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Unerwartet shlechte Qualität? oder Unfähigkeit?
#1
Hallo liebe 3D Druckexperten,
ich bin in diese Materie eingestiegen mit einem ausgeliehenen drucker von German RepRap , einem X350.
In meiner naiven Vorstellung musste er ,da (made in Germany), mit wenig Spielereien, wunderbare Drucke, konstant und unermüdlich,
24/7 herausextrudieren.

Tja, ich bin seit 3 Wochen am Ausprobieren und einstellen, und meine Freunde die Drucker aus China betreiben, die nur einen Bruchteil gekostet haben,
lachen mich laut und lange aus. Ich denke so geht es vielen Anfängern, am Beginn war ich zuversichtlich und sehr motiviert aber langsam kippt meine Stimmung in Richtung Materialverschwendung und Zeitverlust.

Ich hoffe Ihr kennt den Drucker oder diese Probleme.

Drucker:
X350 German reprap
Düse:0,4
Filament: PLA (Geeetech) silber,schwarz, rot
Direkt extruder: (also der Motor vom Filament fährt mit der Düse mit)

Meine Probleme:
Hauptsächlich denke ich ist es extrusion. Und am auffälligsten ist es, dass kleine Strukturen (Pin mit 4mm Durchmesser)
gar nicht oder schlecht gedruckt werden.
Ich werde gleich sehen wie man Bilder einfügt und weiter schreiben.

Danke schon mal im Voraus für eure Tipps.
 
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#2
Willkommen bei uns im Forum ,

3D Druck liegt natürlich viel auch am einstellen.
Allerdings muss ich sagen hört man über GermanRepRap nicht soo viel gutes gerade wenn man die Preise sich anschaut.

Aber schauen wir uns erstmal deine Bilder an
 
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#3
[Bild: http://up.picr.de/33859932iv.jpg]


Das war mein bester Druck bevor ich meine Cura Einstellungen verloren habe. Was zu sehen ist, dass die Oberfläche ein
Paar löcher aufweist. Dies habe ich schon stark durch (Anfangspunkt innen, und schärfste kante setzen) stark unterbunden.
[Bild: http://up.picr.de/33859976su.jpg]

Hier ist ein Bild wo eigentlich ein Pin gedruckt werden musste.

[Bild: http://up.picr.de/33859977so.jpg]

Dass ist etwas was an Scharfen Kanten verstärkt passiert.

[Bild: http://up.picr.de/33859978jz.jpg]

Ich hoffe Ihr könnt mir ein paar Tipps geben, denn ich bin überzeugt dass es mit falchen rückzugs einstellungen zu tun hat, obwohl mir schleierhaft ist, wieso bei scharfen Kanten die oberfläche so aussieht.

Meine Drucktempetaturen haben sich zwischen 195 und 200° eingependelt und die Rückzugseinstellungen die ich verwende sind im Moment
0,3 mm mit 25mm/min. Ich habe diese Einstellungen damals mit dem druck von einschichtigen ,dünnwandigen Strukturen (Flügel) ermittelt.

Danke nochmal im Voraus.
 
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#4
Fang erstmal mit einem Testwürfel an , da lässt sich das leichter erkennen.
Und poste dazu mal deine Einstellungen die du hast.

Ich bin jetzt nicht so der Einstellungscrack wie Para aber das sieht erstmal nach etwas viel Material aus.

Welches Filament ( Hersteller ) verwendest du ?
 
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#5
Zuerst einmal fängt man mit einem Heattower (medium) an.

Und selbst davor gilt es den Filamentdurchmesser (FD) so genau wie möglich zu bestimmen. Auf 10m pro Meter 3 Messungen, je Messung das Messwerkzeug 45° gedreht, am Ende aus den 30 Messwerten einen Mittelwert bilden und auf 4 Nachkommastellen in den Slicer eintragen.
 
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#6
Hi,
das Filament ist von Geetech , gemessen habe ich es nur probehalber, werde aber den durchschnitt über 10m ermiteln.
Mit Mikrometermessschraube, oder messschieber reicht, messen?
Den heattower habe ich gemacht und hatte die besten ergebnisse bei 195-200°.
Das zu viel Material kann man gut erkennen, aber wieso gibt es löcher bei scharfen konturänderungen und kleinen Strukturen?

