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Kann man das drucken? (Foto)
#1
Hallo zusammen,

ich bin der Neue und beabsichtige demnächst den Kauf eines 3D-Druckers. Der häufigste Zweck soll die Herstellung kleiner Ersatzteile sein, die immer einmal wieder irgendwo kaputtgehen. Neulich hätte ich ein Zahnrad für meinen Papier-Shredder gebraucht. Sowas passiert laufend. Sad

Aktuell ist mir ein Teil meiner Glasdusche zerbröselt und ich habe mich gefragt, ob man das nachdrucken kann. Hintergund meiner Frage ist, dass ich noch keine Ahnung habe, wie sich gedrucktes Material verhält. Hier wäre nämlich eine gewisse Flexibilität von nöten. Damit die Glastür in dem abgebildeten Teil (grau) laufen soll, darf diese "Spange", die man vorne sieht, nicht hart wie Glas sein. Sonst bricht das sofort.


   


Ihr werdet gebeten, die Optik des verkalkten Teils zu entschuldigen.

Also, kann man so etwas drucken und macht das vom Aufwand her Sinn?
Kann man das zum Drucken mit Laser einscannen oder geht das anders besser?
Kennt jemand im Zweifel eine Firma, die das kann oder hat jemand von euch die Fähigkeiten und die Lust dazu?

Vielen Dank für eure Antworten

vom Ulf
 
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#2
Grundsätzlich kann man fast alles drucken. Von dem was ich so im Aufblick sehe sollte das Teil kein Problem sein. "Scannen" ist nicht ganz so einfach wenn es neben funktionell auch noch schön sein soll oder Maßhaltigkeit eine Rolle spielt. Ich würde es eher nachzeichnen/konstruieren und dann drucken. Passt irgendein Maß nach dem Druck nicht, wird es schlicht modifiziert und nochmal gedruckt.
Flexibel ist mit TPU oder vergleichbaren auch kein Problem, selbst gängige Materialien wie PLA, PETG ect. erzielen gewisse Flexibilität, je dachdem wie man sie im Druck gestaltet (Füllmenge, Wandstärken, usw.)
Chaos is found in greatest abundance wherever order is being sought.
It always defeats order, because it is better organized.
Terry Pratchett
 
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#3
solche Teile lassen sich ohne weiteres drucken. ich drucke auch alle möglichen und unmöglichen Ersatzteile. Meistens von Uralt-Teilen, bei denen es nichts mehr zu kaufen gibt.
Wenn man das nicht gewerblich betreibt, rechnet sich das Nachzeichnen und Drucken auch bei aktuellen Ersatzteilen. Übung im Umgang mit CAD Programm, Materialkosten sind gering und Freude über passendes und funktionierendes Teil gibt es gratis. Anerkennung und Lob von Bekannten auch.
Alle sagten: Das geht nicht. Da kam einer der das nicht wusste und hat's gemacht Wink

Hier mal ein ganz wichtiger Link:  Einstell Fahrplan, oder wie stellen wir unsere Drucker ein und mehr
 
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#4
Zumal man das Teil mit geplanter Obsoleszenz (oft) noch konstruktionell verstärken kann.
AchtungOffizielle 3DDC T-Shirts - Elektrolyte...
1. Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
5. Ich würde mir lieber Gedanken um die Ursache machen, anstatt das Symptom mit MacGyver Methoden zu bekämpfen. - th33xitus
 
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#5
Ich hab zwar ich ganz soviel Ahnung wie meine Vorredner muss aber schon darauf hinweisen das das gedruckte Teil je nach Bauform, druckrichtung, material Wahl usw... Nicht genau so stabil ist wie ein spritzgussteil.
Das muss man beim Nachbau immer im Auge behalten.
Grenzen werden ansonsten nur von deiner eigenen Kreativität gesetzt.
?
Gruß Andreas
____________________________________________

Wer alle Schreibfeller findet bekommt ein Leike von mir  Smile
 
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#6
Und weil wir gerade bei Warnungen sind: Materialeinsatzzweck

Man kann das auch im Mischverfahren machen. Teil drucken, abformen und dann mit etwas besserem Abgiessen (dort kann man auch Glasfaserschnipsel beimischen, das verstärkt das Teil noch ne ganze Ecke) - wie bonobo schon schrieb, dein Kopf primär ist die Begrenzung des ganzen. Wink
AchtungOffizielle 3DDC T-Shirts - Elektrolyte...
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2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
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#7
Naja, die originalen Gussteile gehen ja auch kaputt, sonst bestünde keine Notwendigkeit, Ersatzteile zu produzieren. Nichts ist unkaputtbar, aber mit geeigneten Materialien lässt sich schon eine Menge aus dem 3D-Druck rausholen. Ich bin immer wieder erstaunt zu sehen, wie stabil die Teile sind. Was man lassen sollte ist, sicherheitsrelavante Teile zu drucken, damit es keinen Ärger mit der Versicherung gibt. Am Auto bspw. erlischt ganz schnell die Zulassung, wenn man es übertreibt.
 
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