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Einstiegsdrucker: Ender 5, Saphire S , TRONXY-X5 oder doch ein anderer?
#1
Moin Druck-Community,

ich habe bereits seit längerem vor, mich mit 3D-Druckerei zu befassen und möchte diesen Vorsatz nun endlich in die Tat umsetzen. Anfangen muss ich natürlich mit der Auswahl eines Druckers. Bei meiner Suche habe ich allerdings schnell festgestellt, dass schlecht einschätzen kann was ich eigentlich brauche. Hier ein paar Einschränkungen:
- Maximal 500 € soll der Drucker kosten mit allem drumherum (z.B ausreichend Filament für die ersten Projekte).
- Ich habe keine Praxiserfahrung mit dem Betrieb und der Inbetriebnahme von 3D-Druckern.
- Ich schraube und löte gerne an Dingen herum und vermute, dass ich mittel- bis langfristig auch meinen 3D-Drucker an meine Bedürfnisse anpassen möchte, sobald ich etwas Erfahrung mit dem Gerät gesammelt habe und abschätzen kann, was ich eigentlich brauche.
- Zunächst möchte ich ausschließlich PLA nutzen. Später auch ABS.
- Der Drucker soll für private Projekte genutzt werden. Zunächst zum Erstellen von Gehäusen, Tabletop-Figuren und falls möglich auch für kleine und gering belastete Getriebekomponenten (z.B. Zahnräder mit ca. 10 mm Durchmesser).
- Für einige Gehäusesegmente werde ich wohl nahezu 200 mm Bauraumhöhe benötigen. Da ich gelesen habe, dass "Bettschubser" insbesondere bei hohen Bauteilen an Präzision verlieren und mir das Konzept das Bauteil die ganze Zeit durch die Gegend zu schieben generell suspekt ist, war ich mal so frei derartige Drucker aus meiner Suche auszuschließen. Womöglich tue ich ihnen unrecht. Auch könnte ich die Gehäusesegmente notfalls auch in mehrere Komponenten aufteilen. Mit dieser Einschränkung scheinen mir jedoch 3 Drucker besonders interessant zu sein:
1.) Der Sapphire S, den ich hier auch schon als Empfehlung gesehen habe
2.) Der Ender 5, Nachfolgermodell des viel empfohlenen Einsteigermodells Ender 3.
3.) Der Tronxy X5, ein deutlich günstigerer DIY Bausatz.

Laut Produktbeschreibung sollen der Saphire und Tronxy deutlich genauer drucken als der Ender 5 (sofern "positioning accuracy x/y" mit "print accuracy" vergleichbar ist). Ist das tatsächlich der Fall oder eher Marketing? Könnt ihr mir einen der Drucker (oder einen ganz anderen) empfehlen? Außerdem eine generelle Frage zum Zoll: Ich konnte einige Drucker bei Aliexpress nicht mit Versand aus Deutschland finden, wohl aber mit Versand aus der EU. Wie schaut das mit bei denen mit dem Zoll aus? Und abschließend noch eine Frage zum Filament. Für ein geplantes Projekt, wäre es gut, wenn das Material möglichst viel Licht absorbiert. Werde ich da mit dem "Tiefschwarz" von M4P oder mit dem "Schwarz" von Procatec glücklicher?
 
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#2
Also über die angegebene Genauigkeit würde ich mir am wenigsten Sorgen machen. Die reicht bei allen Modellen in der Regel aus.

Hier mal ein paar Gedanken zu den drei Modellen:

Der Ender hat aus meiner Sicht nur den Vorteil, dass die Rollen zuverlässig laufen und falls nicht, kann man für kleines Geld neue kaufen. Er schleppt aber immer den X-Motor mit, wenn Y bewegt wird. Das kostet Agilität. Der Ender 4 war da schon besser, ist aber leider nicht mehr erhältlich.

Der Sapphire lebt von der Qualität der Linearschienen. Ich habe keine Ahnung wie gut die mitgelieferten sind, aber man hört nicht immer gutes von den Schienen aus China.

Beim TronXY gibt es eine erhöhte Gefahr, dass die Gleitlager z.B. durch Fehlausrichtung der Wellen unsauber laufen und Rattermarken hinterlassen. Das muss aber nicht zum Problem werden.

Ich muß dazu sagen, dass ich bisher keinen dieser Drucker von Nahen gesehen habe und daher keine eigenen Erfahrungen existieren.
 
