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Führerschein für Ender 3 und M4P PLA
#1
Photo 
Hallo,

habe meinen Ender 3 (erster 3D-Drucker) rund zwei Monate und fühle mich nun endlich soweit den Fahrplan anzugehen. Zwischenzeitlich hatte ich etwas Probleme mit der Extrusion und habe den Stock-Extruder gegen einen E3D Titan Clone von Trianglelab ersetzt. Zusätzlich habe ich das Push-Fit vom Hotend getauscht sowie den China Bowdenschlauch gegen einen Capricorn-Clone (auch von Trianglelab, kostet nur einen Bruchteil des Originals) gewechselt. Der neue Bowdenschlauch hat einen Innendurchmesser von 1,9 mm (Standard sind 2 mm). Da ich mich irgendwann an TPU wagen möchte, wollte ich den Filamentweg möglichst eng haben. Hoffe das ist nicht kontraproduktiv beim Druck mit PLA. Ansonsten habe ich nichts am Ender 3 modifiziert. Weiter unten habe ich nochmal die Spezifikationen aufgeführt. Die Vorraussetzungen zum Einstellen habe ich soweit abgefrühstückt, also Extruder kalibriert, Hotend gecheckt, Drucker sorfältig aufgebaut, etc.

Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass ich mit Gipsy-Color Filament (PLA) von Material4Print drucke. D.h. die Farbe einer Rolle ist nicht konsistent; hoffe es ist kein Nachteil beim Feintuning im Einstellfahrplan (habe schon Gemunkel gehört, dass sogar Farben desselben Materials und Herstellers in den Druckeigenschaften variieren können). Zukünftig würde ich gerne bei diesem PLA bleiben, weil es für meine Zwecke ideal ist (Farbe ist egal, da ich von den Drucken hauptsächlich Formen herstelle).

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Druckermodell: Ender 3 mit Bowdenextruder (Trianglelab Titan Clone)
Filament: PLA von Material4Print (Gipsy-Color), 1,75 mm
Düsengröße und -Art: 0,4 mm Messingdüse (billige Chinadüse)
Hotend: MK8 Hotend von Creality
Besonderheiten: Bowdenschlauch wurde durch Capricorn-Clone getauscht (1,9 mm statt 2 mm Innendurchmesser)
Slicer:Cura 3.6.0

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Den Heattower habe ich in 5er Schritten von 225 Grad bis 180 Grad gedruckt. Ab 205 Grad kann ich mit dem Fingernagel keine Layer mehr zerstören, habe mich bei den Würfeln allerdings für 210 Grad entschieden, weil da das Druckbild bei allen Seiten einen Hauch ebenmäßiger ist.

[Bild: https://i.imgur.com/nAsziv0.jpg]

Hier die Würfel mit 0,48 und 0,40 LW und 90% Flow. Einstellungen sind gemäß Euren Angaben, Retract ist auf 3 mm eingestellt. Leider habe ich ein relativ altes Handy, die Auflösung ist nicht besonders hoch. Habe die Würfel gescannt und hoffe die Darstellungen reichen Euch aus.

[Bild: https://i.imgur.com/IZzZOmR.png]
[Bild: https://i.imgur.com/ajvJcTK.png]

Da ich schon einige Einstellthreads gewälzt habe, habe ich mal gleich mit geringeren Linienbreiten weitergemacht:

[Bild: https://i.imgur.com/W9J7WDo.png]
[Bild: https://i.imgur.com/wBQ7Odr.png]
[Bild: https://i.imgur.com/564Uv7r.png][Bild: https://i.imgur.com/7rZQDAo.png]
[Bild: https://i.imgur.com/0H7gtwe.png]
[Bild: https://i.imgur.com/adbtv4a.png]
[Bild: https://i.imgur.com/WlRfVDB.png]
[Bild: https://i.imgur.com/483Okcy.png]
[Bild: https://i.imgur.com/q6KpuVK.png]
[Bild: https://i.imgur.com/mguZckN.png]

Bei LW 30 sind die Bahnen geschlossen und würde ab da weitermachen. Was meint Ihr?

