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Drucker einstellen, bitte um Hilfe
#11
Speed-Override wirkt nicht auf die Top - und Buttonlayer. Deshalb kann es dazu kommen, dass der Top-Layer breiter wird. Aber Speed-Override kann Anhaltspunkte liefern, um die richtige Geschwindigkeit zu finden. Das sieht man ehesten im Loch im Würfel. Dazu gibt es übrigens auch in S3D eine Vorschaufunktion... Und man sieht, wie sehr das Ganze von der Geschwindigkeit abhängt. Geschwindigkeit wird meist mit Mechanik assoziiert, wobei es primär darum geht, dass für das Material+Druckobjekt die richtige Geschwindigkeit gefunden werden muss. Auch wenn der Drucker grundsätzlich in hoher Geschwindigkeit noch stabil arbeitet, heißt das nicht, dass das Material das mitmacht, wenn nicht korrekt eingestellt.

Ich denke, bei Dir stimmt weder die Temperatur noch der Materialfluss. Man sieht in den Ecken, dass noch zu viel Material rumgeschoben wird. Ich würde den EM mal deutlich verringern und dann mal schaun'.

Und natürlich kann man auch mit PETG auf Glas drucken, wenn man die Temperatur nicht zu hoch schrauben muss.
 
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#12
Zitat:da versuche ich am besten erstmal den Riemen der Y-Achse etwas nach zu spannen?

Das muss nicht (aber kann) zwangsläufig zu einer Verbesserung führen - es kann auch sein das eine Riemenspannungsreduzierung eher das richtige ist, vor allem bei nur einem Riemen. Wichtig ist hauptsächlich das die Achsen parallel und im Winkel laufen und das die Riemen pro Achse gleichmäßig gespannt sind.

Ab einem gewissen Kraft Punkt erreicht man damit keine Verbesserung/Verschlechterung - es geht dann nur noch unnötig auf die Mechanik und somit resultiert das in einer Verschlechterung über Zeit die nicht mehr zu kompensieren ist ausser Hardware auszutauschen.

Stell Dir mal vor die Achse ist schräg (ja, da reichen Hundertstel wenn man nicht labbrige LM Lager hat) drin und:
a) der Riemen ist zu schwach gespannt
b) der Riemen ist zu stark gespannt
c) der Riemen ist optimal gespannt

Welches Ergebnis ist jeweils zu erwarten?

Stell Dir mal vor, die Achsen sind parallel und im richtigen Abstand nur Dein Riemen ist nicht recht genau mittig zwischen beiden Achsen und:
a) der Riemen ist zu schwach gespannt
b) der Riemen ist zu stark gespannt
c) der Riemen ist optimal gespannt

Welches Ergebnis ist jeweils zu erwarten?

Stell Dir mal vor, die Achsen sind parallel und im richtigen Abstand UND Dein Riemen ist recht genau mittig zwischen beiden Achsen und:
a) der Riemen ist zu schwach gespannt
b) der Riemen ist zu stark gespannt
c) der Riemen ist optimal gespannt

Welches Ergebnis ist jeweils zu erwarten?

Das sind so Fragekonstellationen mit denen man recht schnell Dinge versteht (und wenn nicht aus der Theorie kann man das immer auch in die Praxis umsetzen und live an der eigenen Haut "fühlen").
AchtungOffizielle 3DDC T-Shirts - Elektrolyte...
1. Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
5. Ich würde mir lieber Gedanken um die Ursache machen, anstatt das Symptom mit MacGyver Methoden zu bekämpfen. - th33xitus
 
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#13
(18.09.2018, 14:47)AlWA schrieb: Auch wenn der Drucker grundsätzlich in hoher Geschwindigkeit noch stabil arbeitet, heißt das nicht, dass das Material das mitmacht, wenn nicht korrekt eingestellt.

Das Versuche ich jetzt raus zu finden. Smile

(18.09.2018, 14:47)AlWA schrieb: Ich denke, bei Dir stimmt weder die Temperatur noch der Materialfluss. Man sieht in den Ecken, dass noch zu viel Material rumgeschoben wird. Ich würde den EM mal deutlich verringern und dann mal schaun'.

Ich werde auch nochmal sauber den FD vermessen, kann nämlich sein dass dieser im Schnitt noch etwas tiefer liegt, ist ein paar Wochen her und ich war mir nicht mehr genau sicher ob 1,73 oder 1,74. Danach werde ich dann den EM weiter runter schrauben. Würfel 1 ist ja quasi mein Referenzobjekt mit für PETG Standard 0,95.

