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Mal wieder ein Anycubic i3 Mega...
#1
Guten Abend liebes Forum

Vor gut drei Monaten habe ich mir einen Anycubic i3 Mega V2 gekauft. Wie so viele Anfänger auch war auch ich mal mehr, mal weniger zufrieden mit den Druckergebnissen.
Durch Zufall bin ich auf euer Forum gestossen und las hier von "lernen", "optimieren", usw. und habe mir gedacht: "Das will ich auch können!". Smile

Mir ist bewusst dass der Chinese nicht Highend ist. Dennoch liesst man hier häufig dass Fehler zu 90% am User liegen und nichts mit dem Drucker zu tun haben. Also ist mein primäres Ziel mich zu verbessern um meinen Drucker optimal arbeiten lassen zu können.


Zuerst dachte ich, ich erspare dem Forum den drölfmillionsten Any-Fred und bekomme das schon irgendwie hin mit lesen. Der Fahrplan ist ja eindeutig:
- Fachbegriffe sitzen so langsam...
- Extruder ist gemäss Anleitung kalibriert und anschliessend überprüft worden, das passt jetzt.
- Druckermodell ist besagter i3 Mega, mit Bowdenextruder. Das Bowdenspiel ist bei meinem Drucker 4mm.
- Als Filament kommt PLA von purefil zum Einsatz, in der Farbe Antrazit. FD auf 10m' im Durchschnitt 1.735mm, eingetragen per Plugin habe ich 1.73mm
- Die Düsengrösse beträgt 0.4mm und ist Stock, genau so das Hotend

Den mittleren Heattower habe ich gedruckt, von 240° (Markierung) - 195°:
[Bild: https://i.imgur.com/u7lF9fE.jpg]

Hier musste ich merken dass ich schon das erste mal etwas anstehe: eindeutige Anzeichen für zu geringe bzw. zu hohe Drucktemperatur sehe ich hier keine, nicht so wie in Optimale Temperatur finden. Einzig die 195° (und je nach Lichtverhältnisse auch 200°) sind minimal etwas matt. Um auf Nummer sicher zu gehen habe ich 205° gewählt. Falls ich etwas übersehen habe bitte korrigieren. Smile
Soll man eigentlich mit einer so niedrigen Temperatur wie möglich drucken oder umgekehrt?


Die Würfel mit Loch sind nach Vorgabe gedruckt, also LW=0.48/0.40, Flow=90%, 2 Aussenwände, 10 Deckschichten.

Hier der 0.48er:
[Bild: https://i.imgur.com/aiikv2O.jpg][Bild: https://i.imgur.com/dYVstVJ.jpg]

Und der 0.40er:
[Bild: https://i.imgur.com/VyIdIfr.jpg][Bild: https://i.imgur.com/tEsp06g.jpg]

Für mich sieht es so aus als werden 3 Wände gedruckt, welche erst noch offen sind. In Cura ist die Wandstärke auf null eingestellt, Anzahl wände 2... Huh


Wäre toll wenn ihr mir helfen könntet den Druck zu optimieren.


Grüsse
Stefan
 
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#2
Also, der Spruch mit den 90% ist wahr, allerdings muss der darunterliegende Rest (Mechanik/Elektronik/Assemblierung) dabei passen.

Das ist hier leider noch nicht der Fall. Schaue Dir Deinen Heattower über die Kante an. Das sich mal hier und da die Temperatur in der Geometrie abbildet, ist relativ normal. Das was hier zu sehen ist, leider nicht.

Du hast noch einen langsamen Z-Wobbel von ca. 8mm, was einer Spindelsteigung von TR8x8 entspräche. Das ist eine übliche chinesisches Komponenten die gerne verbaut wird.

Entweder verspannt verbaut oder eine der schlechteren Spindeln erwischt.
AchtungOffizielle 3DDC T-Shirts - Elektrolyte...
1. Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
5. Ich würde mir lieber Gedanken um die Ursache machen, anstatt das Symptom mit MacGyver Methoden zu bekämpfen. - th33xitus
 
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#3
Ich hoffe ich habe kein Durcheinander und du meinst mit TR8x8 einen Nenndurchmesser von 8mm und einer Steigung von 8mm pro Umdrehung. Wenn ja hast du mit dem Durchmesser recht, bei der Steigung hat meine Spindel jedoch 2mm.

