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Raspi (mit Octopi) und 32bit Board (SKR 1.1) direkt per GPIO verbinden?
#1
Ich bin gerade am Planen meines Upgrades der Druckerelektronik auf 24V/32bit da ich eh das Hotend austauschen muss und dabei direkt die 24V Heizpatrone verbauen möchte.

Es wäre dabei sehr angenehm den Raspi (3B) direkt über GPIO verbinden zu können da ich mir dann keine Gedanken um das USB Kabel machen muss. Ich habe dazu einiges gelesen:
-Raspi und SKR haben beide eine serielle Schnittstelle mit TX/RX Pins. Beim Raspi laufen die mit 3,3V was z.B. mit einem Atmega/Ramps Probleme geben würde, da dieser mit 5V läuft. Die 32bit CPUs scheinen allerdings alle mit 3,3V zu laufen, also sollte kein Levelshifter nötig sein. Ich bin mir aber nicht sicher und ein Raspi ist zu teuer ums einfach auszuprobieren, kann jemand meinen Verdacht bestätigen?
Zum SKR gibt es hier eine Dokumentation, ich verstehe aber nicht genug um zu erkennen ob die serielle Schnittstelle jetzt mit 3,3V oder 5V läuft

-Das SKR hat 5V und 3,3V Ausgänge, leider kann ich nicht erkennen wie leistungsstark sie sind. Ich würde gerne den Raspi direkt darüber mit Strom versorgen und so weitere Kabel einsparen. Ich weiß das man mit 5V am GPIO den Raspi direkt versorgen kann, geht das auch mit den 3,3V (https://de.pinout.xyz/pinout/pin1_3v3_stromversorgung)?
Edit: Ist nicht möglich. Auf dem Board erzeugt ein AOZ1282CI die 5V, die anschließend von einem AMS1117 zu 3,3V umgewandelt werden. Der 5V spuckt nichtmal 1A aus, reicht also nicht)

-Am Prusa MK3 kann man einen Raspi Zero W mit Octoprint direkt aufs Board löten. In dieser Anleitung werden neben der 5V Versorgung und TX/RX noch 2 weiter Pins verlötet, welchem Zweck dienen sie und ist das auch bei meinem Vorhaben nötig?

-Ich weiß das man dem Raspi beibringen muss die TX/RX Pins zu nutzen indem man Blutooth deaktiviert. Wird diese serielle Schnittstelle dann automatisch in Octoprint erkannt oder sind noch weitere Arbeiten nötig?
Edit: Ist das Firmwareflashen (Marlin) auch über die serielle Schnittstelle möglich oder müssen Raspi und SKR dazu über USB verbunden sein? Dann erledigt sich das eh...
 
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#2
(18.02.2019, 00:02)DerEchteLanger schrieb: Edit: Ist das Firmwareflashen (Marlin) auch über die serielle Schnittstelle möglich oder müssen Raspi und SKR dazu über USB verbunden sein? Dann erledigt sich das eh...

Weder noch, die Firmware wird als Datei auf eine SD-Karte gepackt... USB-Kabel ist bei dem Board kein Problem, da die Spannung nicht durchgeleitet wird, bringt aber den Vorteil, dass Du besagte SD-Karte auch auf dem Raspi mounten kannst. Ich weiß nicht, ob das über die Serielle auch geht.
Gruß
Chris                    

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nur das "z" wurde zum "s"...
 
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#3
Ich bin nicht sicher was du mit der SD Karte meinst. In meinem aktuellen Ramps ist keine verbaut, da flashe ich über das Firmwareupdater Plugin von Octoprint aus. Funktioniert das bei den 32bit CPUs grundsätzlich anders?
Ich möchte das USB Kabel vor allem loswerden um mein Elektronikgehäuse deutlich kompakter gestalten zu können. Beim SKR guckt es als einziges Teil auf der "rechten" Seite heraus...

Edit: Ich sehe gerade das die CPU vom SKR nicht mit dem Firmwareflasher-Plugin kompatibel ist, damit hat sich das Board vermutlich eh erledigt. Wenn ich das nicht per WLAN machen kann ist das Board für mich nutzlos, da ich den Drucker jedesmal quer durchs Zimmer zum PC schleppen müsste.

Edit2: Hab jetzt verstanden was du meinst: http://marlinfw.org/docs/basics/install_rearm.html
 
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#4
(18.02.2019, 00:02)DerEchteLanger schrieb: -Am Prusa MK3 kann man einen Raspi Zero W mit Octoprint direkt aufs Board löten.

Puuuh ... in der Theorie mag das funktionieren. In der Praxis dürften die Wartezeiten auf z.B. den Aufbau der Website erheblich lang sein. Nur weil etwas technisch möglich ist, heisst das noch lange nicht, dass man es auch so nutzen muss.

Selbst Octoprint rät vom RasPi Zero W ab:

Zitat:Please note that the Raspberry Pi Zero W is not recommended since severe performance issues were observed, caused by the WiFi interface when bandwidth is utilized (e.g. the webcam is streamed), negatively impacting printing results. See also here.

