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Noname-Drucker einstellen mit M4P PLA grau
#1
Hallo zusammen,

dieser Thread wird die Fortführung des alten Einstellfahrplans von mir. Nachdem ich am Drucker vieles noch von der Mechanik sowie Heatbed, Hotend-Aufhängung und final auch das Material geändert habe, dachte ich mir es macht Sinn auch mit den Einstellfahrplan komplett neu zu starten.

Drucker:
Noname ("Stock" aber mit der verbesserten Spannvorrichtung von panpira)

Filament:
M4P grau mit 1,6824mm Diameter (gemessen an 10m und Mittelwert gebildet)

Druckeinstellungen:
Slicer: Cura
Flow: 90%
LW: 0,48 mm
LH: 0,1 mm (erster Layer mit 0,3mm)
Heatbed: 55°C
Printspeed für den Heattower: überall auf 75mm/s gestellt, Travel auf 200mm/s.

Anbei die Bilder vom Heattower (gedruckt mit Bauteilkühler 100%); unten gestartet mit 225°C und oberster Block bei 180°C.
Bildqualität ist leider etwas solala. Ich kann nur unter Kunstlicht (und z.T. mit Blitz) am Abend knipsen.

[Bild: https://i.imgur.com/6GYV65r.jpg]

[Bild: https://i.imgur.com/tIPKSIW.jpg]

Beim "Fingernagel-Test" reißen die Layer bei 180 °C, 185 °C, und 190 °C.
Übergang von "glänzend" zu "matt" ist zwischen 205°C und 200°C.

Ich bin hier über jede Hilfe sehr dankbar, bei der Bewertung. Vielen Dank schonmal!

Falls keine Einwände kommen, dann würde ich jetzt mit dem Testwürfel mit Loch mit 205 °C beginnen?
Edit: Gerade im Einstellfahrplan noch einmal nachgelesen und gesehen, dass ich mit LW=0,4 (Düsendurchmesser) den Heattower drucken soll. Ich drucke den jetzt nochmal neu mit der verringerten LW.
 
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#2
Hier noch einmal der Heattower mit LW 0,40mm.

[Bild: https://i.imgur.com/cF2YQDX.jpg]

[Bild: https://i.imgur.com/lLJV1WT.jpg]

Temperaturen von oben nach unten (1. Bild) und links nach rechts (2. Bild) 180 °C - 225 °C in 5er Schritten.
Optisch bzgl. glanz und matt sieht es ähnlich wie dem andere Heattower mit LW 0,48 aus. Bleibe daher vorerst bei den 205°C (5. Block von unten bzw. rechts).

Ich hänge mal noch mein Python-Skript an um die Temperaturen für den Heattower im gcode zu generieren. Das in Cura einzustellen ist zumal fummelig und in einer alten Version hatte ich mal das Problem, dass es nur bei Angabe des Layers gut geklappt hat. Bei Angabe der Höhe in mm hat er den GCode vermurkst und das Hotend ist ins Bauteil reingefahren. Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen. Benutzen mit:
Code:
# heat.py < original.gcode > modifiziertes.gcode

Edit: Ich glaube ich bin zu blöd das Attachement hochzuladen?!

Hier das kurze Python-Skript:
Code:
#!/usr/bin/env python3
import sys
import re

def eprint(*args, **kwargs):
    print(*args, file=sys.stderr, **kwargs)

start_temp = 225
end_temp = 180
steps_temp = 5

content = sys.stdin.readlines()
content = [x.rstrip() for x in content]

# count layers
layer_count = 0
for line in content:
    m = re.match(r'^;LAYER:(\d+)$', line)
    if m:
        layer_count=max(layer_count,int(m.groups()[0]))

layer_count=layer_count+1
inc_temps = ((start_temp-end_temp)/steps_temp+1)
inc_layers = int(layer_count/inc_temps)
print(";heat.py: LAYER_COUNT:%d"%layer_count)
print(";heat.py: START_TEMP:%d"%start_temp)
print(";heat.py: END_TEMP:%d"%end_temp)
print(";heat.py: STEPS_TEMP:%d"%steps_temp)
print(";heat.py: INC_LAYERS:%d"%inc_layers)

layer_count = -1
temp = start_temp
for line in content:
    surpress_line = False
    if layer_count == -1:
        m = re.match(r'^M10([49]) S\d+$', line)
        if m:
            surpress_line = True
            print(';heat.py overwritten next line for start_temp')
            print('M10%s S%d'%(m.groups()[0], start_temp))
    if not surpress_line:
        print(line)
    m = re.match(r'^;LAYER:(\d+)$', line)
    if m:
        layer_count=max(layer_count,int(m.groups()[0]))
        if (layer_count%inc_layers)==0:
            print(";heat.py: DEBUG %d %d %d"%(layer_count, inc_layers, layer_count%inc_layers))
            print(";heat.py: set temperature to %d"%temp)
            print('M104 S%d'%(temp))
            print("M117 TEMP=%d"%temp)
            temp = temp-steps_temp
 
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#3
Hallo,

schau mal in den neuen Fahrplan Wichtig - Einstell Fahrplan, oder wie stellen wir unsere Drucker ein und mehr und bereite Deinen Drucker und Slicer genau so vor - auch die Geschwindigkeit.
Da findest Du auch etwas weiter unten wie man in Cura in 5 Minuten einen Heattower erstellt.
Gruß
Olli
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Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird
Wasser? Das Zeug aus dem Klo?
Nutzt den Fahrplan
 
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#4
Danke für die Tipps.