(18.09.2018, 14:47)AlWA schrieb: Und natürlich kann man auch mit PETG auf Glas drucken, wenn man die Temperatur nicht zu hoch schrauben muss.

Dann werde ich wieder den Spiegel drauf machen und mich noch ein wenig mit Temperatur und Abstand spielen. Das vorgehen ist aber nach wie vor erstmal mit Papier bei leichtem Wiederstand zu lvln?



(18.09.2018, 19:07)paradroid schrieb: Das muss nicht (aber kann) zwangsläufig zu einer Verbesserung führen - es kann auch sein das eine Riemenspannungsreduzierung eher das richtige ist, vor allem bei nur einem Riemen. Wichtig ist hauptsächlich das die Achsen parallel und im Winkel laufen und das die Riemen pro Achse gleichmäßig gespannt sind.

Ab einem gewissen Kraft Punkt erreicht man damit keine Verbesserung/Verschlechterung - es geht dann nur noch unnötig auf die Mechanik und somit resultiert das in einer Verschlechterung über Zeit die nicht mehr zu kompensieren ist ausser Hardware auszutauschen.

Kann es sein dass du gedanklich bei einem anderem Drucker/ Modell bist? Smile
Mein Tornado hat nur eine X/Y-Führung mit einem GT2 Riemen und keine LM-Lager.

Aber ich versuch mich trotzdem Mal daran, was zu lernen kann nie schaden.

(18.09.2018, 19:07)paradroid schrieb: Stell Dir mal vor die Achse ist schräg (ja, da reichen Hundertstel wenn man nicht labbrige LM Lager hat) drin und:
a) der Riemen ist zu schwach gespannt
b) der Riemen ist zu stark gespannt
c) der Riemen ist optimal gespannt

Welches Ergebnis ist jeweils zu erwarten?

a: es resultiert in einer leichten Verzögerung in der Anfahrt? Bis der Riemen genug Spannung hat und den Wiederstand der beiden verpsannten LM-Lager zu überwinden?
b: es holpert/ ruppert stark?
c: es holpert/ ruppert weniger stark?

(18.09.2018, 19:07)paradroid schrieb: Stell Dir mal vor, die Achsen sind parallel und im richtigen Abstand nur Dein Riemen ist nicht recht genau mittig zwischen beiden Achsen und:
a) der Riemen ist zu schwach gespannt
b) der Riemen ist zu stark gespannt
c) der Riemen ist optimal gespannt

a: wenn dich Führungen unterschiedlich beschleunigt/belastet werden verspannen sie sich wieder gegenseitig, bei zu schwachem Riemen ist das dann ein sich auf und abbauen
b: die Führungen sind dauerhaft verspannt?
c: könnte gerade so funktionieren?

(18.09.2018, 19:07)paradroid schrieb: Stell Dir mal vor, die Achsen sind parallel und im richtigen Abstand UND Dein Riemen ist recht genau mittig zwischen beiden Achsen und:
a) der Riemen ist zu schwach gespannt
b) der Riemen ist zu stark gespannt
c) der Riemen ist optimal gespannt

Welches Ergebnis ist jeweils zu erwarten?

a: ich werde die Rastermarken vorwiegend an den Beschleunigungspunkten bekommen?
b: ich werde die Rastermarken gleichmässig verteilt haben? So wie in meinem Fall?
c: alles ist schick? Smile
 
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#14
Nein, ich war schon bei Deinem Drucker, das war nur pauschal ausgedrückt da solche Fehler selten Fallbezogen sind (von der Systematik). Und auch Rollenführungen haben so ihre Problemchen die ähnlich sind (Umlenkung ist irgendwo holprig, Rad schon mit Macken - das erzeugt unterschiedliche Teilabschnitt Spannungen auf dem Riemen), sich nur teilweise leicht anders auswirken oder zyklisch bzw. begrenzt auftreten.

Aber jetzt was spezifisches was ich immer bei so Kröten sehe:
Läuft Dein XZ Riemen JEDERZEIT parallel zum Profil? Auch vor/an den Klemmungen? Ja, das ist minimal, kann aber das Zünglein an der Waage schon zum kippen bringen.

