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3D-Druck professionell ausüben?
#1
Hallo zusammen,

bin neu hier. Smile Obwohl schon länger an generativer Fertigung interessiert, nenne ich erst seit rund einem Jahr einen Ender 2 mein Eigen. Meistens drucke ich damit selbst Konstruiertes, i.d.R. aus Fusion 360 heraus. Ein kleines Faible sind funktionale Bauteile (Tablethalter, Ikea-Zubehör, ...) in Low-Poly Optik mittels Blender.

Dabei frage ich mich inzwischen: ich bin angestellter Ingenieur und verdiene nicht schlecht. Aber ein zweites berufliches Standbein schadet nie - und 3D-Druck finde ich aufgrund der konstruktiven Freiheiten (ich bin noch mit Werkzeugtrennung und Schiebern aufgewachsen) bei gleichzeitigem Gewichtspotential sehr faszinierend. Hat von Euch schon mal jemand derartiges versucht?
Ich denke dabei nicht daran, irgendwelche STLs zu vervielfachen und auf Etsy zu verticken oder den Unternehmen mit SLS-Fertigungsstraßen Konkurrenz zu machen. Eher die konstruktive Seite vorher - Bauteile für Haushalts-, Sport- und sonstigen technischen Geräte, die u.U. konventionell gefertigt gar nicht möglich, zu aufwändig oder zu schwer wären. Was man eben so auf Thingiverse findet, nur besser.
Beispiel: ich arbeite gerade an einem relativ aufwändigen Spritzschutz für einen Thule Fahrradanhänger - gibts vom Hersteller nicht, gab es von Hobbykonstrukteuren für die Vorgängergeneration, aber nicht mehr für die aktuelle (zu komplexe Rahmengeometrie). Einerseits finde ich es nicht sinnvoll, sowas nur für mich zu konstruieren, andererseits will ich die Konstruktion nicht einfach auf Thingiverse werfen.

Was haltet Ihr davon, bin ich naiv oder könnte man da was draus machen?

Danke schon im Voraus für Eure Meinungen! Smile
Florian
 
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#2
Hi Florian,

ja, man kann mit 3D Druck Geld verdienen. Wie sinnvoll es ist, ist aber dahingestellt!

3D Druck Dienstleistung ansich mache ich eigentlich nicht wirklich für das Geld, den Leuten ist dann ein Stück Plastik am Ende nicht viel Wert und wenn man Zeit, Verschleiß und Arbeit zählt wird man feststellen, dass man dann lieber nicht druckt.

STL/CAD Dateien verkaufen halte ich leider auch nicht für sehr sinnvoll. Wenn Du etwas schon hast, kannst Du es natürlich versuchen zu verkaufen. Die Leute wollen aber nicht nur wenig Geld ausgeben sondern eine Komplettlösung.

Schau Dich in Foren und in Szenen um! Vielleicht gibt es ja irgendwo Bedarf für den Spritzschutz und Leute, die keinen Zugang zu 3D Druck oder dem Teil haben, werden sowas von Dir sehr gerne abkaufen.
Da kann @PhasmaForce aber auch noch mehr zu sagen.



Die Dinge die Du anbietest musst Du halt irgendwie an den Mann bringen. Das finde ich selber eher schwierig. Wenn man keinen kennt, der sowas gebrauchen kann, wird man es nicht gut verkaufen. Wenn es ja schon von Hobbykonstrukteueren das Teil früher gab, kannst Du Dich ja daran orientieren.



Viel Erfolg,
Julian.
Stammtische und einen Besuch in der Nähe lohnen sich!
Über ein Danke würde ich mich freuen (unten Links klicken).
Schicke und hochwertige Teile für Deinen Drucker Shy

Grüße, Julian.




 
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#3
Vertrieb ist das Zauberwort..Wenn du einen Kunden findest der ein Problem hat und ihm dieses Problem, mittels 3D gedruckter Teile ,lösen oder günstiger lösen könntest als andere Herstellungsverfahren,sind die leute bereit dafür geld zu bezahlen...
 
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#4
(17.03.2019, 21:01)m01 schrieb: Spritzschutz für einen Thule Fahrradanhänger

Hallo Florian,

vielleicht schafft Du es ja wirklich, etwas zu entwickeln um ein paar Euro nebenbei zu verdienen.

Wahrscheinlicher ist jedoch folgendes

"worst case scenario":
Von Deinem Spritzschutz lockert sich während der Fahrt ein Teil, der Anhänger kippt um und sticht irgendjemandem ein Auge aus, der ab diesem Zeitpunkt aufgrund von Kopfschmerzen nicht mehr arbeiten kann. Da man Dir Konstruktionsfehler nachweisen kann, wirst Du verklagt und zahlst bis an Dein Lebensende den Verdienstausfall des Geschädigten. Es reicht bereits die Vermutung, dass Selbiges passieren könnte, um Deine Entwicklung abzuwerten.

Das Problem ist nicht, irgendetwas schnell oder gerne auch gewissenhaft zu entwerfen und an den Mann oder die Frau zu bringen. Das Problem ist das Prüf- und Zulassungsverfahren, die Dokumentations- und Kennzeichnungspflicht, der TÜV und wie sie alle heissen. Das ist es, was man unter der Floskel "mit einem Bein im Knast" versteht. Mit dem Hinweis "Benutzung des Fahrradanhängers außerhalb von geschlossenen Räumen auf eigene Gefahr" schafft man kein Vertrauen beim potentiellen Käufer Deiner Entwicklung.

Haftpflichtversicherung und Patentverletzung sind in diesem Umfeld weitere Begriffe, die man nicht vergessen darf.

Um über den "privaten Bereich zu nichtgewerblichen Zwecken" hinaus zu kommen und in der "Höhle der Löwen" einen Investor zu finden, braucht es schon bessere Ideen als, "ich möchte gerne nebenbei etwas Geld machen".

Grüße
Wenn ich gerade etwas drucke, dann siehst Du das hier LIVE:
---> http://3dprinter.br0s.de/
---> http://hypercube.br0s.de/
 
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