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[Simplify3D] EM vs EW, Theoretische Überlegungen
#31
Hallo PrintPiet,

nein, soweit kommt der Stepper erst gar nicht bei 3,5mm Strecke, dies ist mehr als Übersteuerung zu verstehen als effektive Endgeschwindigkeit.
Ist dem kleinerem Extruder Zahnrad geschuldet, welches durch die 7mm zwar mehr Kraft hat, aber mehr Strecke zurücklegen muß als ein ~11mm Förderzahnrad. Mit den Werten erhöhe ich den Beschleunigungsbereich beim Start.

Normal
   

Übersteuert
   

Bei normalen DirectDrive ohne Bowden mit 11mm Förderzahnrad, komme ich auch mit 40mm/s & 3000mm/s² bei 1-1,5mm Retract aus.

Grüße Jörg
Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen, dann bitte ich um Verzeihung!

Johannes Brahms
 
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#32
Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Einstellung per EM und Filamentdurchmesser.
Das ist doch Inhaltlich identisch oder sehe ich das falsch?


Zum urpsrünglichem Thema:
Das sich EW und EM komplett anders verhalten ist doch klar.
Ich denke für jede Düse (vermutlich Düse+Druckgeschwindigkeit) gibt es eine optimale EW.
Die optimale Breite hängt dabei von der Bohrung, aber auch von der restlichen Ausgestaltung der Düse ab.
Wenn z.B. die Bohrung nicht optimal Rund ist oder sehr rauh oder nicht ganz gerade oder nicht mittig, dann führt das vermutlich dazu, dass die EW für das bestmögliche Ergebnis angepasst werden muss.

Das ist aber alles nur Vermutung.

Meine praktische Erfahrung ist, dass man besonders bei qualitativ schlechten Düsen, bei einer Reduzierung der EW unter die Bohrungsgrösse das beste Ergebnis erhält.
Wenn ich nur die EM verändert habe, kam ich immer zu einem Punkt, bei dem ich direkt von Lücken in der Oberfläche zu einem Punkt kam, wo am Ende der Bahnen immer noch Material nachlief und rausblobbte.


Ich finde das aber auch naheliegend.

Wenn man die Sache ins Extrem treibt, dann wird einem klar, dass man die EW anpassen muss.

Z.b. Düse 0.4mm und EW 1mm.
Da ist dann klar, dass das nicht optimal sein kann.


Hast du jetzt eine 0.4er Düse, die nicht ganz rund ist oder eben raus innen, wird sie sich vom Fliessverhalten vermutlich so verhalten, als wäre sie etwas kleiner.
Lässt du da die EW auf 0.4, hast du einen ähnlichen Effekt, nur weniger deutlich.
 
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#33
(03.11.2017, 10:51)ChrisB schrieb: Wenn meine Beobachtung stimmt, müsste es ja so sein:
Der Drucker bekommt z.B. ein "G1X10Y0E1" und soll jetzt eine 10mm Linie drucken und dabei 1mm Filament vorschieben (Betonong auf "dabei"). Er versucht aber, das Filament mit aller Kraft innerhalb der ersten 3mm schon herausgedrückt zu haben.

Dann wäre der Algorithmus zum Bestimmen der Fördermenge aber ziemlich im Eimer. Bzw falsch eingestellt. Das ist genau das wo bei Marlin das lin_advance ansetzt. Das von Dir beschriebene Verhalten kann ich provozieren wenn man da den k Wert extrem hoch setzt (mache ich bei Flex Zeug so). Dann drückt er erst extrem und lässt das dann "auslaufen"


(03.11.2017, 13:05)sichtweite schrieb: Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Einstellung per EM und Filamentdurchmesser.
Das ist doch Inhaltlich identisch oder sehe ich das falsch?

