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Ein paar generelle Fragen zum neuen Drucker
#1
Hallo zusammen,

ich bin nicht direkt neu ( weder hier noch in der Thematik ), aber an vielen Stellen relativ planlos. Hinzu kommt beginnende Altersdemenz, habe ich manchmal das Gefühl. Big Grin

Ich habe seit einigen Jahren einen K8200, der auch einigermaßen gut funktioniert. Ich würde mir jetzt aber gerne einen CoreXY bauen.
Zum Einen gefällt mir, dass sich der Kopf bewegt, statt dem ganzen Drucktisch zum anderen stoße ich mit meinen 20x20 cm Bauraum häufiger mal an die Grenze. Außerdem würde ich in dem Zuge auch gerne von 3mm Filament auf 1,75 mm umsteigen, weil der Markt da viel mehr hergibt und ich denke, dass die Dosierung bei 1,75mm auch genauer ist und das Zeug auch schneller gleichmäßig auf Temperatur kommt.
Außerdem würde ich gerne aus Gewichtsgründen einen Bowden-Extruder verwenden.

Ich werde wahrscheinlich den Vulcanus Max als Ausgang nehmen und vielleicht ein bißchen ( Zum Beispiel die Aufhängung vom Druckbett ) vom Sparkcube abschauen.
Ein Grundverständnis ist durch den K8200 vorhanden, an dem ich auch ein paar Veränderungen vorgenommen habe, über vieles musste ich mir aber nie Gedanken machen, weil es eben ein Komplettbausatz war.
Daher sind mir einige Dinge unklar, zu denen ich auch durch Suche nicht ganz schlau werde. Daher möchte ich hier um Hinweise oder geeignete Suchstichworte bitten.

1. Die Spindeln der Z-Achse: Mein jetziger Drucker hat eine Spindel für die Z-Achse. Die steckt unten mit Flex-Kupplung auf dem Motor und läuft oben in einem Kugellager. Wenn ich mir z.B. Bilder vom Sparkcube anschaue, sind die Spindeln da scheinbar oben freifliegend. Ist das nicht instabil? Wenn die unten dann auch noch auf Flex-Kupllungen laufen, müsste das ganze Druckbett doch relativ viel Spiel in seitliche Richtung haben, oder nicht?

2. Druckbettaufhängung: Wenn ich nach Druckbett suche, finde ich jede Menge Informationen und Tipps zum Material der Obefläche und zum Kauf oder Bau des Heizbetts, aber wie befestigt man das Druckbett am besten auf dem Tisch. Bis zu dem quadratischen Gestell aus Aluprofilen ist mir der Aufbau prinzipiel klar, aber wie bekomme ich das Druckbett daran befestigt und welche Schichten brauche ich? Ich hätte ganz oben gerne Glas, weil mir das in Kombination mit 3DLac beim K8200 richtig gut gefällt, aber was kommt zwischen Glas und Aluprofil und woher bekommt man es?

3. Druckkopf-Kabelbaum: Bei vielen Vulcanus-Videos, die ich gesehen habe, hängen die Kabel einfach hintem am Druckkopf und schleifen teilweise auf dem Tisch. Andere benutzen eine Schleppkette, was mir auf jeden Fall schonmal sinnvoller erscheint, allerdings frage ich mich, ob sich die Schleppkette nicht negativ auf die Bewegungsfreiheit des Druckkopfs auswirkt. Die muss ja zwangsläufig an einer Seite befestigt sein, wodurch dann doch an dieser Seite mehr Zug bzw. Druck entsteht als an den übrigen drei Seiten. Ist das kein Problem? Ich habe auch einen Sparkcube gesehen, bei dem das Kabel scheinbar durch eine Metallspirale im Bogen von oben zugeführt wurde. Wo bekommt man so eine Spirale, bzw. macht die ggf. mehr Sinn? Druck wird die durch die mechanische Spannung ja auch ausüben.

4. Netzteil: Mein K8200 hat so eine Art Notebook-Netzteil für den Drucker und ein zweites ähnliches Netzteil für das Bett. Bei den Selbstbaudruckern sehe ich aber in der Regel PC-Netzteile oder LED-Netzteile. Was nimmt man am besten und wie müssen die dimensioniert sein?

