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Unterschiedliche Dichte beim Infill möglich?
#1
Ich arbeite derzeit mit Cura 3.6.
Da ist es m.W. nicht möglich, in einem Objekt unterschiedliche Infill-Dichten zu definieren.
Bieten andere Slicer diese Möglichkeit?

Hintergrund ist der, dass ich bei manchen Funktionsteilen eine hohe Stabilität erreichen möchte (100% Infill), aber z.Bsp. in Bereichen, die keine Lasten aufnehmen müssen, gern die Dichte verringert hätte.
In Anlehnung an das in Cura mögliche Definieren von Bereichen, in denen keine Stützstrukturen gedruckt werden sollen.
 
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#2
Sobald Du "Prozesse" hast, also mehrere Einstellungspakete dem selben Teil zuweisen kannst, ist das automatisch möglich (allerdings nur Vertikal). Somit mit Simplify3D.

Ob das slic3r oder andere so oder direkt implementiert haben, keine Ahnung.
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1. Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
 
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#3
Slic3r (Prusa Edition) ermöglicht so etwas auch. Allerdings ist das etwas fummelig bzw muss man sich da reinfuchsen wie man das optimalerweise löst.
Das geht über so genannte Modifier-Geometrien.

Da kannst du entweder selbst erstelle Geometrien in dein zuvor geladenes Objekt laden und dann diese Geometrie positionieren, oder du kannst simple Geometrien ala Zylinder, Quader oder Kugeln laden, in der Größe festlegen und ebenfalls positionieren.
Dann übergibst du der Geometrie ihre Eigenschaften, also was sie machen soll.

Ich hab hier als Beispiel einfach mal ein Benchy hergenommen, dann einen 50x10x5 Quader erzeugt dessen Eigenschaften ich auf 100% Infill und Gyroid Pattern gesetzt habe, einfach um den Unterschied gut sichtbar zu machen.
   

Beim Benchy selbst hab ich nun einfach mal 10% Rectilinear genommen. Auch eben damit man es einfach gut sieht.
   

Wenn man sich jetzt also speziell auf sein Bauteil zusätzlich angepasste Geometrien konstruiert, könnte man diese als Modifier reinladen und eben mit anderen Infills ausstatten. Womit dann auch deutlich kompliziertere Geometrien möglich wären die man nicht einfach so mit simplen Grundformen wie Rechteck, Kugel oder Zylinder nachgestellt bekommt.
Damit könntest du dann deine Ideen eventuell umsetzen.

Das ginge auch in S3D, auch nicht nur vertikal. Allerdings müsstest du dafür dein Objekt zerteilen und könntest dann über mehrere Prozesse die du den unterschiedlichen Einzelteilen zuordnest gleiches erzielen.
Hier hab ich zum Beispiel zwei Benchys ineinander geschoben (ich wollte jetzt nicht extra mein CAD-Programm öffnen um ein Benchy zu trennen, Prinzip ist ja das gleiche).
Das eine hat eine 50% Füllung im Prozess bekommen, das andere hat 5% eingestellt.
   
 
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#4
Tausend Dank!
Ist ja schon beinahe lehrbuchmäßig.

Da werde ich mich um ein anderes Programm bemühen.
 
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#5
Es gibt eine schlichte Lösung mit Cura 3.6  Smile 

Mittels netfabb wird das zu ändernde Modell in die entsprechenden Teile zerschnitten und jedes einzelne Teil als .STL exportiert.
Diese Teile werden dann zusammen in Cura geladen.
Die Tastenkombination STRG+li. Maustaste (über dem entsprechenden Part) spricht dann nur dieses Teil an und man kann mit dem Button (roter Pfeil) die gewünschten Parameter ändern.
Zum Abschluß wird in Cura gemergt (zusammengeführt) und fertig.
Im Bild mal unterschiedliche Fülldichte ( 3%=rote 1 und 50%=rote 2).

   
 
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