Vielen Dank für Eure Hilfe!
 
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#2
Die Würfel sind allesamt zu mager. Wurde der Extruder kalibriert? Filamentdurchmesser gemessen?
 
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#3
Hallo dajens,

den Extruder habe ich kalibriert, sogar mehrere Durchläufe gemacht. Der Trianglelab Titan Clone ist total exakt (war der vorherige Stockextruder nicht), es wurde jedesmal genau die gleiche Länge extrudiert. Habe nach Euren Angaben ausgehenedes Material vom Feeder gemessen. Wenn ich allerdings mit angeschlossenem Bowdenschlauch und Hotend messe, dann werden etwa 9,6 cm extrudiert, also rund 4 mm weniger. Ich habe gelesen, dass bei angeschlossenem Hotend natürlicherweise Toleranzen entstehen und die Extrusion aus dem Feeder ausschlaggebend ist und zur Kalibration genutzt werden sollte. Stimmt doch, oder?

Jo, bei dem Filamentdurchmesser hast Du mich auf dem falschen Fuß erwischt Wink Bislang habe ich noch kein digitales Meßgerät und daher den Filamentdurchmesser in Cura zunächst auf 1,75 mm belassen. M4P soll ja wenig Toleranzen haben. Kann das der Grund für die mageren Drucke sein?

Edit: Kann es sein, dass die Scans optisch täuschen weil das Material dadurch sehr viel matter und gummiartiger wirkt als es tatsächlich ist und einzelne Linien und Löcher sehr definiert sind? Die Würfel haben oben einen leichten Elefantenfuss und das ist doch eigentlich ein Anzeichen von zuviel Material?
 
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#4
Ja es wird zuviel Material gefördert und gleichzeitig zu wenig ;-) klingt doof-ist aber so.
Wenn das Hotend mit dem Feeder verbunden ist, so sollten bei 100mm eingang auch 100mm raus kommen , Material verschwindet ja nicht aus heiterem Himmel.
Das was du meinst ist ein gewisses Spiel im Bowdenschlauch... das ist vorhanden und auch später wichtig für den retract ;-) Bowdenspiel im Einstellfahrplan.
M4P gipsy Filament ist unter anderem auch auf meinem Mist gewachsen , ich empfehl das sehr oft.
Hierbei spielt die Farbe eine unwichtige Rolle, da m4p über die meisten Farben hinweg gleichbleibend ist.
Ausnahmen sind zb Perlgold (etwas heisser).
Das mit den gleichbleibenden Tolleranzen ist auch weiterhin so, nur ob die 1,75 genau getroffen werden ist nicht immer der Fall..
Ich habe schon mehrere Rollen gehabt wo der Durchmesser zwischen 1,71 und 1,73 liegt. Hierbei weicht der FD dann aber nicht mehr als 0,02mm ab ;-) Darum steht das Messen auch im Fahrplan.Das ist unabdingbar und wir sollten warten bis du einen Digitalen Messchieber vor Ort hast, damit wir anständig weitermachen können.
Edit:
Um deine Fragen noch zu beantworten:
-Messen am Feeder ist richtig.
-Der Falsche FD wird der Grund für die Mageren Drucke sein.
-Die Scans sind "naja". Fotos mit anständigem Sonnenlicht wären besser.Gerade die Seitenansicht ist schwer zu erkennen.
 
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#5
Ok, danke. Habe grade einen digitalen Messchieber bestellt und starte dann mit korrektem Filamentdurchmesser eine neue Würfelorgie Wink

Woran kann es liegen, dass bei der Extrusion mit angeschlossenem Hotend rund 4 mm zu wenig durchgezogen werden? Bis der Messchieber da ist, kann ich das Hotend nochmal überprüfen. Vielleicht ist der Bowdenschlauch wieder verrutscht.

Zwischenzeitlich schaue ich auch, ob ich noch bessere Bilder der Würfel hinbekomme. Obwohl man bei den Scans die einzelnen Linien prima definieren kann, also zumindestens bei der Draufsicht.
 
