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[Test] Weißleimmilch (Holzleim/Wassermischung - PVA)
#1
Hallo,

ich drucke mittlerweile fast ausscließlich mit Weißleimmilch auf verschiedenen Druckbetten.

Dazu verwende ich den günstigsten Weißleim den ich 3/1 mit Wasser verdünne. Bitte keinen Wasserfesten, oder schnelltrocknenden Weißleim verwenden.
Diesen kann man dann als Haftvermittler auf alle gängigen Unterlagen streichen und entweder mit einen Haarföhn trocknen, oder mit dem eingebauten Heizbett.
Es haftet manchmal schon zu gut und ich muß Bauteile mit einer stabilen Spachtel und einem Hammer abschlagen. In meinem CTC habe ich die Milch auf eine 0,5mm FR4 Platte gestrichen, diese kann man so weit verbiegen bis die Teile dann abplatzen.

In meinem Leapfrog habe ich die Weißleimmilch auf eine Spiegelfliese gestrichen und wie man auf dem Bild gut erkennen kann schon mindestens 60 mal bedruckt.

[Bild: http://up.picr.de/22508885ds.jpg]

Die Obefläche sieht mittlerweile furchtbar aus, aber die Bauteile halten, ob PLA auf kaltem Bett, oder ABS auf heissem Bett immer noch einwandfrei.
Wenn die Oberfläche irgendwann zu sehr verschlissen ist, wasche ich sie einfach mit warmen Wasser wieder ab.


Gruß Edwin
 
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#2
Wer mit Weißleim nichts anfangen kann: Ich hab den Tipp vor einer ganzen Weile mit "Elmers Glue All" (was das selbe in grün ist) getestet. Ebenso geht "Ponal" und Konsorten.

Der Vorteil für mich von Weißleim gegenüber z.B. Uhu ist, das er hauchdünn ist, super verstreichbar, als Folie zurückbleibt und abwaschbar ist (man muss auch nicht das ganze wieder entfernen sondern kann die Löcher auch neu verstreichen).

Kern des ganzen ist PVA (http://www.3d-druck-community.de/thread-339.html)
AchtungOffizielle 3DDC T-Shirts - Elektrolyte... Einstellfahrplan
1. Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
 
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#3
wobei ich sagen muß ich hab über 1000 Stunden auf FR4 gedruckt und das ohne irgend was drauf zu pinseln und mir ist (bei richtiger Heizbetthöhe) nie ein Druck abgegangen geschweige denn das ein Layer nicht gehalten hätte
Allerdings mußte ich für PLA die Platte etwas anrauen damit es hält aber dann ging es auch ohne Hilfsmittel

Aber ist eine super Lösung wenns mal nicht hält ...
 
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#4
Ach, wenn es löchrig wird kann man auch mit Weißleimmilch darüber streichen und es ist eben sehr universell für die meisten Flamente ausser PP gleichermaßen verwendbar.
Ich nehme es eben sehr gerne her weil es eben klebt wie Hölle wenn ich es will.... Big Grin
Das kann man auch mit dem Abstand des ersten Layers gut steuern.
 
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#5
Anmerkung: PP hält auf PVA nur bis zum ca. 3ten Layer.
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2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
 
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#6
Klasse! Genau nach dieser Erklärung/Anleitung habe ich die Tage gesucht!

Danke!
Gruß

Bastian
 
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#7
Na denn los.... Big Grin

Wenn es übrigens auf einer Oberfläche wie z.B. sich nicht gleichmäßig verteilen will, schleife ich die Oberfläche sehr gut mit 400 Naßschleifpapier an und streiche die Weißleimmilch so lange über die Oberfläche bis sie diese gleichmäßig überspannt. Spätestens wenn man das dann zweimal gemacht und abgewaschen hat ist die Oberfläche dann so gut und Fettfrei ( vorausgesetzt man fast sie nicht an), daß es beim ersten Mal klappt.
 
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#8
Im erhitzen Zustand des Betts streicht und hält es sich besser (sogar auf einer nicht fettfreien Laminierfolie). Hat aber auch mehr das potential "Knötchen" zu bilden.
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1. Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
 
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#9
Prima, das bestätig meine letze Erfahrung!
Ich hatte mir dem Filament von Filemtworld erstmals Probleme mit der Haftung. Prit&Co. gingen, hafteten aber zu sehr.
Mit Ponal 1:3 aufstreichen, trocknen lasenn, mehrfach verwenden, habe ich das Problem nun im Griff. Ich drucke PLA bei 50 Grad Druckbetttemperatur. Ablösen lässt es sich nach dem Erklaten prima.

Liebe Grüße,

Willie
 
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#10
(12.07.2015, 21:59)willie42 schrieb: ...
Ich hatte mir dem Filament von Filemtworld erstmals Probleme mit der Haftung. 
...

Das hat erstmal nichts mit dem Hersteller oder Verkäufer zu tun (FW stellt nicht selbst her), so schlecht kann kein Filament sein.
Ich verwende ja fast ausschließlich Filament von FW und bin höchst zufrieden.

Mit dem Ablösen kannst du Dir das Leben deutlich erleichtern, wenn Du zumindest bei großflächigen Objekten mit Brim druckst, was eigentlich dabei nicht notwendig wäre *). Ich habe immer 2 Layer zu 10 Perimeter bei meinen Drucken (0,05 mm abgerückt) und da kann man mit einer scharfen Spachtel gut drunter fassen, ohne das eigentliche Objekt zu beschädigen.
Objekte mit kleinen Standfächen sollte man ohnehin mit Brim o.ä. drucken; von "Mausohren" bin ich seit Verwendung von Weissleim ganz abgekommen.
Im Gegensatz zum UhuStic habe ich beim Weissleim keine wahrnehmbare Anhaftungen auf der Unterseite mehr, entsprechend länger halt es. Das Zeugs ist ideal.


*) mindert zusätzlich auch Warping, bei 2 oder mehr Layern
H.
 
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