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belastbarkeit von druckteilen vs. layerhöhe
#1
cnc-kitchen hat hier einen test gemacht, der ganz eindrucksvoll zeigt, das es nicht so gut ist die layerhöhe deutlich über den halben düsendurchmesser anzuheben.

https://www.youtube.com/watch?v=fbSQvJJjw2Q
Ein Leben ohne 3D-Druck ist möglich, aber sinnlos.
 
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#2
Er zeigt damit eben auch, dass eine größere LH nicht gleichzeitig eine bessere Layerhaftung bedeutet. Eben wie du sagst bezogen auf den Düsendurchmesser.
Ein Argument welches mir vor langer Zeit hier mal entgegen gebracht wurde und ich glaube auch gerne in den Weiten des Internets gern so propagiert wird...

Da ging es glaube ich darum, dass mein Argument war bei einer 0,4er Düse die Layerhaftung bei 0,1mm LH besser sei. Das Gegenargument war, dass 0,3mm angeblich deutlich stärker sei.
Das biss sich damals schon mit meinen Beobachtungen.

Vielleicht finde ich das Thema hier wieder... dann verlink ich das mal hier
 
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#3
Ich denke, der Test kann so kein sauberes Ergebnis bringen, da für 0,15mm korrekte Einstellungen verwendet wurden, aber alle anderen LHs waren mit falscher Geschwindigkeit oder mit falscher Temperatur gedruckt - sprich: die Basics außer Acht gelassen... Wenn ich wissen möchte, welche Layerhöhe am besten ist, muss ich auch jede Layerhöhe in ihrem Optimum testen!
Gruß
Chris                    

Meine Schwiegermutter hat viel mit Konfuzius gemein,
nur das "z" wurde zum "s"...
 
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#4
Ich glaube, ich war das, der das hier in den Raum gestellt hat: dass dickere Druckschichten stabiler seien. Da wurde mir widersprochen. Ich bin aber immer noch überzeugt davon, vorrausgesetzt natürlich, es wird "vernünftig" gedruckt und eine passende Düse verwendet.
 
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#5
(30.05.2019, 11:56)ChrisB schrieb: Wenn ich wissen möchte, welche Layerhöhe am besten ist, muss ich auch jede Layerhöhe in ihrem Optimum testen!
An dem Punkt ist was dran. Und ich hatte eben nochmal das Video angeschaut und auch gemerkt, dass nirgends angepasste Parameter erwähnt wurden? (oder hab ich das gekonnt übersehen?). Drucke ich bei 0,15mm LH mit 215°C, kann ich nicht bei 0,3mm und gleicher Geschwindigkeit auch mit 215°C drucken. Das haut nicht hin.

Damit musst du Stephan (cnc kitchen) aber nicht kommen.
Tom und Stephan gehören leider so zu den Leuten die sich nahezu null mit dem korrekten Einstellen von Filament auseinandersetzen.
 
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#6
Das mit den Parametern hatte ich auch mehrfach gecheckt, weil ich dachte, so einen Fehler würde er doch nicht machen... Aber allein die Bruchstellen der liegenden Drucke zeigen (bei 9:00 min), dass hier die Temperatur (und anderes) nicht stimmte!
Gruß
Chris                    

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nur das "z" wurde zum "s"...
 
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#7
Ja du hast Recht. Habe das Video jetzt insgesamt noch ein drittes mal im Schnelldurchgang geschaut... keinerlei Anpassungen zwischen den verschiedenen LHs.

Dazu kommt dann noch die Tatsache das er mit einer Stahldüse druckt.
Meine persönlichen Beobachtungen beim Nutzen einer Stahldüse waren, dass ich generell die Temperatur schon mal um 10-15°C anheben musste im Vergleich zur Messingdüse bei ansonsten gleichen Parametern.

Als Fazit bleibt dann ja eigentlich nur zu sagen:
Netter Versuch, aber leider absolut nichtsaussagende Ergebnisse.
 