Quelle: https://octoprint.org/download/
 
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#5
Ja, ich möchte auch keinen RPi Zero verwenden, aber da er die gleiche GPIO Leiste und den gleichen Zweck hat ist dass das Projekt das meinem am nächsten ist...
 
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#6
(18.02.2019, 00:52)DerEchteLanger schrieb: Funktioniert das bei den 32bit CPUs grundsätzlich anders?

Genau, bei den Smoothieware-Boards (auch mit Marlin) funktioniert das anders! Die haben eine SD-Karte, die u.a. die Firmware enthält. Der Raspi kann diese SD-Karte als Laufwerk mounten und dann ggf. auch eine neue Firmware aufspielen. Wenn Du kein Marlin verwenden würdest, bräuchtest Du die auch nicht bei jedem Pups neu flashen, da sich modernere Systeme über Text-Dateien konfigurieren lassen, die zur Laufzeit eingelesen werden - kompilieren und flashen etntfällt. Wenn es eine neue Version gibt, nimmt man schlimmsten falls mal die SD-Karte raus, packt sie in den PC und spielt die neue Firmware auf die SD-Karte - wobei man das auch vom Raspi aus machen kann, sofern man Linux kennt.

Es ist also eine ganz andere Vorgehensweise!
Gruß
Chris                    

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#7
Zur Spannungsversorgung hab ich was im Startpost editiert, danke an Lixxbox, 7eggert, red-orb und th33xitus im Anet-Chat!

Afaik machen TMC2130 und Klipper noch Ärger, da bin ich erstmal auf Marlin angewiesen.
 
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#8
Für die TMC2130 ist das SKR mMn. das falsche Board (zu wenig freie Pins), aber Klipper ist vollkommen OK damit - zugegeben, die Temperaturmessung ist noch nicht 100%ig, aber nicht störend. Klipper ist sogar die einzig vernünftige Art, die TMCs damit zum Laufen zu bringen, wenn man nicht auf das Display verzichten will.

Warum es nun unbedingt 2130er sein müssen, offenbart sich mir nicht. Willst Du unbedingt das "Senseless Homing" haben? Das ist doch sowieso nur auf X und Y einsetzbar. Ansonsten nimm die 2208er, die lassen sich auch als normale Treiber nutzen.
Gruß
Chris                    

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#9
Falls du ein Board suchst das direkt dafür gedacht ist den Rpi ans Board zu flanschen, dann schau dir mal das Oulware Board an.
Ist zwar besser geworden, aber immer noch nur mäßig dokumentiert: http://www.oulware.org
Bin mir allerdings nicht sicher ob es mittlerweile "richtige" Verkaufsquellen gibt, ich hatte das Board noch über den Entwickler direkt von Facebook bezogen.
Grüße,
Jannis

- 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen, ich sei verrückt. Die 10te summt die Melodie von Tetris. -
 
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#10
Großes Update: Habs hinbekommen Octopi und das Board über GPIO zu verbinden! Inzwischen ist mein SKR 1.3 angekommen, das dürfte aber auch beim 1.1 funktionieren:

Um beim Raspberry Pi 3 über die GPIO zu kommunizieren muss man einiges machen, da standartmäßig Bluetooth an dem UART hängt:
1. In die config.txt zwei Zeilen ergänzen:
Code:
enable_uart=1
dtoverlay=pi3-disable-bt

2. In der SSH Verbindung
Code:
sudo systemctl disable hciuart
ausführen, damit wird wohl ein Dienst deaktiviert der sonst versucht Bluetooth zu nutzen.

3. Normalerweise läuft die Linux Konsole über UART, das muss auch über SSH deaktiviert werden:

Code:
sudo raspi-config
Dort Punkt 5 "Interfacing Options" auswählen, dann "P6 Serial". Die erste Frage mit "No" beantworten, die 2. mit "Yes"

4. In der Octoprint Oberfläche muss in den Optionen unter "Serielle Verbindung" noch "/dev/ttyAMA*" in das große Textfeld eingetragen werden


Fürs SKR muss in Marlin nur den ersten Serial Port auf 0 setzen und den 2. komplett deaktivieren, indem man "#define SERIAL_PORT_2 -1" duch "//" auskommentiert. Dann ist keine USB Verbindung mehr möglich, aber aus irgendwelchen Gründen funktioniert es sonst nicht.

Angeschlossen habe ich das Ganze am Raspi an diesen Pins und am SKR an den entsprechenden Pins im AUX1 Anschluss, zu sehen in dieser PDF. Dabei ist wichtig das TX vom einen Board an RX vom anderen angeschlossen wird.

Jetzt habe ich noch das Problem das meine Verbindung trotz nur 115200 Baud sehr störanfällig ist. Das liegt aber vermutlich an meinem Bastelaufbau mit Breadboard, da ich keine Female/Female Jumperkabel zur Hand hatte.
 
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