, so ist wenigstens alles spielfrei.

Die Edelstahl-Rundstäbe hatten eine toleranzangabe für den durchmesser gehabt, aber leider ist die Geradheit schlechter als bei präzisionswellen, was man schon merkt.

Ist aber alles noch in einem vertretbarem Rahmen.
 
Reply to top
  




Browsing: 1 Gast/Gäste