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Optimierung Anycubic i3 Mega PETG
#1
Hallo zusammen,

ich besitze seit Anfang des Jahres einen Anycubic i3 Mega. Für PLA habe ich ihn anhand eurer ausführlichen Anleitung recht gut optimieren können. Da ist sicher auch noch Luft nach oben, aber für meine Bedürfnisse hat es bisher ausgereicht.

Nach mehreren PLA Filamenten verschiedener Preisklassen hab ich mich nun entschlossen komplett auf M4P Filament zu gehen und wollte eben auch PETG und ABS drucken. So hab ich mal zum Ausprobieren und Einarbeiten je eine Rolle PLA, PETG und ABS in Gipsy Color bestellt. Für PLA ging das Einstellen sehr gut, bei PETG bin ich kolossal gescheitert, ABS hab ich daraufhin noch nicht einmal probiert. Kurzum, ich würde gerne nochmal komplett von vorne anfangen den Drucker unter eurer Anleitung für PETG zu optimieren.

Am Drucker selber hab ich baulich nichts verändert, der Extruder ist kalibriert, das Filament ist vermessen und in Cura eingetragen (1,732mm).

Hier also mal der Heattower
Düse: Standard Anycubic 0,4mm
Hotend: Standard Anycubic
LW: 0,4
Flow: 95%
Temp.: 260°-215°
Layerhöhe: 0,1
Geschwindigkeit: 60mm/s, Außenwände 35mm/s, Erste Schicht 30mm/s
Leider kann ich grade keine besseren Bilder machen. Wenn es nicht ausreicht mach ich noch welche bei Tageslicht.

[Bild: https://i.imgur.com/aygVrUq.jpg]
[Bild: https://i.imgur.com/yaCtxgT.jpg]

Ich hatte bei meinen Tests 235°-240° hergenommen. Die Layer ab 230° konnte ich mit dem Fingernagel zerteilen.
Bin gespannt auf eure Meinung.

P.S.: Hab grade noch ein bisschen im Forum hier gelesen und festgestellt, dass ich beim Drucken meiner Testwürfel das gleiche Infill Problem hatte wie in diesem Thread: https://www.3d-druck-community.de/showthread.php?tid=26562
Bei mir ging das Problem mit umstellen auf Grid nicht weg, das hatte ich versucht.

Freundliche Grüße
Michael
 
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#2
Dann hast du bestimmt das Statement von @paradroid dazu auch gelesen.
Alle sagten: Das geht nicht. Da kam einer der das nicht wusste und hat's gemacht Wink

Hier mal ein ganz wichtiger Link:  Einstell Fahrplan, oder wie stellen wir unsere Drucker ein und mehr
 
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#3
Hallo rebsam,

danke für deine Antwort.
Ja, ich hab alles durchgelesen. Ich hatte bei meinen Versuchen auch die Geschwindigkeit des Infills auf die der Außenwand reduziert und versucht die LW des Infills zu ändern, das hat leider alles nichts gebracht. An den Beschleunigungseinstellungen hab ich nichts geändert, da kenn ich mich nicht aus wie sich das dann genau auswirkt.

Deshalb wollte ich ja komplett von vorne anfangen, nicht dass hier schon ein anderes grundlegendes Problem vorliegt, dass ich durch meine Unkenntnis nicht sehe.

Freundliche Grüße
Michael
 
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#4
Da sind auch noch ein oder zwei mechanische Probleme - die Z-Achse klemmt und auf X oder/und Y läufts auch rauh.
Gruß
Olli
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Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird
Wasser? Das Zeug aus dem Klo?
Nutzt den Fahrplan
 
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#5
Die Rattermarken sind mir heute auch aufgefallen. Es sollte die Y Richtung sein, deshalb hab ich heute auch mal den Riemen abgenommen und geschaut, ob das Bett richtig läuft. Und das tat es auch.
Was mir aber aufgefallen ist: Die vordere Umlenkrolle des Riemens läuft nicht wirklich gut und die Aufnahme auf dem Gewinde einer Schraube, gekontert mit einer Mutter ist da wohl auch eher suboptimal für sowas. Da werd ich mir mal was überlegen müssen.

Das mit der Z-Achse wäre mir jetzt nicht aufgefallen, da muss ich mal schauen. Um deren Gängigkeit zu überprüfen muss ich wohl den halben Drucker zerlegen. Oder gibt's da eine einfachere Möglichkeit? Woran könnte es denn liegen?
 
