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Autolevel Sensor anschließen
#1
Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum. Vor ca. 2 Wochen habe ich einen Tronxy X5s gekauft. Die ersten Drucke sind erfolgreich abgeschlossen. Nun möchte ich einen Autolevel Sensor verbauen. Die Firmware ist bereits neu aufgespielt.

Um den Schaltausgang des Sensors (LJC18A3-H-Z/BX) auf dem Board anzuschließen habe ich einen Spannungsregler (78l05) verwendet (siehe Bild 1) (von einem Arbeitskollegen zusammen gelötet). Dieser funktioniert auch wenn ich ihn direkt ans Netzteil anschließe (Siehe Bild 2). Wenn ich aber den Schaltausgang des Sensors mit dem Spannungsregler verbinde bricht die Eingangsspannung auf dem Spannungsregler auf ca. 3 Volt zusammen und die Ausgangsspannung auf ca. 2 Volt. Die Anschlüsse auf dem Board seht in in Bild 3. Auf dem 4. Bild seht ihr den kompletten Anschluss. Da der Sensor ein Öffner ist muss, nach meinem Verständnis, auf dem 0V Anschluss bis zu schalten immer 5 Volt anliegen. Wenn geschaltet wird, wird der Stromkreis unterbrochen. Dies habe ich auch "von Hand" ausprobiert und es hat funktioniert. 

Warum bricht die Spannung beim Anschluss des Sensors an den Spannungsregler ein? Habe ich die Funktion richtig verstanden? Was muss ich tun damit die 5 Volt am Board ankommen?



Vielen Dank im Voraus

PS: Die Schaltpläne sind natürlich sehr laienhaft. Aber zum Verständnis sollte es reichen, ... hoffentlich.

Bild 1:

[Bild: https://i.imgur.com/mhHmCor.jpg]


Bild 2:

[Bild: https://i.imgur.com/VdKCwq9.jpg]


Bild 3:

[Bild: https://i.imgur.com/VTfMMpu.jpg]


Bild 4:

[Bild: https://i.imgur.com/yQUZWg1.jpg]
 
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#2
Die Spannung bricht zusammen, wenn der benötigte Strom größer ist, als die Spannungsquelle liefern kann. Wenn Du also eine Spannungsquelle mit 5V nimmst, die 100mA liefern kann, und Du einen Widerstand kleiner als (R=U/I => 5V  / 0,1A =) 50 Ohm daran anschließt, wird die Spannung entsprechend "zusammenbrechen", weil nicht genug Strom da ist, um die Gleichung aufgehen zu lassen. Das ist einer der Punkte, die zeigen, das Physik und Mathematik sehr eng verbunden sind Big Grin

Der Schaltausgang des Sensors ist hochohmig und wird so gut wie keinen Strom liefern können. Deine Schaltung wird aber Strom brauchen, um zu funktionieren... So eine Signal-"Übersetzung" von einem Spannungslevel zum anderen, macht man mit einem Transistor, und nicht mit einem Spannungswandler!

Und Dir ist hoffentlich auch klar, dass Autoleveling nur Pfusch ist und man es nicht braucht, wenn das Bett richtig aufgebaut und eingestellt ist. Wink  (Ich liebe es, das so provokant zu schreiben!)

PS: Schnell mal ge"duckduckgo"ed: Lösung mit einem Optokoppler (geht auch): https://www.bastelbunker.de/mein-3d-drucker-der-anet-a8/
Gruß
Chris                    

Meine Schwiegermutter hat viel mit Konfuzius gemein,
nur das "z" wurde zum "s"...
 
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#3
Ich habe zwar kein Datenblatt für diesen Sensor gefunden, im Normalfall haben diese Sensoren aber einen NPN-Transistor am Ausgang. Damit schalten sie den Ausgang nach 0V im Schaltzustand. Im Ruhezustand wird der Ausgang  über einen recht großen Widerstand zur positiven Versorgungsspannung gezogen. Der richtige Weg wäre demnach ein NPN-Transistor nach folgendem Bild:

[Bild: https://i.imgur.com/pl90h1f.jpg]

Die Schaltung invertiert den Schaltpegel, was du aber in der Software berücksichtigen kannst. Wenn du die 5V Versorgung des Boargs nicht am Stecker zur Verfügung hast, geht es vermutlich auch ohne den Widerstand R2. Dann solltest du in der Software den Pul-Up-Widerstand für den Eingang aktivieren.

Gruß
Reinhard
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Theorie ist, wenn man weiß wie es geht, aber es geht nicht
Praxis ist, wenn es geht, aber man nicht weiß wie.
Theorie und Praxis vereint ist, wenn es nicht geht und keiner weiß warum.