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#6
du könntest deinen bowden testen indem du händisch filament durchschiebst. Wenn da zuviel wiederstand ist erleidet der extruder schrittverluste oder klackert(Ritzel rutscht durch).
 
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#7
Und beim Fördern versuchen das Filament festzuhalten. Wenn das geht ist die Vorspannung des Hebels zu schwach. Dann mit der Rändelschraube die Vorspannung erhöhen.
Gruß
Olli
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Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird
Wasser? Das Zeug aus dem Klo?
Nutzt den Fahrplan
 
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#8
(11.06.2019, 09:48)dajens1990 schrieb: du könntest deinen bowden testen indem du händisch filament durchschiebst. Wenn da zuviel wiederstand ist erleidet der extruder schrittverluste oder klackert(Ritzel rutscht durch).

Es ist kein regelrechter Widerstand zu spüren, in dem Sinn dass es irgendwo im Bowden hakelt und ich mit mehr Druck nachsetzen muss. Bevor ich den Capricorn-Clone installiert habe, habe ich zum Vergleich Filament durch den Standard-China-Bowden und den Capricorn-Clone geführt. Man merkt dabei schon, dass der Standardbowden mehr Spiel innen hat, aber durch den Capricorn-Clone lässt sich das M4P PLA auch recht leichtgängig durchführen (auch im installierten, gebogenen Zustand).

(11.06.2019, 11:17)c1olli schrieb: Und beim Fördern versuchen das Filament festzuhalten. Wenn das geht ist die Vorspannung des Hebels zu schwach. Dann mit der Rändelschraube die Vorspannung erhöhen.

Ui, ich konnte das Filament festhalten, sogar beim Fördern etwas rausziehen. Nachdem ich die Spannung erhöht habe, wird mit installiertem Bowden und Hotend konstant 9,9 cm extrudiert und die direkte Feederextrusion beträgt nach wie vor exakt 10 cm. Ist 1 mm "Verlust" bei installiertem Setup normal oder soll ich die Spannung maximal erhöhen um auch dort auf 10 cm zu kommen?

Vielen Dank für Eure Tipps!
 
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#9
du könntest damit ein wenig rumspielen , ja das geht ;-)
aber wie gesagt filament löst sich nicht in luft auf ;-) also steckt der fehlende millimeter noch irgendwo, entwedr durchgerutscht am extruder (zuviel wiederstand irgendwo) oder er kommt nur nicht aus dem bowden raus (bowdenspiel)
 
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#10
(12.06.2019, 08:06)dajens1990 schrieb: du könntest damit ein wenig rumspielen , ja das geht ;-)
aber wie gesagt filament löst sich nicht in luft auf ;-) also steckt der fehlende millimeter noch irgendwo, entwedr durchgerutscht am extruder (zuviel wiederstand irgendwo) oder er kommt nur nicht aus dem bowden raus (bowdenspiel)

Habe nun unterschiedliche Spannungen am Feeder ausprobiert. Es bleibt immer bei 9,9 cm wenn ich durch das Hotend extrudiere, auch wenn ich die Spannung maximal erhöhe. Immerhin ist der Wert konstant bei -1 mm. Als ich den Trianglelab vor einigen Tagen eingebaut habe, habe ich auch das Hotend überprüft, gereinigt und Bowdenschlauch, Push-fit sowie die Nozzle gewechselt. Von daher glaube ich nicht, dass dort wieder etwas verstopft ist und Widerstand verursacht. Das hatte ich vorher, weil das Push-fit wohl zu schwach war und sich der Bowden im Hotend bewegen konnte. Auf einmal hatte ich feine Spalten im Druckbild.

Natürlich kann ich das Hotend nochmal überprüfen, aber würde sich eine Verstopfung nicht eindeutig im Druckbild zeigen? Kann die Ursache für den fehlenden 1 mm sein, dass der Bowden etwas zu lang (nur einige mm) zugeschnitten wurde? Wenn es am Bowdenspiel liegt, wäre dann die Lösung die E-Steps anzupassen?
 
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