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Erster Drucker, erstes Filament, und jetzt? Bitte um Starthilfe.
#1
Wie bereits an anderer Stelle geschrieben, habe ich seit Samstag meinen ersten 3D-Drucker - und stehe jetzt vor einer Fülle an Einstellmöglichkeiten ohne so recht zu wissen, wo ich anfangen soll. Klar habe ich erst mal wild drauflosgedruckt und mich gefreut, daß tatsächlich was rauskam, das sogar so ähnlich aussah, wie ich mir das vorgestellt habe. Ein paar Bilder habe ich auch schon gepostet, aber eher wahllos von dem, was ich halt gerade so hatte.

Jetzt dachte ich mir, ich schalte noch mal auf Anfang und gehe das ganze etwas systematischer an. Ich habe einiges im Forum und anderswo gelesen, aber meistens ging's eher um einzelne Probleme oder konkrete Fragestellungen. Was ich nicht gefunden habe, ist eine Anleitung oder Beschreibung der Schritte vom fertigen Drucker zum ersten Druck, den man als wirklich gelungen betrachtet.

Ich dachte daher, ich sammle hier mal meine Gedanken zum Thema und bitte um Input, Ergänzung, Korrektur und Kommentare.

Vorab: Mir ist klar, daß die meisten Einstellungen nicht für den Drucker, sondern für die Kombination Drucker/Filament vorgenommen werden. Ich denke aber, daß ein paar grundsätzliche Einstellungen möglicherweise auch filamentunabhängig sein könnten. Ich markiere in der folgenden Liste mal die Dinge, von denen ich das vermute, mit einem (u) bzw. einem (?), falls ich mir sehr unsicher bin.

Was kann man also alles einstellen? Ich sehe da die folgenden Kategorien:

Hardwaremodifikationen

Möchte ich erst mal außen vor lassen. Ich denke, ich versuche, mit dem vorhandenen Material die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen, und schaue dann, wo ich noch Defizite sehe.

Hardwareeinstellungen

Hier sehe ich bis jetzt nur das Leveln des Druckbetts. (u)

Softwareeinstellungen

Heißt wohl vor allem: Einstellungen im Slicer. Hier sehe ich folgende Punkte:
  • Geschwindigeit(en)
  • Temperatur(en)
  • Layerhöhe(n)
  • Retract (Länge, Geschwindigkeit)
  • Perimeter
  • top/bottom layer
  • Infill
  • Extrusion
  • Kalibration der Maßhaltigkeit (?)
  • Kalibration des Extruders (?)

Ein paar Gedanken meinerseits zu einzelnen Punkten:

Leveling

Damit habe ich viel Zeit verbracht und bin sehr sorgfältig vorgegangen. Trotzdem bin ich mir sehr unsicher. Ich habe mit einem Kassenbon so gelevelt, daß der beim Bewegen zwischen nozzle und Druckbett spürbar Reibung hatte. Ich habe auch gelesen, daß man hier Messlehren einsetzen kann, habe allerdings keine konkreten Zahlen gefunden. Wie hoch sollte der Abstand nozzle-Druckbett sein und wovon hängt das ab? Höhe des ersten Layers? Halbe Höhe des ersten Layers? Fester Wert in mm?

Geschwindigkeiten/Temperaturen

Sind wohl untrennbar miteinander verbunden. Insbesondere bei den Geschwindigkeiten gibt es so viele Einstellmöglichkeiten, daß es für einen Anfänger schwer ist, sich einen Überblick zu verschaffen. Mittel der Wahl scheint mir hier zu sein, heattower mit verschiedenen Geschwindigkeiten zu drucken, sich einen Satz an Geschwindigkeiten (im wesentlichen zwei? Eine für innen und eine für sichtbare Außenflächen?) rauszusuchen und anhand der heattower eine Temperatur zu wählen, die für beide einigermaßen klappt.