5. Bowden-Extruder: Vielleicht liegts daran, dass ich noch keins in der Hand hatte, aber ich verstehe nicht, wie der Schlauch am Extruder befestigt wird. Ich sehe immer solche runden Metallteile mit blauem Plastikring, wo man den Schlauch scheinbar reinstecken kann, aber wie heißen diese Dinger, wo bekommt man sie und wie befestigt man die am Extruder?

6. Aluprofil: Hielt ich eigentlich für ein einfaches Thema, bis ich sah, dass es Nut 5 und Nut 6 gibt. Zusätzlich noch B, I und V. Was ist am besten bzw. gebräuchlichsten?

Ohje, wenn ich mein zusammengefasstes Unwissen so gebündelt betrachte, merke ich erstmal, wie viel ich nicht weiß. Ich hoffe, ihr könnt mich bei der ein oder anderen Stelle erleuchten und seid nicht zu genervt von meinen Fragen.

Viele Grüße

Carsten
 
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#2
Hi Carsten,

zu 1.
Nein, oben Lager einzubauen die nicht dafür geeignet sind (z.b. 608zz) ist eigentlich fatal (wenn überhaupt, dann Pendelkugellager). Eine Spindel muss ihrem Schnitt folgen und nicht einem "geraden nicht wabbelnden" lauf. Z-Wobbel kommt von Steigungsfehlern. Die Z-Achse bewegt sich auch zu langsam und ist auch nicht in der Lage ein oder zwei gehärtete FÜHRUNGS-Wellen zu bewegen. Sie ist nur für die Z-Position zuständig. Das Thema ist "Überdefinition". Generell würde ich sie aber von oben auf Zug abhängen.

zu 2.
Das Druckbett wird über Schrauben und Federn auf dem Tisch gehalten. Gängig ist oft ein Alubett, darunter geklebt/geschraubt die Heizmatte und darauf z.b. Pertinax oder anderes. Dann kannst Du Dir 3D-Lac sparen.

zu 3.
Wenn die Schleppkette frei laufen kann, wird sie den Druckkopf nicht behindern. Die Kabel liegen ja nur drin und werden entsprechend der Kabelkette geführt. Du kannst die Kabel aber auch am Bowden mitbefestigen - der läuft eh dort hin.

zu 4.
Die Frage ist, sollen es 12 oder 24 Volt sein. Üblich ist es LED Netzteile zu verbauen aber in der summe ist alles legitim was dauerhaft hält und Storm ausspuckt. Wink

zu 5.
Es sind sogenannte Pushfits (aus dem Pneumatik Bereich) die eine Halterklammer haben. Man steckt den Bowden rein und der Mechanismus hält den Schlauch fest. Will man es lösen, drückt man erst auf das Pushfit und während man gedrückt hält, kann man den Schlauch rausziehen.

zu 6.
Ich persönlich benutze Nut 6 Typ B - da gehen alle Nutensteine rein und stabil genug ist es auch. Typ I dürfte allerdings minimal stabiler sein.

Gruß,
Alex
AchtungOffizielle 3DDC T-Shirts - Elektrolyte...
1. Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
5. Ich würde mir lieber Gedanken um die Ursache machen, anstatt das Symptom mit MacGyver Methoden zu bekämpfen. - th33xitus
 
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#3
Schau dir mal die BOM von mkc2 an. Mit deinem hintergrundwissen müsste es dir vielleicht viel erklären.

Ansonsten kann ich nur wenig sagen.
Zwangsläufig spindeln haben den Nachteil eines z-wobles, Riemen wären besser soweit ich weiß. (deswegen wohl oben Freilauf bei Spindel?)

Bowden : es sind Pushfits quasi schnellkupplung, aber für den Schlauch. Der (blaue, gibt auch andere Farben ) Ring ist zum lösen, innen drin sind federbleche die in den Bowden drücken /schneiden, druck auf feder bewirkt das diese an Rand gedrückt werden und Bowden raus geht.

Dadurch das du keinen Motor extruder auf dem Kopf hast hast du reichlich kraftreserve für schleppkette. Die sollte natürlich nicht haken.