In einer alten Version von Cura war das "changeAtZ" / "TweakAtZ" Skript kaputt und hatte bei meinem Anet A6 dazu geführt, dass fehlerhafte Bewegungs-GCodes generiert wurden. Das heiße Hotend ist dann in den gedruckten Heattower gefahren und aufgrund der grottigen Firmware schlussendlich auch ins Heatbed gefahren. Seitdem nutze ich das nicht mehr. Der Fehler trat aber nur bei Angabe der Höhe in mm auf und nicht wenn man direkt die Layernummer angibt. Nichtsdestotrotz ist so dann der Python-Code entstanden.

Wegen der Geschwindigkeiten:

Es macht doch Sinn den Drucker mit den Geschwindigkeiten einzustellen, mit denen ich später drucken möchte, oder?
Als Ziel habe ich mir 75mm/s gesetzt. Für Heattower habe ich (bis auf Travel) überall die 75mm/s eingetragen um sicher zu sein, dass er mit der max. Geschwindigkeit den Tower druckt mit der ich später auch drucken möchte.

Den Testwürfel + Rest wird dann mit 75 mm/s bzw. 37,5 mm/s gedruckt.

Würde ich den Einstellfahrplan jetzt mit sagen wir 60 und 30 mm/s fahre und später mit 100mm/s drucken will, dann wären doch die angegeben Geschwindigkeiten für den Druck des Heattowers nicht sinnvoll, oder? Wäre ja wie wenn ich dann nach Kalibrierung das Material oder die Noozle tausche. Da muss ich ja auch neu kalibrieren...

(Fragt sich der nun verwirrte CyberDeck, warum er den Einstellfahrplan nicht mit den gewünschten "Zielparametern" fahren soll...)
 
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#5
Zitat:Als Ziel habe ich mir 75mm/s gesetzt

Das läuft so nicht, Drucken besteht aus mehreren Geschwindigkeiten um Zeit zu optimieren. Während er Outer eher bei 20-80 rumdümpelt, kann Inner auch auf 200 gehen - je nachdem wie man das selbst hinbekommt. Je weiter min und max auseinanderliegen, desto schwieriger wird es das sauber einzustellen.

Als Einsteiger tut man gut mit (ca.!) 60 max und 30 min zu fahren. Bis zu dem Zeitpunkt an dem man es wirklich überrissen hat. Das kommt nicht durch tiefes nachdenken, sondern durch ständiges wiederholen und sehen - dann macht es irgendwann von selbst Plopp.

Schnell wollen alle, nur langsam verstehen es schon die wenigsten. Wink
AchtungOffizielle 3DDC T-Shirts - Elektrolyte...
Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
Ich würde mir lieber Gedanken um die Ursache machen, anstatt das Symptom mit MacGyver Methoden zu bekämpfen. - th33xitus
 
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#6
Ok... überredet, dann drucke ich den TempTower nachher nochmal mit 60/30 durch. Mal gucken ob sich was da jetzt groß was ändert...
Bei LW=0,48 bzw LW=0,40 war (bis auf das Brim) kein großer Unterschied (bzgl. Layerhaftung) zu sehen...
 
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#7
Jetzt der Medium Heattower mit LW=0,40mm und 60 mm / 30 mm Speed:

[Bild: https://i.imgur.com/iJKNnnZ.jpg]
[Bild: https://i.imgur.com/tuuy4WJ.jpg]

Beim Fingernageltest bekomme ich die obersten Bereiche (180 °C, 185 °C) kaputt. Der dritte von oben (190 °C) sieht etwas unruhig, nicht homogen aus.
Ich würde mich für den vierten von oben (195 °C) entscheiden. Erwartungsgemäß kann ich bei langsamerer Geschwindigkeit mit der Temperatur runter gehen.

