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Verständnisfrage zu Lüfterproblem
#21
Wo halt jeder seinen Interessen - Schwerpunkt legt - no problem.
Am anschaulichsten ist sowas am Oszi. Dort kannst Du die Kurve, deren Glättung 1:1 betrachten. Bei einem Multimeter wird quasi nur der Mittelwert (über eine Zeitkonstante integriert) angezeigt. Würde ja auch keinen Sinn machen, auf allen Digits nur flimmernde 8-ten zu sehen.

Andererseits, so'n PC-Oszi kostet kein Geld mehr und ist mit Sicherheit heute ein must have im Zeitalter von Low und High. Das aber nur am Rande und wen es eben interessiert. So schließt sich der Kreis und ich bin wieder bei meinem Eingangssatz. Wink
 
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#22
solch einfache dinge kann man schon ganz gut mit dem dso-shell mini oszi von jyetech sehen, das kostet ca 25 euro.


Angehängte Dateien Bild(er)
           
Ein Leben ohne 3D-Druck ist möglich, aber sinnlos.
 
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#23
auf dem oszischirm unten sieht man die einstellung, 5V pro kästchen auf dem bildschirm, 1ms pro kästchen in der zeitachse.

hier ist die periodendauer ungefahr 1ms (also PWM mit 1khz), die spannung beträgt ca. 14V auf dem lüfter, wenn das pwm-signal high ist, sieht man oben auf der kurve eine abflachung, danach fällt die spannung mit der typischen kondensator-entladekurve bis ca. 7V ab.

Die lüfter bleiben bei etwa 6V effektiver spannung fast stehen, hier dürfte der effektivwert grob 10V betragen, das ist auf jeden fall weniger als halbe luftleistung des lüfters.

Man sieht halt schön, das die spannungskurve sich so nicht mehr dem nullpunkt nähert und dadruch der lüfter trotz PWM die ganze zeit spannung hat. Ein zusätzlicher widerstand als RC-Filter würde die maximalleistung schmälern, so wird der kondensator-ladestrom (der ja unendlich hoch sein müsste) durch die kombination aus innenwiderstand der spannungsquelle, leitungswiderstand, induktiver leitungswiderstand, und dem kondensator-ESR (auch wieder bestehend aus den störgrößen die im gegensatz zum indealen kondensator im realen kondensator auftreten wie widerstand in anschlussleitungen, folienwicklung und dielektrikum, induktivität der anschlussdrähte und folienwicklung) begrenzt, dürfte wohl so bei 3-5A peak liegen.
Ein Leben ohne 3D-Druck ist möglich, aber sinnlos.
 
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#24
@gafu

Hör auf, ich sehe @Aurillion schon mit Schnappatmung, zudem bei den Außentemperaturen. Smile

Du, welche Grenzfrequenz hat der Pocket-Oszi? Interessantes, niedliches Teil. Ich keule jedesmal meinen Zweistrahler durch die Gegend.
 
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#25
ich glaub 1Ms, also bis 100..150khz analog ist es schon brauchbar um zu sehen ob da ein signal ist, aber leider sind die anstiegsgeschwindigkeiten der analogen signalvorverstärkung etwas matt, so das oberhalb von 50khz dann alles immer mehr wie ein sinus aussieht, auch wenn das es rechtecksignal ist.
Ein Leben ohne 3D-Druck ist möglich, aber sinnlos.
 
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#26
(30.06.2019, 15:15)Jump schrieb: Hör auf, ich sehe @Aurillion schon mit Schnappatmung, zudem bei den Außentemperaturen.  Smile

*röchel* Cry Sick


Aber hey, muss ja nicht alles für jeden nach der Sendung mit der Maus klingen.  Oder Löwenzahn Wink
 
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#27
Hallo Aurillion,

Mein Vorname ist zwar "Peter", aber mein Nachname ist nicht "Lustig", trotzdem versuche ich mal eine Folge Löwenzahn für Dich zu drehen.

Fangen wir mal an bei Pulsweitenmodulierung (PWM):
Bei einer Pulsweitenmodulierung wird der Ausgang in einer schnellen Folge ein und wieder ausgeschaltet.
Ist der PWM Wert = 50% ist der Ausgang immer 50% der Zeit eingeschaltet, und 50% der Zeit ausgeschaltet. Effektiv ergibt sich somit eine Leistung am angeschlossenen Gerät von 50%. Bei einem PWM Wert von 75% ist es 75% eingeschaltet 25% ausgeschaltet.
Bei 100% ist der Ausgang auch 100% eingeschaltet und wird nicht ausgeschaltet.