Gibt es hier Erfahrungswerte? Bestimmte Geschwindigkeiten, die man standardmäßig erst mal probieren sollte? Ist das von technischen Faktoren in offensichtlicher Weise abhängig (also bspw.: Bowdenextruder höhere Geschwindigkeit als direkter)?

Maßhaltigkeit

Scheint mir relativ straightforward: Objekt mit definierten Maßen drucken, tatsächliche Maße vergleichen und steps/mm entsprechend anpassen. Allerdings denke ich, das sollte der letzte Schritt sein, wenn alles andere stimmt. Nicht klar ist mir bis jetzt, ob das eine generelle Eigenschaft des Druckers ist oder ob auch hier andere Faktoren (bspw. Filament, Temperatur) eine Rolle spielen.

Bei den anderen Punkten bin ich bis jetzt noch etwas planlos. Wie gehe ich Dinge wie Extrusion oder Retract am besten an? Gibt es hier Standardwerte, von denen man erst mal ausgeht um dann zu korrigieren?

Und was ich mich vor allem frage: In welcher Reihenfolge gehe ich systematisch am besten vor? Einerseits hätte ich gedacht, man macht die filamentunabhängigen Sachen zuerst. Andererseits sagt mir mein Bauchgefühl, daß bspw. die Kalibration als letztes erfolgen sollte. Hier wäre ich für Rat wirklich sehr dankbar!

Das sind erst mal die Punkte, die mir derzeit durch den Kopf gehen. Was habe ich übersehen? Wo liege ich völlig falsch, wo möglicherweise sogar ein bißchen richtig?

Falls jemand konkrete Tips geben möchte: Ich habe einen Ender-2, PLA von FormFutura (rPLA) und benutze Slic3r. Ich denke aber, wenn sich hier ein paar allgemeine Tips zur richtigen Herangehensweise sammeln ließen, könnte der Thread auch für andere Neueinsteiger interessant werden.

Jetzt seid Ihr dran! Ich kenne das Forum erst seit wenigen Tagen, habe es bis jetzt aber als sehr offen und die Stimmung als sehr freundlich empfunden. Daher freue ich mich auf Eure Anregungen! Vielen Dank schon mal im voraus!
 
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#2
Hallo Manul,

von steps/mm anpassen halte ich nicht viel, denn die steps/mm ergeben sich aus dem Zusammenspiel deiner Elektronik + Mechanik, also wieviel Steps brauche ich für eine komplette Umdrehung, wie ist das Übersetzungsverhältnis usw. Probleme mit der Geometrie werden ihre Ursache eher woanders haben (Fehlerhafter Zusammenbau, Riemenspannung (Ender-4) usw. In Sachen Extrusion zeigen sich hier beide Bilder, das zu wenig oder zu viel Material gefördert wird, teils bedingt durch Einstellung im Slicer, teils bedingt durch das Material (ich bin bei PETG jetzt bei einem für mich ungewohnten Extrusions-Faktor von 0,84) und teils bedingt durch die dürftige Präzision chinesischer Bauteile, wie z.B. Düsen (Nozzle). Wenn also Dein Extruder im Fördertest bei angeforderten 10mm weniger oder mehr Filament fördert, wäre ich sehr misstrauisch.

Unsere Experten hier können Dir bei geeigneten Fotos durch Begutachtung der Oberfläche die richtigen Tipps geben, an welcher Schraube im Dreieck Extrusion Multiplier (EM), Extrusion Width (EW) und Filament Diameter du drehen musst. Material spielt eine große Rolle. Spar Dir Frust und Deine sicher auch zu knapp bemessene Freizeit und spare nicht um jeden Preis beim Filament. Bin auch bei M4P gelandet und habe mit diesem Hersteller die größten Erfolgserlebnisse. Da kommt seit vorgestern noch Extrudr für PETG hinzu, da war ich kurz vorm Aufgeben (Danke noch mal an @ChrisB für die Proben!). Angesichts der positiven Eigenschaften des M4P finde ich den Preis pro kg auch nicht überzogen, Extrudr ist da schon eher Luxus (40 EUR/kg).