Zu den Antworten hast Du fast alles grob richtig erkannt, ein paar zusätzliche Anmerkungen so wie Du geantwortet hast:

- Achse schräg
a) Diese leichte Verzögerung erzeugt u.a. ovale Löcher.
b) es kann an unterschiedlichen Positionen zu unterschiedlichen Verspannungen kommen. Dadurch "spannt" man den Riemen noch weniger/mehr. Es kann bis zum Klemmen gehen (primär bei Doppelführungen mit Buchsen).
c) der Effekt von b) wird fortgesetzt, eine optimale Riemenspannung hilft hier nur wenig.

- Riemen versetzt
a) Die Effekte sind fast identisch zu davor da die Kräfteverteilung wie bei schrägen Achsen ebenso unterschiedlich sind/werden.
b) erzeugt fast identische Effekte - wieder bis zur Klemmung. Verschiebt effektive Motorbelastbarkeitsgrenze nach unten.
c) könnte, wird aber schnell den Motor an die Grenze bringen wie bei b) und bei kleinstem Overflow und/oder hochziehen von Material kommt es direkt zu Schrittverlusten. Motorspannung erhöhen ist SELTEN das geeignete Mittel für Mechanikdiskrepanzen (wenn er schon in der optimalen Range ist).

- alles ideal
a) Der Effekt im Druckteil wird identisch (wenn auch schwächer als zuvor sein und nicht Positionsbedingt). Es kann während und kurz nach einer Umlenkung auch zum "rubbeln" kommen. Hier hohe Beschleunigungen sind tödlich über die Zeit für die Hardware da quasi die Rampen teilweise umgangen wird.
b) ein zu stark gespannter Riemen (ohne Wagen Verkantung) auf einer idealen Setupeinstellung erzeugt nur höheren Verschleiss an den Lagern/Wellen/Teilen, auf Dauer wird das dann immer schlechter.
c) alles supi - also wie auch bei b) nur mit höherer Standzeit der Komponenten Wink

Alles in/an der goldenen Mitte "konzipieren/ausrichten" - dann fährt man recht stabil. Das verfolgt einen im 3D Druck permanent, egal ob es sich um Mechanik, Elektronik oder Einstellungen handelt.
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#15
(19.09.2018, 17:52)paradroid schrieb: Aber jetzt was spezifisches was ich immer bei so Kröten sehe:
Läuft Dein XZ Riemen JEDERZEIT parallel zum Profil? Auch vor/an den Klemmungen? Ja, das ist minimal, kann aber das Zünglein an der Waage schon zum kippen bringen.

Sorry aber da muss ich nochmal nachfragen: was meinst du mit XZ Riemen? Ist damit der Riemen gemeint der auf der X Achse läuft, die wiederrum an der Z Achse befestigt ist?
Weil die Z Achse hat ja eine Spindel.
Und die Rastermarken verursacht ja der Y Riemen auf dem das Druckbett läuft?

Ich werde heute Abend nochmal einen genauen Blick drauf werfen, wenn ich dazu komme, ist gerade etwas wenig Zeit da es am Wochenende für 3 Wochen in den Urlaub geht.

Ansonsten vielen Dank für den zusätzlichen Wissens Input!


Noch ein wenig zu gestern Abend:
Ich hab den Spiegel wieder auf das Heatbed gemacht und 5-6 Mal die Ecken abgefahren und mit einem Notizzettel (die weißen quadratischen Standarteilen) gelevelt. Darauf geachtet dass ich kein Druck auf das Bett verursache (Ecke hoch gebogen und daran gezogen) und so eingestellt dass ein ganz minimaler Wiederstand spürbar ist.
Anschließend  nochmal den Würfel 3 mit 70° Betttemperatur gedruckt, die Nozzel hat sofort die vorherige Bahn des Skirts wieder runter gewischt.
Danach hab ich mich bis zu 90° Bett und 240° Nozzle gesteigert, da hat es dann bis ungefähr den 6-8 Layer gehalten bis es sich vom Bett gewarpt hat.
Bei 95° Betttemperatur hielt es dann bis ca 2/3 des Drucks bis es sich wieder gelöst hat, gewarpt hat es sich aber schon viel früher.
Noch höhere Temperaturen hab ich wegen Zeitmangel nicht getestet. 100° erscheint mir aber auch sehr hoch für PETG?
Ich habe auch immer 1-2 Minuten gewartet, bis ich einen neuen Auftrag gestartet habe, damit die Hitze auch bis in den Spiegel vordringen konnte.

