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[abgeschlossen] Maßgenauigkeit bei Bohrungen
#1
Hallo Zusammen,
 
ich bin etwas am Verzweifeln, da ich nicht mehr vorwärtskomme.
Ich habe größere Problem bei der Maßhaltigkeit, besonders bei Innendurchmessern.
Vorab erst einmal die Daten, damit Ihr Euch ein Bild machen könnt.
 
Basisdaten:
Drucker: CTC (Auslieferung 01/2017)
Modell: Replicator Dual
Düsendurchmesser: 0.4 mm
MighyBoard: ATmega 2560
Firmware: Sailfish 7.7 (FlashForge Creator X with ATmega 2560 V1.7)
Update erfolgte mit ReplicatorG 0040R30-Sailfish via USB-Kabel
Noch keine Umbauarbeiten an der Elektronik (Heatbed usw.) erfolgt
 
Software:
Autodesk Fusion 360
Slicer incl. Version: Makerbot Desktop 3.10
Datentransfer via SD-Karte
 
Einstellung:
Layerhöhe: 0.2 mm
Druckgeschwindigkeiten:
·         First Layer: 30 mm/s
·         Infill: 50 mm/s
·         Der Rest : 40 mm/s
Druckmaterial: ABS
Drucktemperatur: 240 °C
HeatBed: 130 °C mit Tesa-Malerkrepp für Kurven, frisch kalibriert mit unbedruckten Papier 80 d/m²
Raft und Support aus
 
Als Testobjekt wurde ein Würfel mit je 20 mm Kantenlänge gedruckt, der durch alle Achsen ein 10 mm Bohrung hat.
 
Das Ergebnis war wie folgt:
First Layer:
X = 20,55 mm
Y =  20,60 mm
 
Top Laver
X = 20,00 mm
Y = 19,95 mm
 
Bohrung X-Achse:
Horizontal = 9,65 mm
Vertikal = 9,75 mm
 
Bohrung Y-Achse:
Horizontal = 9,80 mm
Vertikal = 9,15 mm
 
Bohrung Z-Achse:
X-Richtung = 9,55 mm
Y-Richtung = 9,40 mm
 
Die Außenmaße bewerte ich jetzt eigentlich als hervorragend. Die Abweichung am Boden ist annehmbar, da das Schleifpapier schon erfunden wurde.
Sorgen machen mir die Bohrungen, da ich die Abweichungen doch zu hoch empfinde. Ich habe aber auch keinen Plan, wo ich hier zum feintunen ansetzen könnte.
Muss ich die Abweichungen einfach als gegeben hinnehmen oder bestehen hierzu noch Möglichkeiten Einstellungen zu ändern um die Genauigkeit soweit zu erhöhen, dass z.B. Achsenlager oder Muttereinfassungen nicht mehr bearbeitet werden müssen.

Für Eure Hilfe bedanke ich mich schon einmal im Voraus.

Viele Grüße
 
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#2
Hallo Lanfeust,

erstmal herzlich Willkommen im Forum...Smile Smile Smile

Wie Du selbst schon geschrieben hast sind die äusseren Maße soweit ok.

Die Maße in den Bohrungen wirst Du aber kaum besser hin bekommen. Da spielen zwei Dinge bei Dir eine Rolle.

1. der Durchmesser von Bohrungen und Innenradien wird immer kleiner als gezeichnet sein, da sich die StL aus einer aneinandereihung von Geraden zusammen setzt und so das Maß immer abweichen wird.
2. Die bei Dir zusätzlich auftretende Abweichung, wenn die Bohrung nicht direckt oval ist kann auch durch den Retrakt entstehen wenn an einer Stelle etwas mehr Material gefördert und in die Breite gequetscht wird. Das kannst DU aber ganz einfach herausbekommen indem Du ein Teil mit einer deutlich größeren Bohrung druckst. Wenn die Abweichungen zueinader dann nicht sehr viel größere werden wars der Retrakt.

Gruß Edwin
 
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#3
Bohrungen beim 3d Druck sind immer zu klein.
Stichwort "Schrumpfung, Auflösung der STL Datei, Materialauftrag"

Ist eigentlich allgemein bekannt.
Google oder die Forumssuche mal bemühen, da gibt es hunderte Threads darüber.

Entweder im CAD Bohrungen anpassen oder einfach aufbohren!
 