Viele Grüße
Michael
"Molto voglio, molto spero. Nulla devo dubitar!"

"Nichts ist auf der Welt so gerecht verteilt wie der Verstand - Jedermann ist davon überzeugt, dass er genug davon habe!" - René Descartes
 
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#3
Eigeninitiative ist gefragt ;-)
Bei konkreten Fragen wird dir hier sehr gerne geholfen! Einige Dinge muss man aber als angehender "3D-Drucker" einfach selber herausfinden können, wenn es schon serviert wird und nicht das Silbertablett suchen.

Ein paar Beispiele:
http://www.3d-druck-community.de/thread-19469.html

http://www.3d-druck-community.de/thread-10392-post-62251.html

http://www.3d-druck-community.de/thread-16728.html

http://www.3d-druck-community.de/thread-16815.html
Gruß
Max
 
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#4
Danke Euch beiden für Eure Antworten!

@michael:

(27.09.2017, 05:39)Ekatus schrieb: von steps/mm anpassen halte ich nicht viel

Bezieht sich das auf die Geometrie, den Extruder oder beides? Ich versuche mal, das zu verstehen:

Für die riemengetriebenen Achsen ergeben sich die steps/mm aus den steps/Umdrehung su und dem Radius des Antriebsrads r als steps/mm = su / (2·pi·r). Der in der Firmware vorgegebene Wert errechnet sich vermutlich aus den Soll- bzw. Nennwerten der verwendeten Teile. Ich weiß nicht genau, wie Steppermotoren funktionieren, könnte mir aber vorstellen, daß Ist-su und Soll-su voneinander abweichen. Auch beim Radius halte ich Abweichungen vom Soll für möglich, insbesondere bei relativ billigen Bauteilen. In beiden Fällen sollten sich systematische Abweichungen ergeben, die man durch Einstellen der korrekten Ist-steps/mm ausgeichen können sollte. Bei den meisten anderen Fehlerquellen (Riemenspannung etc.) würde ich eher eine statistische Verteilung der Fehler erwarten. Es leuchtet mir daher nicht ein, warum man, wenn man eine systematische Abweichung feststellt, diese nicht durch Verändern der steps/mm korrigieren sollte. Welche anderen Korrekturmöglichkeiten gibt es hier? Für Extruder und gewindestangengetriebene Z-Achse sollten analoge Überlegungen gelten.

(27.09.2017, 05:39)Ekatus schrieb: Fördertest

Danke für das Stichwort! Sollte dieser Test am Anfang stehen? Wie führe ich den am besten durch? Filament bis Anfang des Bowdens zurückziehen, dann bspw. per händisch erstelltem G-Code eine bestimmte Länge extrahieren und messen, wie viel tatsächlich extrahiert wird? Sollte ich den Bowden/Schlauch am Extruder abnehmen oder kann oder soll der dranbleiben?

(27.09.2017, 05:39)Ekatus schrieb: spare nicht um jeden Preis beim Filament

Wie gesagt habe ich das FormFutura rPLA. Das scheint mir jetzt nicht direkt vom Ramschtisch zu kommen, oder? Ich hatte eigentlich gehofft, damit qualitativ auf der sicheren Seite zu sein. Ist das nicht der Fall?

@max:

Vielen Dank für die Links! Der erste geht schon mal in die richtige Richtung, wird aber sehr schnell sehr speziell. Im Thread zum Leveln habe ich verschiedene absolute Höhenangaben gelesen, aber nichts darüber gefunden, wovon die optimale Höhe abhängt. Die Filamentberatungsthreads lese ich mir gerne durch, falls Ihr der Meinung seid, mein jetziges Material sei unbrauchbar. Ansonsten würde ich gerne erst mal beim vorhandenen Material bleiben und aus dem, was ich jetzt habe, das beste herausholen.