 
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#4
Danke! So eine Grafik hatte ich gesucht, aber nicht so schnell gefunden Smile
Gruß
Chris                    

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nur das "z" wurde zum "s"...
 
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#5
oft haben die sensoren auch einen "open collector" ausgang, dann braucht man noch einen widerstand mehr (zwischen 12V von der sensorbetriebsspannung und dem OC ausgang des sensors, z.B. 10k)
Ein Leben ohne 3D-Druck ist möglich, aber sinnlos.
 
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#6
Vielen Dank für die Antworten. Dann werde ich versuchen die Lösung mit dem Transistor umzusetzen.

(13.10.2018, 18:54)ChrisB schrieb: So eine Signal-"Übersetzung" von einem Spannungslevel zum anderen, macht man mit einem Transistor, und nicht mit einem Spannungswandler!

Okay, dass wusste ich nicht. Wir sind Mechaniker keine Elektroniker :-)


Zitat:ChrisB
Und Dir ist hoffentlich auch klar, dass Autoleveling nur Pfusch ist und man es nicht braucht, wenn das Bett richtig aufgebaut und eingestellt ist. 
[Bild: https://www.3d-druck-community.de/images/smilies/wink.png]

Mit einem schlecht eingestellten Druckbett sehe ich es auch als Pfusch an. Ich versuche auch nicht ein völlig schiefes Druckbett mit der Kompensation auszugleichen. Das Druckbett ist auf 0,03 mm Ebenheit ausgerichtet. Besser ist es auch mit dem aktuellen mechanischen Aufbau nicht möglich (Selbst die Messkraft (1N) der Messuhr bringt eine elastische Verformung in das Bett ein).  Da ich aber leider keinerlei Dokumentation zu der minimalen Mechanischen Genauigkeit von 3D Drucker finden konnte, habe ich mich für das Autoleveling entschieden. Wie sinnvoll diese Gitternetz Kompensation ist muss sich noch herausstellen. Zwischen den einzelnen Messpunkten werden auch nur gerade Stücke gerechnet, richtiger Weise müsste man einen Spline interpolieren. Vielleicht bringt es noch etwas, vielleicht auch nicht. Bei uns gilt das Motto: Eine Kompensation macht ein gute Maschine besser, aber keine schlechte Maschine gut. Deshalb finde ich den Versuch nicht so abwegig.
Wie genau muss das Druckbett denn ausgerichtet werden in Abhängigkeit von Schichtstärke und Material? 
 
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#7
Du wirst mit einer so ungenauen Elektronik nicht besser fahren, als ohne sie... Wenn die Mechanik gut ist und nicht Toleranzen bis zum Abwinken aufsummiert, dann reicht die Genauigkeit eines einfachen Tasters/Schalters für einen 3D-Drucker.

Hier mal ein kleines Video dazu:

https://www.youtube.com/watch?v=il9bNWn66BY

Die absolute Genauigkeit die gebraucht wird, kommt auf deine Ansprüche an. Mir reicht es (geschätzt), wenn das Bett auf ca. +- 0,03mm stimmt. Ich stehe da aber auch nicht mit der Messuhr daneben Mit der Zeit sieht man es ja schon bei der ersten Bahn, ob der Druck gut wird, oder nicht.
Gruß
Chris                    

Meine Schwiegermutter hat viel mit Konfuzius gemein,
nur das "z" wurde zum "s"...
 
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#8
Sehr interessantes Video. Mir fehlt in dem Test nur ein Wegemesssystem.

Ich versuche es mal mit den Sensor, die Wiederholgenauigkeit wollte ich sowie mal testen. Die Ergebnisse werde ich hier posten.
 
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#9
Ein Wegmesssystem braucht er für diese Tests nicht. Da es hier nur um die Wiederholgenauigkeit geht, reicht es die Achse reproduzierbar in einer Richtung zu bewegen und zu registrieren, bei welchem ausgegebenen Inkrement der Sensor anspricht.

Gruß Reinhard
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Theorie und Praxis vereint ist, wenn es nicht geht und keiner weiß warum.

 
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#10
Wenn ich das richtig sehe dann ist das ein NPN NO Sensor, also Massegeschaltet und normal offen.
Ich hab den gleichen Sensor in der 12mm Version verbaut. Es reicht völlig aus wenn du 12V Vin und GND direkt vom Netzteil nimmst und Signal aufs Board steckst. Zur Absicherung empfiehlt es sich eine 1N4148 Diode in Sperrrichtung zum Sensor zu verbauen.

Zu dem Thema zu empfehlen: https://mertarauh.com/2017/01/18/dont-trust-the-internet-and-how-to-add-an-inductive-proximity-sensor-to-your-3d-printer-the-proper-and-easiest-way/
Grüße,
Jannis

- 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen, ich sei verrückt. Die 10te summt die Melodie von Tetris. -
 
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