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Zurück zum Start - Tronxy X5SA einstellen mit der Bitte um Unterstützung
#1
Hallo zusammen!

Ich muss mich vorab mal entschuldigen, ich hab wohl wie viele Anfänger den Fehler gemacht, zu Glauben, eine Abkürzung nehmen zu können und schneller zu brauchbaren Drucken zu kommen. Wie aus dem nüchternen Kommentar von Paradroid in dem Thread zur Beurteilung eines gedruckten Benjis zu verstehen ist, bin ich (oder mein Drucker) wohl noch viel weiter davon entfernt ein vernünftiges Ergebnis zu produzieren, als ich gedacht hätte. Also muss ich mich jetzt in Geduld üben, obwohl das nicht zu meinen Stärken gehört :-).
Also bitte entschuldigt meine Ungeduld, ich hoffe ich kann trotzdem noch mit Unterstützung von euch rechnen.

Also zurück zum Start und die Schritte aus dem Einstellthread hier im Forum durchgehen. Ich werde die Schritte Punkt für Punkt durchgehen und bei Fragezeichen in meinem Kopf - dann hier nachfragen :-).

Also zu Schritt 1 - Extruder kalibrieren:
Der Tronxy x5sa hat ein modifiziertes Chitu Board. Die Extruder Kalibrierung kann über folgenden Befehl erfolgen:

Zitat:Extruder Calibration
value of each step of E. This value is equal to the 1/3200 circumference of extruder gear. In addition
M8011 S0.010799

Und da geht es schon los, mit der ersten Frage :-). Der angeführte Wert S0.010799 ist der eingestellte Default Wert. In der Beschreibung zum Einstellen der Steps ist immer von den E-steps die Rede und als Beispiel E96.85 angegeben. Welcher Wert aus dem S0.010799 entspricht denn hier den E-Steps, oder wie kann ich darauf umrechnen?

Und noch eine zweite Frage dazu - ich habe auf meinem Tronxy über das Touch Display die Möglichkeit 10mm Filament zu extrahieren. Reicht es aus, für die gewünschten 100mm einfach zehnmal den Button zu drücken? Oder besser direkt über einen G-Code und wenn ja, welcher?

Danke und lg,
  Gernot
 
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#2
Ich beantworte meine ersten beiden Fragen gleich mal selbst.
Auf Thingiverse habe ich einen Artikel für Extruder Calibration gefunden, der das Vorgehen für das chitu mainboard erklärt und auch ein Kalkulationssheet zur Verfügung stellt, damit man nicht selbst rechnen muss :-).

Link: Chitu E-Steps Calibration

Auch die G-Codes für 100mm extrusion stehen dort. Somit werde ich heute Abend mal mit der Kalibrierung starten.

lg
Gernot
 
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#3
So - den Extruder konnte ich gestern kalibrieren. Es werden jetzt exakt 100mm extrudiert und nicht mehr 94mm, wie mit den Originaleinstellungen. Als nächstes habe ich einen Heattower medium gedruckt (nachdem ich mir zuvor noch rotes Filament besorgt habe, da schwarz ja nicht optimal zum kalibrieren ist).

Verwendetes Material: Extrudr PLA NX-2
Eingestellter Temperaturbereich: 230° - 190° von unten nach oben, alle 5mm 5° reduziert

Anbei zwei Bilder vom Ausdruck. Ich kann das Ergebnis noch schwer beurteilen. Die Layerhaftung ist ab 195° nicht mehr so gut, wie bei den anderen Schichten. Ab 195° kann ich die Schichten relativ leicht mit dem Fingernagel trennen, darüber nicht. Ich denke 205° sieht ganz gut aus, würde aber um euer Feedback bitten.

Ich hätte auch noch 2 weitere Fragen:
1. Ich war beim Ausdruck wieder mal zu nahe am Druckbett, weshalb ich Brim und Boden des Heattower nicht mehr vom BuildTak Druckbett runterbekommen habe. Irgendwie fehlt mir mit der Papiermethode einfach das Gefühl, den richtigen Abstand zu finden. Ist es mit einer Fühlerlehre einfacher den richtigen Abstand reproduzierbar einzustellen? 

