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Z-Achsen Flaschenzugmechanik mit Riemen
#21
Hallo,

hab erst durch eine PM erfahren, dass hier überhaupjemand ließt. :-)

Das Projekt ruht ein wenig, zum einen hatte ich beruflich viel zu tun (war oft unterwegs) und außerdem haben sich diverse Probleme bei den Achsen ergeben.
Ich habe dann noch einige unterschiedliche Varianten entworfen und warte auf neue Teile von AliExpress um das dann auszuprobieren.

Die Zahnriemen: Dir Riemen mit Stahleinlage sind nicht so optimal, daher habe ich jetzt 9mm breite Riemen bestellt. (Standard sind ja 6mm) Da immer zwei verwendet werden ergibt das dann eine Vergrößerung der Riemenbreite um 100%. So hoffe ich auch ohne Stahleinlage auszukommen ohne dass die Riehmen zu schnell verschleisen. Es war nicht so einfach da günstige Riemen und Pulleys für die 9mm Breite zu finden. (Auch auf diese Lieferung warte ich noch)

Die Z-Achse: Da ergaben sich die meisten Probleme und soll daher umgebaut werden. Von den Führungen mit Sinterlagern bin ich bei der Z-Achse derzeit abgerückt. Jedes Lager für sich (mit zwei Sinterbuchsen) war zwar sehr leichtgängig, aber sobald diese gekoppelt wurden (über den Tisch) hat es immer angefangen zu klemmen. Ich habe die Konstruktion dann auf normale LMU Lager geändert, damit war der Tisch dann aber zu leichtgängig oder zu schwer. Auch da werde ich noch einige Änderungen machen, sobald ich die genauen Maße der 9mm Riemen und Pulleys habe. Die Obere Aufhängung (Bild) habe ich dann geändert, so dass die beiden Lagerhalter zusammen gedruckt werden. Damit hoffe ich die Führungen leichter ausrichten zu können.
Das Rötliche Teil gehört zur Riemenführung. Das Rote ist ein gedruckter Pulley mit Torx-Öffnung. Mit dem kann ich den Riemen spannen und dann festklemmen. Das hat schon in der ersten Version gut funktioniert nur das Festklemmen war dort anders gelöst.
   
Der Drucktisch scheint für die bisherige Konstruktion etwas zu schwer zu sein. Bei stromlosen Motoren sackt der Tisch ab. Das sollte zwar dennoch funktionieren, gefällt mir aber nicht.
   

Die Motorhalterung: Anfangs gefiel mir das Konzept, der direkt angekoppelten Motoren. Doch das bedeutet eben auch, dass die Motoren außen abstehen. Da ich zusätzliche Wellenlager verwendet habe, standen die Motoren mehr als 80 mm vom Gehäuse ab. Da Konzept hat zwar funktioniert aber es gefällt mir nicht mehr. Daher will ich auch die Motoren der X/Y Achse nach innen verlegen. Diese sollen durch „Endloss“ (geschlossene) Riemen angekoppelt werden. Da entwickle ich zwei Versionen. Eine bei der der Riemen außen die Welle antreibt und eine bei der der Riemen innen liegt (Bild)
   

Für mich ist das alles, nach wie vor, ein Bastelprojekt bei dem ich unterschiedliche Varianten ausprobieren will.

"Menschen nehmen nur dann die klügste Lösung, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind." - Harald Lesch
 
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#22
ah, schön das es ein update gab.

ich habe ähnliche erfahrungen mit sinterlagern und der exakten ausrichtung vs klemmen.
Druckteile sind da zu unpräzise, wenn du sie nicht auf ganzer länge in einer maschine in einem zug nachbearbeiten kannst.

Die version die lagersitze geringfügig größer zu machen und den spalt mit silikon (ich verwende ms-polymer karosseriedichtmasse, die braucht nicht so lange zum durchhärten wie das oberflächenhärtende silikon) auszugleichen, woraufhin die lager erst nach dem kompletten ausrichten aller komponenten eingeklebt werden dürfen, hat sich bewährt.
Dadurch können sie sich im weichen kleber perfekt ausrichten und klemmen nachher nicht.

Andererseits hat man natürlich immer den effekt, das sobald etwas in der mechanik sich verstellt, sofort alles wieder klemmt.
Ein paar gedruckte lehren die man bei der montage und später zum erneuten ausrichten auf die wellen stecken kann, helfen da sehr.
 
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#23
(01.01.2017, 20:28)gafu schrieb: Andererseits hat man natürlich immer den effekt, das sobald etwas in der mechanik sich verstellt, sofort alles wieder klemmt.
Ein paar gedruckte lehren die man bei der montage und später zum erneuten ausrichten auf die wellen stecken kann, helfen da sehr.

Ja, das war auch eine der Überlegungen, warum ich die Idee für die Z-Achse nicht weiter verfolgt habe. Hier ist, auch wegen des Flaschenzug-Riemen-Systems, noch mit einigen Änderungen zu rechnen. Da hätte es nichts gebracht, das System für einen Einbau auszurichten, wenn es schon in der nächsten Woche wieder umgestellt wird. Darum habe ich dann die vier SCE12SUU Lager benutzt.

Im Moment plane ich aber einen neuen Tisch der als Basis aus einer Pertinaxplatte besteht und "Linearlager mit Flansch" als Führung verwendet. (LMEK12UU, LMEK12LUU oder LMEKM12LUU).

Das "Werkzeug" mit der ich die Platte bearbeiten will hat heute seine erste "Probefahrt" überstanden. Mal sehen ob ich morgen mal ein paar Späne machen kann. :-)

Die Mechanik ist eine eine kleine CNC 3040 aus China - Motoren, Motorhalterung und Steuerung (Arduino mit Grbl), Endschalter... hab ich dann hier zusammengebaut. Die Oberfräse AEG hatte ich schon lange.
   

"Menschen nehmen nur dann die klügste Lösung, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind." - Harald Lesch
 
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#24
irgendeine parallelführung braucht man am bett einfach. Kugelgelagerte Laufrollen oder Linearkugellager sind da meine favoriten, und die funktionieren auch bei einseitiger betthalterung.
Hängst du es mehrseitig auf, kannst du auch sinterlager nehmen, weil da nichts mehr klemmen kann.
 
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#25
Was meinst du mit "mehrseitig"?
Mehr als zweiseitig?

Sowas in der Art?
   

Das war mal eine Überlegung, die ich aber verworfen hatte weil ich mir da nicht sicher war, wo / wie ich die Riemen der Z-Achse angreifen lassen sollte, ohne dass es klemmt. Ich hatte sogar mal eine Variante mit drei Linearschienen erwogen aber aus den gleichen Gründen (+ Kosten) verworfen.
   


Bei der Variante mit zwei Wellen pro Seite war das klar.
   

"Menschen nehmen nur dann die klügste Lösung, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind." - Harald Lesch
 
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