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#6
Meistens ist die zerlegen und anständig zusammensetzten die beste Methode, denn die China Drucker sind meistens lieblos zusammengeballert.
Gruß
Olli
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Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird
Wasser? Das Zeug aus dem Klo?
Nutzt den Fahrplan
 
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#7
(14.04.2019, 17:09)BAE_Scott schrieb: Die vordere Umlenkrolle des Riemens läuft nicht wirklich gut und die Aufnahme auf dem Gewinde einer Schraube, gekontert mit einer Mutter ist da wohl auch eher suboptimal für sowas. Da werd ich mir mal was überlegen müssen.

Du kannst mit Unterlegscheiben M5 0,5mm arbeiten, am besten in Kombination mit Shimscheiben (gibt's im RC-Modellbau); so kannst du mit der Mutter kontern und dennoch die Umlenkrolle auf der richtigen Höhe positionieren ohne zu viel Spiel zu bekommen; wenn du die Schraube einfach so anziehst bis Umlenkrolle nicht mehr wackelt aber noch leichtgängig dreht, ist sie zu tief für den Riemen und das gerubbel geht los. Du musst zwar etwas tüfteln bis die Höhe so passt, aber es geht.

Zitat:Das mit der Z-Achse wäre mir jetzt nicht aufgefallen, da muss ich mal schauen. Um deren Gängigkeit zu überprüfen muss ich wohl den halben Drucker zerlegen. Oder gibt's da eine einfachere Möglichkeit?

Die Madenschrauben von den Kupplungen beiderseits lösen, dann sollte die komplette X-Achse von alleine in den Keller rasseln. Pass aber auf, muss ja nicht sein dass die Achse auf die beiden Z-Endstops knallt.

Besser wäre es jedoch tatsächlich den "Bügel" zu demontieren und dann Stück um Stück, damit du die Wellen und Spindeln einzeln prüfen kannst.
 
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#8
Danke für die Tipps.

Ich hab heute mal die Z-Achsen Spindeln ausgebaut und vom relativ festen und klebrigen China Fett befreit. Die Führungen ohne Spindeln liefen gut, nach der Reinigung liefen auch die Spindeln durch ihr eigenes Gewicht alleine durch die Flansche.

Ich hab nochmal einen Heattower gedruckt, der sieht etwas besser aus als der alte. Ich weiß nur leider nicht genau woran man das hängen in Z erkennen kann. Er sieht jedenfalls gleichmäßiger aus, beim Vorherigen stehen einzelne Schichten teilweise etwas hervor. Ist es das? Bilder könnte ich leider erst morgen liefern.

Die Riffel in Y sind natürlich immer noch vorhanden. Dafür muss ich erstmal geeignete Umlenkrollen finden. Hat vielleicht jemand eine gute Bezugsquelle? Die gleichen China Teile möcht ich mir eigentlich nicht nochmal einbauen.
Dazu auch noch eine Frage: Derzeit sind glatte Umlenkrollen verbaut. Wären welche mit Profil nicht besser? So ist am höchsten Punkt der Umlenkrolle ja entweder ein Zahn des Riemens oder eine Lücke. Dabei müsste doch der Riemen immer ein klein wenig mehr oder weniger gespannt sein und auch ein Ruckeln erzeugen.
 
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#9
Ich bevorzuge Glatte. Die Lager sind einfach stabiler. Auch liegen immer mehrere Zähne auf, der Effekt ist minimalst.

Und wenn man eine schlechter gezahnte erwischt, hat man wenig gewonnen.
AchtungOffizielle 3DDC T-Shirts - Elektrolyte...
1. Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
5. Ich würde mir lieber Gedanken um die Ursache machen, anstatt das Symptom mit MacGyver Methoden zu bekämpfen. - th33xitus
 
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#10
Falls du die Spindeln neuwertig sauber gemacht hast, solltest du diese wieder fetten/ölen. Ohne Schmierung ist auch schlecht.

Wenn die Kugellager von der Umlenkrolle einwandfrei sind sollte sie vollkommen ausreichen. Meine hatte ab Werk gar eine Kerbe drin die erst mal weggefeilt werden musste... Mit der richtigen Ausrichtung in der Höhe, geschmeidigen Linearlager und der passenden Riemenspannung kannst du auf gezahnte Umlenkrollen verzichten. Gezahnte einzubauen soll aber nicht verkehrt sein.
Gegenfrage zu deiner Überlegung: wieviele Zähne sind denn gleichzeitig auf der Umlenkrolle? Kann da überhaupt eine Bewegung stattfinden die einfluss auf die Spannung hat?

Edith: verdammt zu langsam, scheiss Tablet 
 
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