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#3
Der Ender 5 ist von der Mechanik her suboptimal, sein Vorgänger der Ender 4 war viel besser.
Der Sapphire und der Tronxy sind Core XY Drucker und somit olldie bessere Wahl.
Der Sapphire kommt gut ausgestattet und die Ergebnisse, die bisher gesehen habe sind sehr gut.
Der Tronxy erfordert sehr viel Sorgfalt beim Aufbau und ist beim Einrichten für Anfänger nicht
so einfach zu händeln.
Daher würde ich von den dreien den Sapphire empfehlen.

Versand aus der EU ist Zoll und Einfuhrumsatzsteuerfrei.
Gruß
Olli
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Nutzt den Fahrplan
 
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#4
Schliesse mich meinen Vorrednern an.

Der Tronxy ist eine gute Basis für jemanden der bereits Ahnung hat - out of the Box ist er eine starke Bastelbude. Als erster Drucker nicht sonderlich zu empfehlen ausser man hat viel Bums auf der Schüssel (Knowhow, Beruflich).

Somit ist von den dreien der Sapphire die bessere Wahl. Das heisst nicht das der nicht auch kleine Krankheiten haben kann. Die Basis ist aber eine weitaus bessere.
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Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
Ich würde mir lieber Gedanken um die Ursache machen, anstatt das Symptom mit MacGyver Methoden zu bekämpfen. - th33xitus
 
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#5
Wunderbar, dann wird es ein Sapphire S. Ich muss mir die Lernkurve ja nicht steiler als nötig machen. Interessant genug dürfte der Einstieg in die 3D-Druckerei auch ohne ein ausschweifendes Zusammenbau-Abenteuer werden.

Den Drucker kann man direkt von Two Trees in vier Varianten aus einem Tschechischen Lager beziehen. Da habe ich noch eine Frage, welche Variante für meine Zwecke ausreicht. "Automatic Leveling" klingt fantastisch und wird mit geklickt, obwohl es nach dem was ich hier im Forum gelesen habe eher als PR-Buzzword taugt, denn als nützliche Komponente. Die 15 Euro Lehrgeld zahle ich gerne, selbst wenn's mir schlussendlich lediglich erlaubt fundiert(!) mitzustänkern. Ist die Bodenplatte ein Funktionsbauteil und falls ja wozu dient es? Ist die die Acryl-Hülle für mich womöglich eine interessante Option?

Was Letztere angeht, sei nochmal mein Wunsch hervorgehoben, dass ich später auch ABS drucken möchte. Ich habe gelesen, dass dazu Hüllen um 3D-Drucker praktisch sind (ohne nähere Erläuterung weshalb). Warum ist das der Fall? Reduziert das die Ausbreitung der (gesundheitsschädlichen) Dämpfe? kann dadurch die Temperatur im Druckraum deutlich erhöht werden oder gibt es da noch ganz andere Hintergründe? Solange ich keinen praktischen Nutzen aus der Bodeplatte oder Hülle beziehe, würde ich mir die Zusatzkosten gerne sparen. Falls ich die Komponenten später aber ohnehin benötige, würde ich sie mir aber lieber gleich mitkaufen. Für eine bessere Einschätzung ob ich die Hülle benötige sei noch der voraussichtliche Einsatzort genannt: Zunächst möchte ich den Drucker mit PLA in meiner Wohnung betreiben. Spätestens wenn ich beginnen werde ABS zu nutzen wird er aber in die Garage (in Tor-Nähe) verbannt werden. Direkt daneben steht ein Motorrad, dass ich zum Drucken aber umparken könnte. Etwa 3 Meter weiter weg von der Drucker Position befindet sich ein Arbeitsbereich mit allem möglichen Werkzeug. Solange ich nicht in der Garage arbeite würde ich den Drucker gerne auch bei geschlossenem Tor betreiben. Wenn ich mich in der Garage aufhalte und drucken möchte, würde ich entweder das Tor öffnen, oder den Drucker ein paar Meter weiter weg unter ein Car-Port stellen.
 
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#6
Die Bodenplatte ist kein muß - die Außenhülle macht schon Sinn, wenn man ABS drucken will.
Bei ABS muß die Druckraumtemperatur höher sein und ABS mag auch keine Zugluft. Das führt zu Rissen
Warping - auf Deutsch - der Druck ist für den Müll.
Der Autolevelsensor ist wenn er als variabler Endstop genutzt wird ok, aber das Bett anständig zu leveln
sollte man doch lieber mechanisch machen.
Ein gut gebauter Drucker braucht sowas nicht.