Macht man dies z.B. mit einer LED ist diese ebenfalls 50% der Zeit an, und 50% aus. Ist die Geschwindigkeit mit der dies passiert schnell genug, wird dabei unser Auge getäuscht, und wir sehen dies als ob die LED mit halber Helligkeit leuchtet. (unser Auge kann nur ca. 20 Bilder pro Sekunde). Wäre nun Dein Lüfter so ein altes Teil ohne Elektronik würde dieser auch mit halber Geschwindigkeit laufen. Jetzt ist jedoch Elektronik darin verbaut. Für diese bedeutet jedoch Aus = schlafen. Somit muß diese 1000mal in der Sekunde schlafen, aufwachen, schlafen, aufwachen usw. Das nimmt Dir die Elektronik krumm und bleibt einfach im Bett liegen :-)

Machen wir weiter mit dem Kondensator.
Stell Dir einfach vor ein Kondensator wäre ein Handyakku. (Beides sind nämlich Stromspeicher). Man kann ein Handy in relativ kurzer Zeit laden, und der Akku hällt dann für ein vielfaches an Zeit (je nachdem wie viel das Handy benutzt wird). Genau das macht der Kondensator in diesem Fall.
Ist das PWM Signal eingeschaltet, läd sich der Kondensator sehr schnell auf. Ist das PWM Signal abgeschaltet, wird der Lüfter vom Kondensator weiter mit Strom versorgt. Dabei wird der Kondensator kontinuierlich entladen, und die Spannung sinkt ab. Bis er erneut wieder geladen wird.
Hast Du dabei die richtige Kondensatorgröße, wird der Kondensator nie ganz leer, und somit hat deine Lüfterelektronik immer etwas Spannung. Für die Lüfterelektronik ist das wie ein arktischer Sommer wo es nie ganz dunkel wird. Somit legt sich diese auch nicht schlafen. :-)
Ist die Kapazität von Deinem Kondensator zu klein sinkt die Spannung zu tief ab und Deine Elektronik stellt den Dienst ein.
Ist die Kapazität von Deinem Kondensator zu groß sinkt die Spannung nicht besonders viel ab, und Dein Lüfter wird immer mit fast voller Drehzahl laufen.
Jetzt möchtest Du Dir aber bestimmt nicht einen ganzen Sack voll Kondensatoren kaufen wollen um den richtigen Kompromiss zu finden.
Dafür gibt es auch eine Möglichkeit und zwar die PWM Frequenz. Diese lässt sich z.B. bei Klipper mit dem Parameter pwm_cycle_time verändern (Ich kenne mich mit Marlin nicht aus, aber da geht das bestimmt auch). Ist der Kondensator zu groß muß man die Frequenz verringern, ist der Kondesator zu klein erhöhen.

So jetzt ist die Sendung vorbei. Also liebe Kinder ABSCHALTEN

LG
Pidi
 
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#28
Sowas mag ich.

Huh  wird zu  Idea .

Danke Peter (Lustig) Danke
Alle sagten: Das geht nicht. Da kam einer der das nicht wusste und hat's gemacht Wink

Hier mal ein ganz wichtiger Link:  Einstell Fahrplan, oder wie stellen wir unsere Drucker ein und mehr
 
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#29
@Pidi
Geile Erklärung
Hab ich morgen zwar wieder Vergessen aber heute habe ich es tatsache Begriffen Smile
Gruß Andreas
____________________________________________

Wer alle Schreibfeller findet bekommt ein Leike von mir  Smile
 
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#30
(01.07.2019, 15:21)Pidi schrieb: (unser Auge kann nur ca. 20 Bilder pro Sekunde).
Danke für die Erklärung, aber das hat mich dann doch jetzt getriggert um hier einen Kommentar einzuwerfen.
Unser Auge funktioniert nicht nach "Bilder pro Sekunde" und es ist auch nicht richtig, dass es "nur ca. 20 Bilder pro Sekunde" kann.
Was soll "20 Bilder pro Sekunde können" überhaupt bedeuten?

Das ganze ist ein extrem komplexes Thema was ich hier jetzt auch nicht weiter anschneiden will.
Richtiger gewesen wäre jedenfalls zu sagen, dass das menschliche Gehirn (nicht Auge) eine Bildfrequenz von ca. rund 16 Bildern pro Sekunde als bewegte Szenen wahrnimmt.
Reguläre Kinofilme (nicht 3D) werden bspw. mit 24 Bildern pro Sekunde abgespielt. 
 
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