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#8
Es sind einige Testfehler hier drin. Auch wenn er eine gute Richtung zeigt und auch Rahmenbedingungen recht gut erklärt fehlt hier und da immer wieder die (korrekte) Linie und machen das Ergebnis zumindest fragwürdig. Wer hat denn so eine Maschine zur Hand, dann zeigen wir denen mal wie das anständig geht? Wink

Von Tom halte ich Filament- und Settingstechnisch gar nichts. Zu doof zu verstehen warum Simplify3D seine Defaultprofile so oder so hat aber sich dann in einem Video lustig machen. Ich dachte mir - auch wenn gerade Tom einige Dinge recht gut macht - da sitzen zwei Primaten die mit Bananen winken und mit Fäkalien um sich schmeissen aber zu Frettchen sind ihren eigenen Sumpf zu überprüfen.
AchtungOffizielle 3DDC T-Shirts - Elektrolyte...
1. Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
 
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#9
(30.05.2019, 12:27)paradroid schrieb: Von Tom halte ich Filament- und Settingstechnisch gar nichts. Zu doof zu verstehen warum Simplify3D seine Defaultprofile so oder so hat aber sich dann in einem Video lustig machen.
Genau, das war in einem Meltzone Podcast der beiden.
Da saßen sie beide kichernd vor dem Mikro weil S3D als Default EM für PLA 0.9 angibt und haben sich darüber lustig gemacht. Keinerlei Anstrengungen dazu betrieben sich das vielleicht erklären zu wollen (ich selbst will mir das immer noch erklären - in meinen Augen hat dies NICHT NUR mit den unterschiedlichen Schwindungsfaktoren der Materialien zu tun. - aber die Entwickler von S3D äußern sich ja auch nicht dazu)

In einem späteren Podcast, welcher als Titel unter anderem sogar "material tuning" inbegriffen hatte, haben sie eben gesagt, dass sie nahe Null Maßnahmen treffen um ein Material einzustellen. Und auch erneut kam wieder ein Kommentar seitens Tom, dass man bei EM 0.9 "super weak parts" bekäme und dieser EW einzig und allein optisch dazu beitrage das es saubere Drucke ergibt. Komisch, also ich hab schon verdammt hässliche und überfettete Drucke mit EM 0.9 gesehen.
Auf Videokommentare wird dann auch nicht eingegangen.

Eigentlich enttäuschend... wenn man bedenkt, dass beide Ingenieure sind und man eigentlich komplexere Denkweisen von ihnen abfordern können dürfte.
 
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#10
Korrigiere mal die 0,9 EW - das wäre EM - ich denke Du wolltest 0,48 sagen. Wink

Zitat:ich selbst will mir das immer noch erklären

Zumindest hier kann ich Dir lt. Hörensagen helfen. Simplify wurde für ABS entwickelt da es früher auch nicht die massive Auswahl an Filament gab.

Fürs PLA Profil hat S3D eigentlich als einziges (nein, kein anderer mir bekannter Slicerhersteller hat das so, soweit ich weiss, und wenn adaptiert) das Richtige gemacht. Sie haben also einen ABS Würfel gedruckt, Maße 10x10x10. Dann das selbe mit PLA. Der Würfel hat nicht gepasst (er wurde zu groß). Also wurde der EM so lange reduziert bis es gepasst hat.

Das natürlich noch andere Einstellungen wie EW tragend sind, tut hier nichts zur Sache wenn der Testaufbau korrekt ist, denn es war ein 100% Würfel (da ist der EW fast gänzlich aussen vor) und ein direkter Vergleich.

Das die verwendete Düsengeometrie eine starke Rolle spielt, wissen wir hier - und wer es nicht weiss, das Thema ist Strangaufweitung (wirkt sich primär auf den EW aus): https://www.spektrum.de/lexikon/physik/strangaufweitung/14021

Unser Problem heute - wieso der EM nicht mehr so einfach ermittelt werden kann - ist die Masse und Qualität an Filament und Hardware. Uns fehlt also eine Referenz. Die hat S3D zwar auch gefehlt, aber sie haben halt sich selbst und ihr verwendetes Setup als auch Material als Referenz genommen. Nicht wirklich komplett richtig, aber richtiger als 1.00 (Cura 100%) auf alle Fälle.

Tom und Stefan sollten mal den Fahrplan fahren, dann fangen sie evtl. auch mal das detaillierte Sehen von Fehlern in Kunststoffteilen an. Ein 20cm großes Teil auf 1 Meter Entfernung sieht selbst mit noch recht falschen Einstellungen fast immer gut aus - vor allem wenn es noch leicht glänzt und vor allem wenn der EW noch Gaps zulässt.

Wo kriegt man günstig ein Keramikteil her (Container/Behälter) das Innenmaße von 10x10x10mm (+/- 0,1) hat? Dann kann man sehr Global über Materialien hinweg den EM bestimmen. Der EM selbst verändert sich ja auch ständig (zumindest die Agilität im System resultierend aus Temperatur und Volumen) - das ist allerdings nicht global zu sehen und das ist das, was zu Denkproblemen des Themas führt. Stoß ich mir auch öfter noch den Kopf an.
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