Ich habe bei meinen Test im G-Code keinen unterschied zwischen den beiden festgestellt. Egal welchen man erhöht man erhält die gleichen Ergebnisse. Man muss nur berücksichtigten, dass man dabei beim Durchmesser auf die Fläche umrechnen muss um das ganze Prozentual mit dem EM zu vergleichen. 
Grüße,
Klaus
 
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#34
(03.11.2017, 11:36)Explorer schrieb: Ist dem kleinerem Extruder Zahnrad geschuldet, welches durch die 7mm zwar mehr Kraft hat, aber mehr Strecke zurücklegen muß als ein ~11mm Förderzahnrad.
Hmm...so wirklich check ich das noch nicht.
Du meinst dieses Ritzel mit der Nut wie auf dem Bild?
Das gleiche habe ich auch montiert, dann sind meine 25mm/s also VÖLLIG daneben? Confused


Angehängte Dateien Bild(er)
   
LG Piet
 
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#35
(03.11.2017, 13:33)ScorpionTDL schrieb: Das ist genau das wo bei Marlin das lin_advance ansetzt.

Ich habe den Effekt bei Smoothieware sehr deutlich (ich kann jetzt wieder sauber drucken). Bei Repetier bin ich nach wie vor nicht sicher, ob es überhaupt einen Unterschied dadurch gegeben hat (zu wenig Testdurchläufe).

Beide Systeme haben mWn. kein "lin_advance" oder äquivalente Einstellungen. Da frage ich mich, was man denn sonst noch an "normalen" Parametern so verdrehen kann, dass es diese Auswirkungen hat.
Gruß
Chris                    

Die Summe der Intelligenz auf der Erde ist eine Konstante.
Die Bevölkerung wächst.
 
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#36
Hallo PrintPiet,

welches Bild meinst du, wenn du den Tempel in PETG so hinbekommst, passt es bei dir...

   

Weiß nicht viel über deinen Drucker, wäre jetzt vermessen hier was rein zu interpretieren.

@ Chris, kann es sein, das du am Anfang ein extra Restart Retract machst?

Grüße Jörg
Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen, dann bitte ich um Verzeihung!

Johannes Brahms
 
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#37
Sorry hatte das Bild vergessen.
LG Piet
 
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#38
Ok, da isses, ja, genau so eins benutze ich auch und habe bei mir und auch beim Kumpel festgestellt, das es mit dem Retract besser "übersteuert" funktioniert. Es benötigt mehr Steps/mm und braucht mehr Zeit auf max V zu kommen. Wieviel Retractlänge hast du denn?
Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen, dann bitte ich um Verzeihung!

Johannes Brahms
 
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#39
Retract 6mm mit 95mm/s

Ich werde mal mit M203 etwas rumspielen.... 
Das nimmt ja echt kein Ende mit der Testerei! Wütend
LG Piet
 
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#40
Oh, 6mm, das sieht man, der verweilt ja regelrecht bei Layerwechsel bis er 12mm gesamt auf engsten Raum gemacht hat.
EJERK steht ja meist auch nur auf Delta 5mm/s, da würde ich dann auch höher gehen. Probiere es einfach aus, kannst ja nicht´s kaputt machen.
Nur sollte man erst einmal eine gut laufende Mechanik und die passenden Filament/Extruder Werte ermittelt haben.

Da kenn ich deinen Stand jetzt nicht wirklich.

Wie schon gesagt, ich drucke auf unterschiedlichen Druckern mit den gleichen GCode bzw. Parametern, da sie alle trotz unterschiedlicher Extruder/Hotend Kombis, entsprechend kalibriert sind, bei selben Filament. EM/Flow wird bei mir nur angepackt, wenn ich einen GCode von der SD mit anderem Filament Durchmesser benutze, dann korrigiere ich das nach meiner Liste (in ein paar Post vorher) um den berechneten Prozentsatz. Evtl. muß noch die Temperatur angepasst werden, aber das steht alles auf der eingemessenen Rolle drauf.

Übrigens gibt es bei Thingi auch eine Filament Korrektur Tabelle, die das Ganze für jegliche Kombi darstellt:

Filament Flow
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Johannes Brahms
 
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