Edit: noch ein paar weitere Threads zum Thema Bett lvln gelesen, ich vermute nun ich bin noch etwas zu weit weg mit der Nozzle und hierrüber bin ich auch gearde noch gestolpert https://www.3d-druck-community.de/thread-7845.html?highlight=reinigen evtl. ist das auch beim Spiegel so? Wobei der ja die Poren einer geschliffenen Pertinaxplatte nicht hat...
Egal, testen macht klug, gereinigt habe ich im heißen Zustand mit 96,6% Ethanol (habe ich noch da wegen meinem Selbstbau DLP/SLA Projekt), ISO habe ich nicht.
Ich werde es mal im kalten Zustand versuchen, mal sehen ob sich was ändert und erst dann anschließend den Abstand leicht verringern.
 
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#16
Ja, tatsächlich ist das Papierleveln nur ein erster Schritt und nicht die Endkalibration. Das hat den selben Level wie Brimleveln (https://www.3d-druck-community.de/thread-22371.html?highlight=brim), nur das Brimleveln noch präziser ist wenn man die Optik raus hat. Vor allem sollte man das mit dem Papier als Einsteiger gute 3x hintereinander erneut pro Justage machen, vor allem bei einem Vierpunktbett. Hier kommen Begrifflichkeiten wie Überdefinition und Drehpunkte zum tragen.

Der Begriff XZ Riemen ist dem geschuldet das ich bei der Durchsicht der Bilder des Druckers (nur grob und leider auch sehr klein) angenommen habe das X und Z ala CoreXY über einen Riemen gesteuert werden. Das wäre quasi ein hochkant gestellter H-Bot. Das es bei Dir jetzt so nicht trifft ist kein Problem da die Frage nach der Parallelität der Riemen zu den Laufachsen nicht davon abhängt. Sie ist eigentlich zwingend einzuhalten - jede Abweichung erzeugt in Grenzsituationen Fehler.

Wenn es WIRKLICH nur die Y-Achse betrifft, sollten wir auch Z und X komplett aus dem Gespräch herauslassen. Das war primär auch nur ein genereller Tipp das so etwas nicht so gut ist (in welcher Stärke auch immer) für einen 3D Drucker der davon profitiert perfekt zu laufen.
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4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
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#17
(20.09.2018, 18:07)paradroid schrieb: Ja, tatsächlich ist das Papierleveln nur ein erster Schritt und nicht die Endkalibration. Das hat den selben Level wie Brimleveln (https://www.3d-druck-community.de/thread-22371.html?highlight=brim), nur das Brimleveln noch präziser ist wenn man die Optik raus hat. Vor allem sollte man das mit dem Papier als Einsteiger gute 3x hintereinander erneut pro Justage machen, vor allem bei einem Vierpunktbett. Hier kommen Begrifflichkeiten wie Überdefinition und Drehpunkte zum tragen.

Hab ca. 5 Runden gedreht bis ich den ersten Testdruck gestartet habe.


(20.09.2018, 18:07)paradroid schrieb: Der Begriff XZ Riemen ist dem geschuldet das ich bei der Durchsicht der Bilder des Druckers (nur grob und leider auch sehr klein) angenommen habe das X und Z ala CoreXY über einen Riemen gesteuert werden. Das wäre quasi ein hochkant gestellter H-Bot. Das es bei Dir jetzt so nicht trifft ist kein Problem da die Frage nach der Parallelität der Riemen zu den Laufachsen nicht davon abhängt. Sie ist eigentlich zwingend einzuhalten - jede Abweichung erzeugt in Grenzsituationen Fehler.

Wenn es WIRKLICH nur die Y-Achse betrifft, sollten wir auch Z und X komplett aus dem Gespräch herauslassen. Das war primär auch nur ein genereller Tipp das so etwas nicht so gut ist (in welcher Stärke auch immer) für einen 3D Drucker der davon profitiert perfekt zu laufen.

Bei ganz genauem hinsehen hat es die X-Achse auch leicht und Y-Achse stark.
Heute komm ich leider nicht mehr dazu irgendwas zu machen, vielleicht hab ich morgen nochmal ein Zeitfenster, dann berichte ich.

Den Thread von dir habe ich vor einer Woche schonmal gelesen, aber nicht mehr auf dem Schirm gehabt. Danke fürs linken, ich lese ihn mir nochmals durch.
 