Netzteil, 200w Heizung und allgemeine Sachen ergeben ca 360W Netzteile. Da ist noch Luft drin. Kann man aber ausrechnen. Die meisten PC Netzteile fangen ja so ab 300 oder so an... Notebook haben wesentlich weniger.

Den Rest überlasse ich den Experten,
Korrigiert mich einer Bitte wenn was falsch ist.
 
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#4
Hallo und danke euch beiden für die Antwoten!

(11.04.2017, 11:19)paradroid schrieb: zu 1.
Nein, oben Lager einzubauen die nicht dafür geeignet sind (z.b. 608zz) ist eigentlich fatal (wenn überhaupt, dann Pendelkugellager). Eine Spindel muss ihrem Schnitt folgen und nicht einem "geraden nicht wabbelnden" lauf. Z-Wobbel kommt von Steigungsfehlern. Die Z-Achse bewegt sich auch zu langsam und ist auch nicht in der Lage ein oder zwei gehärtete FÜHRUNGS-Wellen zu bewegen. Sie ist nur für die Z-Position zuständig. Das Thema ist "Überdefinition". Generell würde ich sie aber von oben auf Zug abhängen.
Das heißt die Motoren  oben verbauen und die Stange unten baumeln lassen? Zug bedeutet in dem Fall Zug durch Gewicht des Tisches?
Ich wollte gerade schreiben, dass der Sparkcube ja keine Führungswellen hat, aber da habe ich mich scheinbar ziemlich verguckt. Dann macht das ganze auch schon einen stabileren Eindruck.

Die Idee von Phantoms, das mit Riemen zu machen ( wie es scheinbar auch beim MKC2 ist ), gefällt mir allerdings auch. Ich glaube, als ich das letzte Mal intensiv im Thema war und mich auch hier angemeldet habe, war das hier gerade eine Diskussion, ob sowas geht und Sinn macht. Ich meine, dass es hieß, dass bei Strom-aus der Tisch runterfällt und dass es ungenauer ist als mit Spindel. Ist das nicht so? Würde man das auch mit Doppel- bzw. Dreipunktaufhängung machen?

(11.04.2017, 11:19)paradroid schrieb: zu 2.
Das Druckbett wird über Schrauben und Federn auf dem Tisch gehalten. Gängig ist oft ein Alubett, darunter geklebt/geschraubt die Heizmatte und darauf z.b. Pertinax oder anderes. Dann kannst Du Dir 3D-Lac sparen.
Die Befestigung am Profil erfolgt dann über Druckteile?
Ich habe mir aufgrund des Tips von Phantoms mit dem mkc2 gerade mal neben der BOM auch die Bauanleitung vom MKC2 angeschaut. Da wird mir schon einiges klarer. Da wird allerdings die Aluplatte dann über Bohrungen an kleinen Aluprofile festgeschraubt. Die kleinen Profile wären dann beim Vulcanus ja die 2020er, nehme ich an? Oder ist das dann zusätzlich?

(11.04.2017, 11:19)paradroid schrieb: zu 4.
Die Frage ist, sollen es 12 oder 24 Volt sein.
Das ist eine gute Frage. Bin mir noch unsicher. Genau wie bei der Entscheidung zwischen RAMPS und RADDS. Tendiere aus Kosten- und Einfachheit aber derzeit zu RAMPS 12 V, muss da aber noch meine Hausaufgaben machen.

(11.04.2017, 11:24)Phantoms schrieb: Schau dir mal die BOM von mkc2 an. Mit deinem hintergrundwissen müsste es dir vielleicht viel erklären.
Das war ein guter Tipp. Siehe auch oben. Danke!
 
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#5
Der MKC-MK2 mit 300x300 Bauraum, Ramps 12v und 230V Heatbed (wenn mehr ABS oder PETG drucken willst, ansonsten tuns auch 12V mit 300W) ist Preisleistungstechnisch momentan ein Topgerät mit einer Qualität und Geschwindigkeit um Klassen besser als der K8200.... was man sich bei mechanischem Material einspart würde ich in vernünftiges Hotend und silent Treiber investieren ,...
-------------------------------------------------
Cool Denken ist wie googeln..... nur krasser Thumb up


 
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#6
(11.04.2017, 11:24)Phantoms schrieb: Zwangsläufig spindeln haben den Nachteil eines z-wobles, Riemen wären besser soweit ich weiß. (deswegen wohl oben Freilauf bei Spindel?)