Danke
Ich freue mich sehr über eure Hilfe.
 
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#7
(19.09.2018, 09:34)Michailovitsch schrieb: Den heattower habe ich gemacht und hatte die besten ergebnisse bei 195-200°.

Nicht nur sagen, zeigen bitte.  Wink


mfg JAU
 
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#8
Wenn Du eine Micrometerschraube hast, verwende die. Extra bestellen würde ich jetzt aber keine für.

Und ja, alles mit Bildern "belegen". Geht nicht darum das es belegt ist sondern das andere Leute mit anderem Level andere Dinge sehen die Dir vielleicht noch verborgen bleiben.
AchtungOffizielle 3DDC T-Shirts - Elektrolyte...
1. Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
 
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#9
Hi, ich habe gestern es niht geschafft einen Heattower zu drucken aber hier sind erstmal drei
Kalibrierungswürfel.

1
Schichtstärke Z =0,2
Linienbreite       =0,4
Düse                =0,4
Temperatur Düse= 200
Betttemperatur  = 60
Geschwindigkeiten (alle) 45mm/s
Einzug aus

[Bild: http://up.picr.de/33866966ic.jpg]

[Bild: http://up.picr.de/33866967vw.jpg]


Den druck habe ich abgebrochen, da schon zu beobahten war das die Ecken sehr unregelmäßug sind und innen stringing begonnen hat, und
auf den flanken tropfen teilweise zu sehen waren.

Im zweiten Versuch habe ich alles beibehalten außer Einzug

0,8mm bei 35mm/min

[Bild: http://up.picr.de/33867014kp.jpg]

[Bild: http://up.picr.de/33867016by.jpg]

[Bild: http://up.picr.de/33867018dd.jpg]


Es ist viel besser geworden. Manche Ecken sind "fast" perfekt, andere sind wiederum schlechter.
Bei dem X sind unregelmäßigkeiten.
Die oberschichten sind sicherlich besser zu bekommen mit mehr füllung und mehr oberlagen?

Beim dritten versuch habe ich den Einzug auf 1mm erhöht und es wurde wieder schlimmer mit den überhängen.
Die nicht gerade seite ist meiner ungeduld geschuldet. Das teil war noch warm und plastisch als ich es abgerissen habe.

[Bild: http://up.picr.de/33867030zw.jpg]

[Bild: http://up.picr.de/33867031kj.jpg]

Was mich dazu wundert ist, wieso nicht alle Ecken gleich schlecht oder gleich gut sind?
 
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#10
(20.09.2018, 08:10)Michailovitsch schrieb: Hi, ich habe gestern es niht geschafft einen Heattower zu drucken aber hier sind erstmal drei
Kalibrierungswürfel.
Du solltest besser auf den Würfel aus Forum zurück greifen. https://www.3d-druck-community.de/thread-3738.html
Die Buchstaben mögen zwar praktisch sein für sie Richtung, man erkennt die Fehler in den Oberflächen aber nicht mehr.
Was ich im Forum verteilt noch aufgeschnappt hab: 0,1mm Layerhöhe und ~10 Top Layer.


bissl OT:
(19.09.2018, 15:52)paradroid schrieb: Wenn Du eine Micrometerschraube hast, verwende die. Extra bestellen würde ich jetzt aber keine für.

Wer 0,01mm messen möchte braucht eine Bügelmessschraube. Mit einem Messschieber, auch einem digitalen, geht das nicht. Die Anzeige suggeriert eine Genauigkeit die nicht erreicht werden kann weil der Nutzerfaktor durch unterschiedlichen Andruck einfach zu groß ist.

Ich möchte damit jetzt nicht sagen das man eine Messschraube braucht, da fehlt mir die Erfahrung. Aber wenn Messschieber genügt kann man sich zumindest das
(19.09.2018, 08:17)th33xitus schrieb: auf 4 Nachkommastellen in den Slicer eintragen.
sparen.


mfg JAU
 
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