Ich habe übrigens keinesfalls nach einer Lösung auf einem Silbertablett gefragt. Vielmehr habe ich meine bisherigen Gedanken zusammengefasst und das Forum um Korrektur und Auffüllen der Lücken gebeten. Ich denke, dabei könnte ein Thread herauskommen, der auch anderen Anfängern nutzen würde. Deshalb möchte ich Spezifika zu meinem Drucker/Setup auch nach Möglichkeit hier heraushalten und für die konkrete Umsetzung der hier erarbeiteten Tips einen eigenen Thread starten.

Ich habe in meinem Eingangsbeitrag übrigens durchaus konkrete Fragen gestellt. Bis jetzt habe ich auf die keine Antwort bekommen. Zu meinen in diesem Thread geposteten Bilder eines Würfels mit Loch und eines heattowers habe ich bis jetzt genau 0 Kommentare zum Druckbild bekommen.

Ansonsten fände ich es schön, wenn wir die Metadiskussion zu diesem Thread möglichst gering halten oder anderenfalls auslagern könnten – wie erwähnt hoffe ich, daß er auch anderen nützen könnte.
 
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#5
Grüße

Also vielleicht hast einfach zu viele Fragen in einem langen Post geschrieben.

Das 1. was du machen solltest ist wäre die Stepps zu Kalibieren
also X Y Z und auch den Extruder.
Einfach damit du dort erstmal eine Gesunde Basis hast.

Gerade beim Extruder das wenn du 40 mm Extruier auch 40mm rauskommen.
Und danach kannst dich weiter arbeiten.
 
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#6
Danke, das ist doch schon mal eine Aussage! Kalibriere ich den Extruder so, wie in meinem letzten Post geschrieben? Schlauch dran oder ab?

Zum Kalibrieren der Geometrie drucke ich vermutlich am besten einen möglichst großen Quader, oder? Möglicherweise gleich mit Loch, den gibt's ja auch in größer.

Wenn man versucht, in einem Thread möglichst viele hilfreiche Informationen für eine bestimmte Situation zu sammeln, kommen halt viele Fragen zusammen. Ich erwarte ja auch nicht, daß jemand die alle auf einmal beantwortet, sondern denke, daß wir die Informationen hier nach und nach zusammentragen. Ich hab's nicht eilig, ab Freitag muss ich ohnehin erst mal anderthalb Wochen Pause einlegen.
 
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#7
Na verbindest den Drucker mit dem rechner.

Bowden dran, bündig zurück ziehen und dann so viel wie möglich rausdrücken . Was dein Messschieber genau kann.


Das ist relativ egal. so 20x20x10 reicht da erstmal . Ist ja nur damit es erstmal grob stimmt. Wirst zum schluss da auch nochmal ran müssen wenn du an der Mechanik vielleicht ran musst.
 
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#8
Also hier merke ich ein starkes Einlesedefizit. Es nützt auch keinem wenn Informationen 100x im Forum stehen. So gut wie Dein Thread angefangen hat, so mehr nimmt jetzt die Qualität ab. Ich erkenne die Intention dahinter, aus der Erfahrung kann ich Dir aber sagen das die Dinge dann verwaschen werden - die guten Absichten dahinter wirst Du seltenst erreichen können.

Der Hinweis auf die Fragen ist dann eher als "liest eh kaum einer komplett". zu verstehen Ein Totschlagthread nützt fast nur einem, dem Ersteller - das ist hier im Forum nicht das Ziel, Du kannst eh nicht alles abdecken und die meisten halten sich mit ihren Problemchen für "unique". Leider.