Den Z-Wobbel hätte ich natürlich gerne beseitigt, keine Frage. Da ich jedoch (noch) davor zurück schrecke den Drucker auseinander zu nehmen (Selbstzweifel ob ich das packe, inkl. wieder zusammenbauen...), ist es mir ein Anliegen wenigstens auf X/Y einen sauberen Druck hinzubekommen. Falls das eine idiotische Herangehensweise ist muss ich mich wohl eher mental aufs Zerlegen vorbereiten. Wink
 
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#4
Zitat:ist es mir ein Anliegen wenigstens auf X/Y

Was sich natürlich zu einem Problem gestalten kann.

Wenn ich eine Linie Drucke und darüber eine identische, erwarten die Einstellungen das der Drucker das sauber übereinanderlegt. Wenn jetzt also Z unterschiedliche Höhen hat, ändert sich permanent das Volumen. Man wird in Grenzfällen (und die sind schnell erreicht) immer Probleme dadurch bekommen. Heisses Filament das ETWAS zu viel ist, tropft nicht runter, es kringelt sich hoch, und dann gehts los.

Mach mal Fotos Deiner Z-Achse incl. Spindel. Einmal komplett pro Seite, einmal oben im Detail pro Seite, einmal unten im Detail pro Seite.

So wie Du das jetzt definiert hast, klingt das "NUR" nach einer Verspannung.
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#5
Ach verdammt, habe eben nochmals "Z-Wobbel" nachgeschlagen. Habe es verwechselt mit "Spindel eiert, darum liegen die Layer in X/Y nicht sauber übereinander". Sad

Und als zweiter Irrtum musste ich eben merken dass man für die Steigung Trapezgewinde nicht wie "normale" Gewinde messen kann: du hattest recht mit deiner Vermutung, 8x8. Zumindest wenn ich nicht wieder einen Überlegungsfehler gemacht habe...


Jedenfalls hier die Fotos, von hinten aufgenommen und darum auch von hinten gesehen benamselt:

Rechts:
[Bild: https://i.imgur.com/LkFTMe8.jpg][Bild: https://i.imgur.com/mp5Y42q.jpg][Bild: https://i.imgur.com/1FrUwQ9.jpg]


Links:
[Bild: https://i.imgur.com/B1zCVdH.jpg][Bild: https://i.imgur.com/obeNbO9.jpg][Bild: https://i.imgur.com/YwhCjln.jpg]
 
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#6
Home mal Z und fahr dann 100mm nach oben. Währenddessen schaust du auf das obere Ende der Spindeln. Bleiben die gerade oder Eiern die?

Es verläuft alles parallel? Spindel zu Spindel, Spindel zur Führung? Führung zu Führung?
 
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#7
Also wieder von hinten betrachtet eiert die Spindel links deutlich, von Z null bis ca, 4-6cm. Danach sieht es (gemessen an der Uhrzeit) gut aus.
Auf der rechten Seite ist es schwierig zu sagen ob es wirklich auf den ersten 1-2cm eiert oder nur Einbildung ist.

Spindel zu Spindel und Führung zu Führung verlaufen jeweils parallel zueinander und beide Paare haben denselben Abstand.
Spindel zu Führung hat links wie auch rechts unten jeweils 1mm mehr wie oben. Das x-Führungspaar befindet sich dabei auf ca. halber Bauraumhöhe.
 
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#8
Ich würde die Spindel(n) ausbauen und auf einer ebenen Fläche (z.b. Glasplatte, Ceran Kochfeld) mal rollen lassen. Da siehst du ob die Spindeln eiern. Wenn nein, könntest du Glück haben und sie sind nur an der Kupplung verkantet. Wenn ja wirst du wohl neue brauchen
 
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#9
Wann schaffen wir es eine Urban Legend auszumerzen?

Zitat:Bleiben die gerade oder Eiern die?

Ein Eiern ist kein absoluter Indikator auf Wobbel und umgekehrt.
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#10
Warum? Was war falsch daran?

Ich hab ja nicht gesagt das das Eiern prinzipiell ein defekt ist. Es kann aber ein Indikator für eine verzogene Spindel sein. Darum war mein nächster Vorschlag ausbauen und prüfen.
 
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