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[Tipp] MKS GEN L V1.0 Temperaturmessung unstabil/rauschen
#1
Ich hab die Tagen einen Drucker mit MKS Gen L Board von 12V auf 24V umgebaut. Leider hat damit aber die Temperaturregelung so stark geschwankt, dass drucken unmöglich war.

Nach langem hin und her (Heizpatrone überprüft, Thermistor getauscht, PID Parameter etc.) hab ich schließlich das hier gefunden: https://reprap.org/forum/read.php?13,813311,813311

Zusammenfassung: Der 5V Regler an Board wird bei 24V unstabil, das Oszi zeigt ein "Brummen" mit ca. 400mV-pp und 200kHz Smile

Lösung: Zusätzlich einen Elko und einen Keramikkondensator zwischen 5V und GND, am besten nahe am Spannungsregler.
[Bild: http://www.robotrebels.org/gallery/16_08_07_17_7_42_19.jpeg]
Ideal geeignet ist der ISP Stecker links neben der CPU, da 5V und GND anliegen und der Schaltregler daneben ist.
Insgesamt habe ich 200µF Elko und 100nF Keramikkondensator verwendet, und die Teile einfach in einen 2.54mm Buchse gecrimpt.
   

Die Brummspannung ist jetzt bei ca. 20 - 30mV-pp und die Temperaturmessungen sind stabil.

--
Roland
 
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#2
Tnx ! Guter Tip Thumb up
Gruß Markus



Sage es mir, und ich vergesse es. Zeige es mir, und ich erinnere mich. Lass es mich tun, und ich behalte es. (Konfuzius)

-> -> ->   Der Einstellfahrplan oder wie stellen wir unsere Drucker ein und mehr   <- <- <-
 
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#3
Super tipp, dein Beitrag hat mich in die richtige Richtung geführt.

https://www.3d-druck-community.de/thread-24497.html

Nachdem ich 2x 100uF Elko + 1x 100nF c. cap an den isp header gepackt habe, wurden die temp Schwankungen deutlich weniger (von davor +/- 8°C) auf nun +/- 0.3 -0.5°C. Zwar immer noch mehr als ich mir eigentlich wünschen würde (mit dem Org. Mainboard lag der Wert bei +/- 0.1). Aber so kann man zumindest erstmal wieder Drucken.
 
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#4
Nach einer Woche Frust und Wut finde ich also doch noch was hilfreiches.....

Heute ist es mir aber zu spät zum basteln, also nutze ich die Zeit um meinen Senf dazu zu geben.

Habe meinen Ender 3 auf MKS GEN L. umgerüstet und eben das selbe Problem bei 24V.
Kurze Verständnisfrage: Auf reprap.org geht es ja um ein 12V System, also hat das MKS Board in jedem Fall Schwierigkeiten?
Sind die 2x 100uF Elko + 1x 100nF c. cap nach wie vor die beste Lösung? Bin nur skeptisch so wenig dazu im Netz zu finden, schließlich müssten ja einige auf MKS umgerüstet haben.

Ich danke euch jedenfalls jetzt schon sehr!
 
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#5
Bei 12V ist das GEN-L (zumindest bei mir) problemlos, die Schwierigkeiten traten erst bei 24V auf.
Gruß Markus



Sage es mir, und ich vergesse es. Zeige es mir, und ich erinnere mich. Lass es mich tun, und ich behalte es. (Konfuzius)

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#6
Also ich habe an einem Ender-4 das MKS Gen-L auf 24V laufen (allerdings glaube ich das es eine höhere Version als 1.0 ist). Schwankungen der Temperaturen sind 1° Maximum (primär ins minus, überschwingt auch selten). Treiber sind A4988 verbaut.

[Bild: https://i.imgur.com/S9ssSY0.png]
AchtungOffizielle 3DDC T-Shirts - Elektrolyte...
1. Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
5. Ich würde mir lieber Gedanken um die Ursache machen, anstatt das Symptom mit MacGyver Methoden zu bekämpfen. - th33xitus
 
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#7
Okay...?
Ich hab als Treiber die TMC2130 Waterlott drin falls das was zur Sache tut.

@
(25.01.2019, 09:17)paradroid schrieb: Also ich habe an einem Ender-4 das MKS Gen-L auf 24V laufen (allerdings glaube ich das es eine höhere Version als 1.0 ist). Schwankungen der Temperaturen sind 1° Maximum (primär ins minus, überschwingt auch selten). Treiber sind A4988 verbaut.

[Bild: https://i.imgur.com/S9ssSY0.png]

Kann es sein das ein billiges Netzteil was damit zu tun haben könnte?
Hab jetzt zuerst den 22uF auf dem Board getauscht, keine Änderung.
Jetzt hab ich zwei zwei Elkos 200µF und einen 1µF Keramikkondensator und die Temperatur schwankt statt 6°C nur noch 0,5° - was schon mal sehr zufriedenstellend ist.
Komisch ist nur: Das Creality Originalboard hatte mit dem selben Netzteil, einem 100µF, einem 22 µF und dem selben 5V Regler von Haus aus eine sehr stabile Temperatur....


Schon nervtötend das man ständig irgendwas defektes hat - klar billige Teile - aber nachdem mir mein Ender mit dem Originalboard um ein Haar abgebrannt ist, hoffe ich jetzt mal auf ein wenig happy printing.
 
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#8
Ich habe den Ender 3 Pro mit Meanwell Netzteil. Und nach Umrüstung auf MKS Gen L das gleiche Problem. Da muss eine schlechte Serie produziert worden sein.

Was für Elkos brauche ich, die Auswahl ist (für mich) verwirrend. Oder hat vielleicht jemand einen Satz für mich, drillen, crimpen und DuPont Stecker kriege ich hin Smile Natürlich gegen Bezahlung per PP-Friends.
 
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#9
Der Workaround hat geholfen. Suchbegriffe für Nicht Elektroniker "ELKO 100 uF" und "Keramikkondensator 100 nF".
Masse = GND = Minus = "kurzes Elko-Beinchen" = schwarz oder Blau
5V = VCC = Plus = "langes Elko Beinchen" = rot.

Elkos aufeinender, Drähte leicht verzwirbelt. Keramikkondensator (Polung egal) leicht verzwirbelt. Zusammengelötet und Dupont Female ran gecrimpt und gelötet. Schrumpfschlauch drüber, angesteckt. Auf dem Board sollten die Beschriftungen sein.

Teile gab's bei Amazon.
 
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#10
LowESR Elko ist das richtige, und das anstecken irgendwo auf dem board wo 5V anliegen mag vielleicht tatsächlich auch helfen.

Besser wäre es aber, den defekten elko auf dem board auszuwechseln, da dieser viel näher am schaltwandler ist und damit die fläche die die leiterschleife zwischen dem eingangselko, dem leistungstransistor des schaltreglers, der drossel, und den ausgangselkos viel kleiner ist.
(Die sollte so klein als möglich sein, wegen der elektrischen störabstrahlung)

Entweder haben die da bei der auslegung geschlafen, oder sehr minderwertige kondensatoren bestückt, oder die spule hat etwas wenig induktivität, oder das schaltregler-ic war eine fälschung die mit zu niedrigerer schaltfrequenz arbeitet, wären so meine vermutungen für die ursachensuche.
Ein Leben ohne 3D-Druck ist möglich, aber sinnlos.
 
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