Nutze die Pause um zu "stöbern", also querzulesen. Das bringt Dir wesentlich mehr richtiges Verständnis. Unklarheiten nachfragen, Fremdwörter auch immer gleich mal hier mitsuchen. In der Summe ist das (das 3D Drucken komplett) eine reine Hierarchie mit Querverlinkungen.
AchtungOffizielle 3DDC T-Shirts - Elektrolyte...
1. Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
5. Ich würde mir lieber Gedanken um die Ursache machen, anstatt das Symptom mit MacGyver Methoden zu bekämpfen. - th33xitus
 
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#9
Auch Euch vielen Dank für die Antworten! Ich habe durchaus einiges gelesen. Schwierigkeiten habe ich bei der Verknüpfung der Informationen. Mir stellt sich die Situation momentan so dar:

Ich habe ein komplexes System mit sehr vielen Parametern, an denen ich drehen kann. Normalerweise würde ich so vorgehen, daß ich eine Ausgangposition rate und dann in einem iterativen Prozess reihum immer einen Parameter verändere, um mich zumindest einem lokalen Optimum anzunähern. Was mir derzeit fehlt, ist eine Hilfestellung zum Raten der Ausgangsposition und eine Empfehlung für die Reihenfolge, in der ich an den Parametern drehen sollte. Sowas habe ich in der Tat bis jetzt nicht gefunden und ich denke, sowas lässt sich durch Querlesen auch nur schwer erschließen.
 
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#10
Das Problem ist aber eher das Du von den 100 Dingen gerade mal 5 kennst. Da verknüpft es sich eher weniger mit anderem das noch unbekannt ist. Also solltest Du wenigstens eine grobe Ahnung bekommen - das wirst Du, wenn Du das überblickend angehen willst, nur durch eigenes Lesen knacken. Jeder hat ein individuelles Verständnis und Denkmuster. DU musst Deine darauf anpassen.

Auch gibt es keine Totschlagvorgehensweise. Der eine macht es so, weil er das besser kann, der andere so. Ebenso werden die Situationen immer leicht unterschiedlich sein als auch die Möglichkeiten des einzelnen. Wissen wir nicht.

Grob:
Zuerst schauen das die Maschine generell stimmt. Das macht man u.A. über Testdrucke - wurde hier schon 100x erklärt und darauf beziehen sich auch oft die Hilfestellungsthreads zur Objektbewertung - es geht um einfache Geometrische Dinge die nicht Maß- oder Extrusionsabhängig sind. Also, ALLE durchlesen. In nahezu jedem Thread stehen 1-2 wertvolle Infos (teils wiederholt ...). Was Du in dem Moment nicht 100% verstehst überfliegen, es reicht wenn Du es schon mal gelesen/gehört hast. Es werden sich auch Diskrepanzen einschleichen, entweder zur Seite legen oder explizit nachfragen.

Dann Filamentförderung überprüfen  (auch wenn das Filament erstmal keine Rolle spielt, natürlich leer, also ohne Bowden im Hotend). Gehört mit zu alle Justagedinger komplettieren (korrekte Bettausrichtung und Abstand z.B.).

Dann erst kommt das Filament im Detail (auch wenn man das vorher braucht, es ist aber nur Mittel zum Zweck, je nachdem welche Möglichkeiten Du hast - wissen wir ja nicht, ein anderer wird andere haben) einschätzen. Via Heattower und Co.

Dann ein paar Testdrucke und die OPTISCH bewerten (Maße spielen erstmal keine Rolle). Wenn das alles durch ist, kannst Du Dich um die Maßhaltigkeit auf XY kümmern.

Erst dann kommst Du überhaupt mal dazu Dich um die Feineinstellungen im Slicer zu bemühen.

Parameter bezüglich des geschriebenen immer wieder überprüfen - so alle 500-1000 Stunden.

Das was Du vor hast ist eher an den Stammtischen zu suchen und wesentlich schneller abgehandelt als über Schrift Remote übers Forum 30x im Kreis gedreht.
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3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
5. Ich würde mir lieber Gedanken um die Ursache machen, anstatt das Symptom mit MacGyver Methoden zu bekämpfen. - th33xitus
 
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