Korrigiert mich einer Bitte wenn was falsch ist.

Dann tue ich das mal: Nein, gute Spindeln haben keinen Z-Wobbel - wer damit einen Z-Wobbel hin bekommt, hat sie verspannt. Riemen ist nicht zwangsläufig besser und hat andere Problematiken. Ein Dreipunkt Z-Riemen wird sicher interessant. Wink

(11.04.2017, 14:21)Treffnix schrieb: Das heißt die Motoren  oben verbauen und die Stange unten baumeln lassen? Zug bedeutet in dem Fall Zug durch Gewicht des Tisches?.

Korrekt.

(11.04.2017, 14:21)Treffnix schrieb: Die Befestigung am Profil erfolgt dann über Druckteile?
Ich habe mir aufgrund des Tips von Phantoms mit dem mkc2 gerade mal neben der BOM auch die Bauanleitung vom MKC2 angeschaut. Da wird mir schon einiges klarer. Da wird allerdings die Aluplatte dann über Bohrungen an kleinen Aluprofile festgeschraubt. Die kleinen Profile wären dann beim Vulcanus ja die 2020er, nehme ich an? Oder ist das dann zusätzlich?

Ja, über Druckteile, zusätzliche Aluteile oder direkt durch die 2020er, wie auch immer. Hauptsache das Design ist stabil und verändert sich nicht selbständig.

(11.04.2017, 14:21)Treffnix schrieb: Das ist eine gute Frage. Bin mir noch unsicher. Genau wie bei der Entscheidung zwischen RAMPS und RADDS. Tendiere aus Kosten- und Einfachheit aber derzeit zu RAMPS 12 V, muss da aber noch meine Hausaufgaben machen.

Wenn Du offen bist, empfehle ich Dir auf 24V zu gehen. Das geht auch mit RAMPS wie Du hier im Forum findest (oder ein bereits umgebautes/alternatives kaufen). Um das Ding schneller laufen zu lassen als Du drucken kannst, benötigst Du kein Radds, das ist ein kartesisches System und nicht so Berechnungslastig wie Delta-Drucker. Wenn Du natürlich das letzte Quentchen rausdrücken willst oder zuviel Geld hast, dann ist RADDS wohl die Wahl. Und ich nehme gerne Wetten an: Ich schaffe es ein RADDS auf einem Kartesischen System mit 100mm/s in die Knie zu zwingen so das es das ruckeln anfängt (was aber kein Problem des RADDS ist sondern ein generelles Problem - ein Ramps säuft da ebenso ab).
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3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
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#7
(11.04.2017, 14:43)cmoegele schrieb: Der MKC-MK2 mit 300x300 Bauraum, Ramps 12v und 230V Heatbed (wenn mehr ABS oder PETG drucken willst, ansonsten tuns auch 12V mit 300W) ist Preisleistungstechnisch momentan ein Topgerät mit einer Qualität und Geschwindigkeit um Klassen besser als der K8200....
Beim MKC gefällt mir das Gehäuse nicht so. Andere Teile gefallen mir sehr gut, aber ich mag die offenen Alukonstruktionen. Ich weiß, dass das wärmetechnisch vermutlich besser ist, aber ich bin da ein bißchen klaustrophobisch veranlagt.

(11.04.2017, 14:43)cmoegele schrieb: was man sich bei mechanischem Material einspart würde ich in vernünftiges Hotend und silent Treiber investieren ,...
Ich hab mir in den K8200 damals ein teures Original E3D-Hotend eingebaut und war ziemlich enttäuscht. Es ist okay, aber nicht "70 Euro-okay", finde ich. Daher werde ich beim Hotend diesmal die Geiz-ist-geil-Schiene fahren.

(11.04.2017, 14:46)paradroid schrieb: Nein, gute Spindeln haben keinen Z-Wobbel - wer damit einen Z-Wobbel hin bekommt, hat sie verspannt. Riemen ist nicht zwangsläufig besser und hat andere Problematiken.
Jetzt bin ich unsicher. Nicht zwangsläufig besser heißt aber i.d.R. schon oder gleich gut? Was sind denn die Problematiken?