Edit:
Der Autolevelsensor scheint ein Piezo zu sein - keine Ahnung ob der taugt. Die Verkleidung soll 100 Okken kosten, das
kriegt man gerade bei den Profilen im DIY günstiger hin.
Der Filamentsensor ist auch meistens nur im Weg - besser ohne alles kaufen.
Gruß
Olli
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#7
Vorsicht mit der Bodenplatte, irgendwas war da. Rics_3D auf Youtube hat da mal auf die Finger bekommen soweit ich mich nicht täusche. Ist aber auch schon paar Monate alt das Video.

https://www.youtube.com/watch?v=lvvoC8gY_v0
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#8
Wahrscheinlich bieten sie deswegen die Abdeckung unten an, allerdings auf eine anständige Siebdruckplatte geschraubt passiert auch nichts.
Die Verbesserungen zu Drucken schadet allerdings auch nichts.
Das was das Video verdeutlicht ist wie schnell so was passiert ist - ist mir auch schon passiert - bei einer Lampe - war auch ausgeschaltet, aber der Sepp, der das verdrahtet hat hat den Rückleiter statt dem Leiter geschaltet........
Gruß
Olli
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#9
Hallo

Eine Frage vor der ich auch vor gar nicht so langer Zeit stand. Ich habe mich dann für den Tronxy X5SA entschieden.
Für den aufgerufenen Preis ein bisher nicht bereuter Kauf.

Allerdings merkt man mit zunehmender Erfahrung und Kenntnisse das diese Drucker Optimierungspotential hat - dieses aber durchaus machbar ist.
Größter Nachteil ist das mit 12 V betriebene Druckbett. Gut wiederum ist die Tatsache das es durchaus auch mit 24V betrieben werden kann.
Also nur zweites Netzteil und MOSFET nötig. Aber das Druckbett ist auch nicht sonderlich eben und bedarf im Idealfall auch ein Update.

Ich habe es anfangs mit einer 6mm feingefräster Aluplatte gemacht, die ich aber inzwischen durch eine 4mm Glasplatte ersetzt habe.
Die Glasplatte ist super und klappt hervorragend. Wobei ESD-Sicherheitsglas völlig ausreicht. Teures Borsilikaglas ist nicht wirklich nötig.

Weitere Optimierungen sind dann schon ein wenig "Geschmackssache" und optimieren vermutlich das Druckergebnis nicht sonderlich entscheidend.
Ich habe den Druckkopf eine neue Kühlung verpasst, da die originale auch Bereiche kühlt die eigentlich nicht gekühlt werden sollten.
Dann habe ich neue Führungen an der Z-Achse eingebaut und die Elektronik in Gehäuse verpackt.

Aber wenn man einmal anfängt.... - jetzt sind weitere Umbauten geplant (2 oder 3.fach Extruder).

Mein X5SA war noch einer der ersten und hat deshalb als Schnittstelle nur einen SD-Slot. Direktkontakt via WLAN oder USB zum Rechen hat er nicht. Ist aber kein wirkliches Problem.
Aber das ändert sich auch mit dem Umbau auf Mehrfach-Extruder, da es dann ein anderes Board (MKS Gen1.4 oder Rumba+) bekommt.

Als "Ausgangsbasis" finde ich den Tronxy wirklich nicht schlecht. Ich habe es bisher nicht bereut.

Las uns wissen welche Entscheidung Du getroffen hast. Und verliere nicht den Mut. Ein 3D Drucker ist kein Tintenpisser (einstecken und losdrucken is nich). Man muß sich ein wenig mit der "Materie" befassen. Aber hier im Forum wird immer gut geholfen - wenn es mal hakt.

Gruß

Ingo
Drucker: TronxyX5SA - umfangreich optimiert
Layout:   TinkerCAD, IronCAD
Slicer:    Simplify3D, Pathio (Betatester)
Thingiverse: https://www.thingiverse.com/IngoJ/designs

**auch noch vorhanden**
CO2-Laser 400x500mm/80W
Mimaki ST60SR Schneideplotter





 
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#10
Abload ist immer noch kein geeigneter Hoster fürs Einbinden von Bildern.
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