2. Eigentlich sollte der Heattower ja ohne Boden gedruckt werden. Was muss ich dazu in Cura einstellen? Ich hab dazu nicht wirklich was gefunden und daher mit Boden gedruckt.

Vielen Dank für eure Unterstützung und Hilfe.

lg
  Gernot


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#4
Servus,

Hier im Fahrplan gibt es links zu allem was man braucht. Dort ist auch das Extruder kalibrieren mit dabei. Auch zum Bett leveln findest du dort was.

Grüße 
 
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#5
Irgendwas ist noch zu locker. Entweder Riemen oder Z-Achse. Oder die Z-Spindel ist übelst verspannt.
AchtungOffizielle 3DDC T-Shirts - Elektrolyte...
1. Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
5. Ich würde mir lieber Gedanken um die Ursache machen, anstatt das Symptom mit MacGyver Methoden zu bekämpfen. - th33xitus
 
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#6
Danke für den Input. Da ich auch gerne was dazu lernen möchte - woran erkennst Du, dass etwas zu locker ist?
 
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#7
Ein Heattower ist ein absolut einfaches Objekt (deswegen propagieren wir hier auch den Druck von simpelsten Objekten zur Bewertung/Einstellung, sie sind "predictable" und jeder weiss wie das aussehen müsste). Hier hat der Drucker wenig Herausforderung - es sind also Basisanforderungen an den Drucker die er zu 100% leisten können muss.

Also ist eine wiederholgenaue und identische Ablage der Bahnen mandatorisch.

Bei Dir sieht man das das völligst interpretativ und unregelmäßig ist:

[Bild: https://i.imgur.com/OYeiQjw.png]

Dafür gibt es primär in der Mechanik Gründe. Was noch sein kann ist das das Filament extrem schwankt, aber das hier ist dann schon eine sehr starke Hausnummer in recht kurzen Zyklen.

Auch wenn das hier Carbon ist:

[Bild: https://i.imgur.com/tAQ4Ck8.jpg]

Achte mal auf die Rillen im Heattower. Sind sie rechts nach innen versetzt und links dann auf selbem Layer ebenso? Dann ist das eine Filament-/Extrusions-/Z-Wobbel-sache. Ansonsten könnte man bei Slipstick/Riemenspannung suchen.

Auf alle Fälle ist das Druckbild nicht gleichmäßig und normal - so ist ein weiteres präzises Einstellen nicht möglich.
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#8
Danke für die Erklärung. Mit links und rechts meinst Du die Seiten des Towers, oder? Also ob der Versatz, wenn ich auf die Ecke drauf schaue auf der linken und der rechten Seite des Towers im selben Layer vorhanden ist?
 
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#9
Egal welche Seiten, Hauptsache gegenüberliegend - die identische Achse.
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3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
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#10
Ich habe jetzt gestern die Riemen nachgespannt, da diese tatsächlich etwas locker waren. Am Fehlerbild hat sich aber leider nichts geändert (aus meiner laienhaften Sicht).
Ich habe jetzt mal Fotos von Vorne, Hinten, Links und Rechts gemacht. Dann noch im Fotoshop versucht mal Vorne und Hinten übereinander zu legen.

Nachdem die Fehler auf allen Seiten auftreten, wird es wohl eher an der Z-Achse liegen. Obwohl mir gestern während des Drucks aufgefallen ist, dass der Extruder manchmal klackert, weil das Filament durchrutscht. Ich bin mir aber unsicher, ob das alleine dieses Fehlerbild erklären kann. In jedem Fall ist ein neuer Extruder bestellt, dauert aber ein paar Wochen, bis der da ist.

Macht es Sinn in der Zeit auf Fehlersuche an der Z-Achse zu gehen? Falls ja - wie gehe ich das an?

Reihenfolge der Bilder von oben nach unten: Vorne, Hinten, Links, Rechts und Vorne-Hinten überlagert.

Danke und lg,
  Gernot


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