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#4
Hi,
ich habe bereits dieselben Erfahrungen gemacht.

Mein Tipp:
Erstelle dir eine Schablone in SketchUp oder im Tool deiner Wahl mit folgenden Dingen:
Zuerst erstellst du ein Rechteck (ich habe 5 x 5 cm genommen mit einer Dicke von 2 mm genommen)

Danach erstellst du Löcher mit verschiedenen Durchmessern. Ich habe Löcher mit den Maßen von 1 mm - 6 mm erstellt (auch Zwischenmaße wie 1,5 mm)
Dasselbe habe ich mit kleinen Rechtecken gemacht, die man für Schlitze benötigt. Auch hier wieder unterschiedliche Größen.

Das habe ich mal ausgedruckt und dann kannst du wunderbar nachmessen und prüfen welches "reale" Loch am besten passt bzw. wie die "realen" Maße lauten.

Mit dieser Info kann ich bei neuen Projekten gleich die "richtigen" / passenden Durchmesser anwenden.
  Printer Noob mit vielen Ideen   Happy
 
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#5
Oder ganz simpel "aufbohren" [SMILING FACE WITH OPEN MOUTH AND TIGHTLY-CLOSED EYES]

Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk
--FF CreatorPro umgebaut auf Bowden + Titan Extruder
--MKC MK2 250x250x300

 
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#6
Ja das geht natürlich auch Smile
  Printer Noob mit vielen Ideen   Happy
 
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#7
Es macht keinen Sinn, die Bohrungen zwanghaft auf maß zu drucken, da man danach eh nochmal mit dem Bohrer durch geht.
 
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#8
(20.01.2017, 08:17)alejanson schrieb: Es macht keinen Sinn, die Bohrungen zwanghaft auf maß zu drucken, da man danach eh nochmal mit dem Bohrer durch geht.

Naja .. zumidenst bei Durchgangsbohrungen macht das schon Sinn ... wenn man weiss wie viel man die grösser machen muss kann man sich das aufbohren dann schenken.

Für Lagersitze und so ... wo es auf Genauigkeit ankommt kommt man aber um bohren nicht drumherum
 
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#9
Hallo Zusammen,
 
danke für die schnellen und informativen Rückmeldung.
 
@ Edwin
Die Materialflussgeschichte und der „geraden“ Kurve bei Kreisen leuchtet mir ein. Das letztere kenne ich noch als Problem aus AutoCAD 2.6 (also damals, als Dinosaurier noch lebten Wink ).
 
Das Aufbohren wird wohl bei passgenauen Anforderungen die präziseste Lösung werden, wenn es um Lageraufnahmen oder sonstiges geht. Bei Einfassungen von Muttern o.ä. werde ich dankbar auf die Idee von Sweetwater zurückgreifen und mir entsprechende Musterschablonen drucken. Manchmal denke ich einfach zu kompliziert und übersehe die einfachste Lösung.
 
Ich befürchte aber, dass ich wohl auch mechanisch erst einmal ranmuss. Als ich den Kabelschlepp gestern montieren wollte hatte ich (bei abgezogenen Steckern der NEMA´s natürlich) das ein doch deutlicher Widerstand in der rechten Hälfte der X-Achse besteht. Auch auf der Y-Schiene merkt man hier einen ungleichen Lauf. Allgemein ist das Lagerspiel doch auffallend groß. Ich denke, dass so etwas auch die endgültige Bohrung beeinflusst.
Vermutlich werde ich wohl eher früher als später (ich wollte erst einmal mehr Erfahrung sammeln) mich um die Lager kümmern müssen.
 
Auf alle Fälle bin ich für Eure Hilfe schon einmal sehr dankbar.
 
Viele Grüße
 
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#10
Hallo,

zum ausprobieren kannst du bei thingyverse Tests finden wie z.B. https://www.thingiverse.com/thing:1861041. Was du aber, denke ich, auch beachten musst ist neben schon aufgeführten Dingen wie das schrumpfen des Materials der Ort und die Orientierung des Loches um es im Druck masshaltig zu bekommen. Ein Loch senkrecht zum Druckbett hat andere Problem als eines parallel zum Bett und eines dicht über dem Druckbett wird durch das Gewicht des restlichen Druckes leichter verform als eines was höher liegt. Aufbohren wird letztendlich vermutlich die beste Methode sein.

Gruß

Seanthiar
 
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