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#18
Hallo zusammen,

nach Urlaub und einer etwas faulen Zeit geht es nun weiter, ich hoffe ihr steht mir wieder mit eurem Rat und Einschätzung zur Seite.
Als Nozzle ist nun eine 0,4er von Trianglelab verbaut, nach meiner persönlichen Einschätzung schon mal viel besser.
Das Spiegelglas habe ich nun mit 400er Schleifpapier angeschliffen, da auf der unbehandelten Oberfläche einfach nichts haften wollte, erst so ab 95° aber dann auch nur jeder zweite Druck.
Immer schön im kalten Zustand mit Bio-Ethanol 96,6% und oder Aceton gereinigt.
Jetzt hält es bei 80° relativ gut.

Heute wurden 9 Testwürfel mit Loch (noch die alten weil irgendwie konnte ich die neue Version nirgends finden, im Downloadforum ist es noch die Alte) und 1,5 Retract Pyramiden (die erste hat es leicht gewarped).

2 Würfel und die Pyramide würde ich gern zur Beurteilung stellen.

Filament noch das PETG von Extrudr, dürfte aktuelle Produktionslinie sein.
Layerhöhe 0.2
Erster Layer 240°, restliche 230°
Betttemperatur 75° für die Würfel, 80° für die Pyramide
Retract 2,00mm und 80mm/s
3 Bottom und 3 Top Layer
20% Infill
Bauteilkühlung: 1 Layer 0%, 3. 30%, 5. 60%, 7. 100%
Speed 70mm/s, outer 80%, infill 85%, movement 130mm/s
Filamentdurchmesser 1,7141mm


Würfel mit 0,90 EM und 0,33 EW

   

   

   


Würfel mit 0,90 EM und 0,30 EW

   

   


Ich weiß dass bei PETG der EM normalerweise bei um die 0,95 liegen sollte, nur damit sah alles zu fett aus, selbst mit 0,93 noch, bei 0,90 wurde es dann besser.
Ich kann auch noch Fotos der restlichen Tests nachliefern, einschließlichden Standardsettings mit 0,95 EM und 0,48 EW.

Mit 0,90 EM und 0,30 EW habe ich dann die Pyramide gedruckt, noch nicht perfekt aber für mich persönlich schonmal ziemlich gut.

   

   

   

   

   


An den Objekten ist nichts bearbeitet worden, sie kommen so direkt aus dem Drucker.

An der Pyramide hab ich in regelmässigen Abstände einen leichten Versatz? Mechanisch bedingt?
So wie immer mal wieder kleine Beulen an den Ecken. Noch etwas zu viel extrudiertes Material was dann zur Seite raus geschoben wird?
 
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#19
Hmm habe ich etwas gesagt was euch verstimmt hat?
Oder ist so wenig Zeit bzw. Lust über?
Oder das Topic falsch gewählt?

Ich hätte echt noch ein paar Fragen um Verständnissproblem aus dem weg zu räumen. Und das ganze noch weiter zu verfeinern nur bin ich mir gerade unschlüssig in welche Richtung es weiter gehen soll und ob der Weg den ich gegangen bin überhaupt halbwegs richtig ist?
Würde mich wirklich freuen wenn man sich noch Zeit nehmen kann um mir etwas auf die Sprünge helfen würde.

@paradroid und @AlWA wie sieht es bei euch aus? Ihr habt ja schonmal den Versuch gestartet. Smile

Hups ich hab im vorherigen Post vergessen die Layerhöhe an zu geben, wurde aktualisiert
Mittlerweile hab ich auch die neue Version des Testwürfels gefunden (Blindfisch) und werde ihn dann beim nächsten Test verwenden.  Rolleyes
 
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#20
Keine Sorge, Zeit und Vergesslichkeit ist leider ein Faktor. Wink

Also das sieht schon recht gut aus. Es gibt zwar noch ein paar kleine Auffälligkeiten, aber die sollten kein Problem darstellen.

In Z Kontrollieren wir deswegen erst mal nichts. In den Würfeln als auch Pyramidenfläche sieht man noch das es etwas zu viel Flow ist, das repliziert sich bei den Pyramidenstegen (je nach Fahrrichtung) weil sie weggedrückt werden.

Lasse den EW also auf 0,3 und gehe in 0,01 Etappen mit dem EM runter. Dazu kannst Du die Pyramide erst mal als "Stumpf" drucken und nach 7mm beenden lassen. Dann geht das auch schneller.
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