Ich drucke jetzt die Testcubes mit Nupsi mit LW=0,48 und LW=0,40 bei 195°C, falls keine Einwände von den Profis kommen.  Smile
 
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#8
Ich würde noch einen Tik höher gehen.
Gruß
Olli
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Nutzt den Fahrplan
 
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#9
Testwürfel gedruckt mit 60/30 mm/s bei 200 °C mit jeweils 10 Bottom und top Layer bei LH 0,1mm (1. Layer mit 0.2mm). Infill bei 15%

Würfel mit LW=0,48mm:

[Bild: https://i.imgur.com/S5lhPE8.jpg]
[Bild: https://i.imgur.com/mTLivUz.jpg]
[Bild: https://i.imgur.com/pQamlBg.jpg]
[Bild: https://i.imgur.com/HhcI36r.jpg]

Würfel mit LW=0,40mm:

[Bild: https://i.imgur.com/UGw8oig.jpg]
[Bild: https://i.imgur.com/XLkVdH8.jpg]
[Bild: https://i.imgur.com/rcjzflB.jpg]
[Bild: https://i.imgur.com/oOhl58E.jpg]

Was ich bei beiden Würfeln sehe:
  • Gemessene Abmessungen (ohne kleinen Knubbel): 19,95mm x 19,95mm x 9,90mm
  • Kleiner "Elefantenfuss" unten, vermutlich bin ich mit dem Bett zu nah dran oder die Heatbed-Temperatur mit 55°C ist zu warm (Glasübergangstemperatur PLA) und das Bauteil sackt leicht ein
Bei dem Würfel mit LW=0,48mm:
  • Seiten und Unterseite fühlen sich glatt an, Oberseite etwas rauer 
  • Halbkugel nicht so deutlich zu sehen
  • An der Vorderseite (roter Pfeil) wölbt sich die Oberfläche leicht nach oben. Kein Ahnung warum. (Vielleicht ein thermischer Effekt aufgrund von Bauteilkühlung und fehlender Haftung zur äußeren Wand?) 
Bei dem Würfel mit LW=0,40mm:
  • Alle Seiten fühlen sich glatt an
  • Unterseite fast komplett geschlossen, Oberseite nicht
  • Halbkugel deutlich ausgeprägter
Gibt es weitere Anmerkungen oder Einstellempfehlungen?
Falls nicht würde ich jetzt mit der LW in 0,02mm Schritten bis auf 0,30mm runter gehen (Druckt gerade schon und ist gleich fertig...)
 
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#10
LW=0,38mm:

[Bild: https://i.imgur.com/Ba6zfFK.jpg]
[Bild: https://i.imgur.com/6Rxx9pq.jpg]

LW=0,36mm:

[Bild: https://i.imgur.com/xbDgrLw.jpg]
[Bild: https://i.imgur.com/dxIEQFg.jpg]

LW=0,34mm:

[Bild: https://i.imgur.com/3J6BESx.jpg]
[Bild: https://i.imgur.com/u7UhUwN.jpg]

LW=0,32mm:

[Bild: https://i.imgur.com/dBEs8J5.jpg]
[Bild: https://i.imgur.com/v8XT75o.jpg]

LW=0,30mm:

[Bild: https://i.imgur.com/KhNixtO.jpg]
[Bild: https://i.imgur.com/uBzDOAb.jpg]

Der letzte Würfel mit der LW=0,30mm sieht bisher am besten aus bzgl. der Oberfläche. Ich frage mich nun, ob ich noch weiter die LW in 0,1mm Schritten verkleinern soll. Im Einstellfahrplan steht ja, man macht das solange bis sich die Oberfläche schließt. Danach dann den Flow ab 90% weiter reduzieren, bis die Oberfläche wieder aufreißt und dann wieder etwas höher. 

Oder macht es keinen Sinn bei einer 0,40mm Noozle nun die LW weiter zu reduzieren und wieder etwas mit dem Flow hoch? Bin schon auf Tipps gespannt.  Dodgy

Edit: Nachdem ich jetzt die Nacht drüber geschlafen habe und nochmal einen Blick auf die Bilder geworfen hab.... das mit dem Flow erhöhen ist doof.
Man verringert ja die LW um den Deckel zu schließen. Cura legt die Bahnen enger aneinander und verringert auch entsprechend das geförderte Volumen. Bei den Bildern oben sehe ich aber:
  1. Seitenansicht der Würfel: die Kanten am obersten Layer gehen nach oben bzw. werden in den Kurven weggedrückt. Indikation das zuviel Material gefördert wird.
  2. Draufsicht der Würfel: Dort wo die Umlenkung auf der Oberseite ist, sieht man auch ganz gut wie zuviel Material geschoben wird.
  3. Draufsicht der Würfel: Travel der Noozle schleift auch über die schon gelegten Bahnen, welche zu "hoch" sind (interessanterweise bei LW=0,36mm am geringsten).
Wäre dann ein besseres Vorgehen sich nochmal die Würfel mit LW=0,37mm und LW=0,35mm anzuschauen und dann danach ggfs. die Temperatur etwas abzusenken um niedrigere und breitere Bahnen zu bekommen? (Kann das auch an einer "zu starken" Bauteilkühlung liegen? Lüfter auf 100%, Bauteilkühlung so wie in Noname BOM und Aufbau...)
 
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