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PLA Bearbeitung
#1
Seit diesem Jahr beschäftige ich mich etwas mit dem 3D Druck und verarbeite ausschließlich PLA.
Von Anfang an habe ich versucht mechanisch und chemisch die Oberfläche zu verbessern, mühselig und mit wenig Erfolg.

Nach einigen Recherchen im Netz habe ich gefunden, dass man PLA mit Ethylalkohol und Natronlauge auflösen kann.
Nun habe ich mir in der Apotheke Natriumhydroxid besorgt, in meinem Bestand befand sich noch eine Flasche Spiritus und habe damit etwas rumexperimentiert. Natürlich vorsichtig mit Schutzmitteln, denn dieses Natronzeugs ist sehr aggressiv und Spiritus leicht entzündlich.

PLA löst sich gut in der Brühe auf, aber zum bearbeiten ziemlich schwierig, da alles ziemlich schnell verdunstet und nicht gerade einen gesunden Raum hinterlässt.

Dann habe ich eine Plastikflache etwas mit Sand ( von irgendeinem Strand ) gefüllt, Natronkügelchen dazu und einen Schluck Spiritus., also eine nicht gerade wissenschaftliche Anordnung.  Rolleyes

Das Zeugs reagierte schnell und wurde auch ziemlich warm. Dann kam etwas aus meinen Druckversuchen PLA dazu.
Die zugeschraubte Flasche habe ich dann in meine Mini Drehmaschine gespannt und mit ein paar Umdrehungen einige Zeit laufen lassen.

Nach einiger Zeit nachgeschaut und nichts mehr von dem PLA war zu sehen.

Am nächsten Tag habe ich nochmal eine Figur aus meinen Versuchen in die gleich Flasche getan, laufen lassen, auch öfters mal kontrolliert und nach 1 ½ Stunden das Ergebnis, auf dem Foto zu sehen erhalten.

Beide Köpfe sind aus unterscheidlichem Material waren aber in gleicher Beschaffenheit. Der hellere Kopf ist der bearbeitete und ca. 2mm kleiner geworden.

Also vielleicht eine Möglichkeit der Nachbearbeitung, die jedoch noch einiges an Versuchen erfordert.

Was ich nicht weiß ist, was aus der Mischung von Spritus mit Natron wird und wie stark die freiwerdenden Dämpfe gesundheitsschädlich sind. Dodgy
Vielleicht ist jemand hier mit chemischem Wissen, der das beurteilen kann.


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#2
Danke für den Versuch - schon mal nicht übel und nicht ganz so giftig wie THF.
AchtungOffizielle 3DDC T-Shirts - Elektrolyte... Einstellfahrplan
1. Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
 
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#3
Ich würds bei PLA einfach bleiben lassen und einfach Füllern, Schleifen und Lackieren. Kann auch gut aussehen.
 
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#4
Ich gehe bei PLA den Weg dieses einfach feiner zu drucken. Die Nachbearbeitung dann mit Spritzfüller und Lack wenn erforderlich.... Big Grin
 
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#5
(04.10.2015, 08:04)Edwin schrieb: Ich gehe bei PLA den Weg dieses einfach feiner zu drucken. Die Nachbearbeitung dann mit Spritzfüller und Lack wenn erforderlich.... Big Grin

ich denke auch mal, dass es sinnvoller ist beim Druck mehr Sorgfalt anzuwenden als aufwendig nachbearbeiten
 
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#6
Hier habe ich mal eine Moai in meinem noch nicht gut eingestellten CTC gedruckt.

[Bild: http://up.picr.de/23298298ql.jpg]

Die ersten beiden Layer sind 0,1mm hoch und der Rest 0,04mm.

Druckdauer 8,5h bei 90mm/s

Wenn ich dann die richtigen Einstellugen gefunden habe sieht der noch um einiges besser aus.
 
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#7
(04.10.2015, 10:28)Edwin schrieb: Hier habe ich mal eine Moai in meinem noch nicht gut eingestellten CTC gedruckt.

[Bild: http://up.picr.de/23298298ql.jpg]

Die ersten beiden Layer sind 0,1mm hoch und der Rest 0,04mm.

Druckdauer 8,5h bei 90mm/s

Wenn ich dann die richtigen Einstellugen gefunden habe sieht der noch um einiges besser aus.

Wahnsinn. Wie bekommt Ihr das immer hin? Wenn ich versuche mit 0,1mm zu drucken bekomme ich schon Probleme, aber 0,04 mm...
 
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#8
Ich habe das Problem mehr mit höheren Layern.

Man benötigt da einfach andere Einstellungen und mußt ab einer gewissen Layerhöhe auch schneller drucken um noch ausreichend Durchfluß im Hotend zu haben. Zusätzich arbeite ich in der Regel dann auch mit mehreren Prozessen in S3D in unterschiedlichen Layerhöhen, Geschwindigkeiten und Einstellungen.

Da hlft nur Testen, Testen und nochmal Testen. Irgendwann geht der Knoten dann schon auf.
 
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#9
Zumal das der CTC von Haus aus kann (Bettarmverstärkungen sollten aber dran sein): http://www.3d-druck-community.de/thread-340.html

Kommt aber auch aufs Material an - manches geht gar nicht.
AchtungOffizielle 3DDC T-Shirts - Elektrolyte... Einstellfahrplan
1. Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
 
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#10
Moin,

habt Ihr eine Empfehlung für einen Füller/Spachtel um eine PLA Oberfläche zu glätten und lackieren?

Bei manchen Spachtelmassen steht extra nicht für Weichkunststoffe wobei ich nicht weis ob PLA dazu gehört??

Danke

Tobias
 
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