(11.04.2017, 14:46)paradroid schrieb: Ja, über Druckteile, zusätzliche Aluteile oder direkt durch die 2020er, wie auch immer. Hauptsache das Design ist stabil und verändert sich nicht selbständig.
Verstanden. Danke!

(11.04.2017, 14:46)paradroid schrieb: Wenn Du offen bist, empfehle ich Dir auf 24V zu gehen. Das geht auch mit RAMPS wie Du hier im Forum findest (oder ein bereits umgebautes/alternatives kaufen).
Offen bin ich für vieles. Nur 230V Heizbett möchte ich nicht. Das ist mir nicht geheuer und wird glaube ich noch problematisch, da es ja auf 400 x 400 rausläuft.
Und Glas finde ich immer noch super als Druckbett. Ich mag die glatte Textur, die der Ausdruck dann unten hat.

Ich hab mir auch schon dieses MKS-Board angeschaut. Das kann man direkt auf 24V fahren, wenn ich richtig verstanden habe.
 
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#8
Nicht zwangsläufig bezog sich auf das Zwangsläufig von Phantoms. Wenn Du aus China bestelllst, hast Du immer mal Klopper drin. Aber auch da gibt es gute Hersteller/Chargen (hab aktuell Kugelumlaufspindeln in Z aus China für ~24€ das Stück in 400mm verbaut die sind traumhaft). Empfehlenswert ist bei den Preisen von Trapezgewindespindeln (+ Mutter, 400mm, 2x für ~20€) dann aber eher ein deutscher Shop, den hat man bei Fehlern besser "an den Eiern". Maedler, Doldt oder Pietrzak z.B.

Die glatte Struktur bekommst Du auch ohne Glas hin (nein, bitte keine Dauerdruckplatte von Märchenshops kaufen, ich rede von wirklich günstig). Ansonsten ist Ceran sehr zu empfehlen wenn Du einen Glaser in der Nähe hast der das Schneiden und Bohren kann. Glas sollte aber mindestens Borosilikat sein (übergangsweise gehen auch Ikea Spiegelfliese oder Rahmenlose Bilderhalter als Auflage aufs Alubett, allerdings wird gerade letzteres schnell reissen).

Ja, MKS, Rumba, Ramps24V und was sonst noch so aktuell aus dem Boden spriest. Ist halt dann evtl. Firmware Pins angepasse. Sollte man beim ersten Drucker vielleicht erstmal lassen. Wink
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#9
(11.04.2017, 17:19)paradroid schrieb: Nicht zwangsläufig bezog sich auf das Zwangsläufig von Phantoms.
Ich denk mal drüber nach. Die Idee mit den Riemen gefällt mir immer noch ganz gut. Die Z-Spindel ( auch von Pietrzak, glaube ich ) nervt mich am K8200 nämlich am meisten. Liegt vielleicht auch an dem Kugellager oben. Vielleicht teste ich auch erst die Riemenvariante mit der Option auf Umbau. Das schöne an zwei Druckern ist ja, dass man den einen nicht für jeden Versuch zusammenbauen muss, um das Teil für den nächsten zu drucken, denke ich. Smile

(11.04.2017, 17:19)paradroid schrieb: Die glatte Struktur bekommst Du auch ohne Glas hin (nein, bitte keine Dauerdruckplatte von Märchenshops kaufen, ich rede von wirklich günstig). Ansonsten ist Ceran sehr zu empfehlen wenn Du einen Glaser in der Nähe hast der das Schneiden und Bohren kann.
Glaser sind hier sone Sache... Ich hab mal versucht an Spionglas zu kommen. Bei drei Anfragen gabs ein Angebot nach 2 Monaten ein Angebot und das war nicht besonders gut.
 
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#10
Also für einen 300x300er Bauraum (knapp) nutze ich gerne das Mankati Ceran Bett Ersatzteil. Leider wieder mal schwer zu beschaffen.

Schweiz hats noch welche, der Versand nach DE kostet aber teils mehr als das 25€ Bett. Wink In NL bei 3dninja könnte man mal anrufen und nachfragen, die sprechen auch Englisch und hatten seiner zeit extra einige geordert.
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