Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.
  • Willkommen zur 3D-Druck-Community, einer nichtkommerziellen,
  • werbefreien und privaten Plattform rund um das Thema 3D-Drucken
  • vorrangig im deutschsprachigen Raum. Von User für User.
Hallo, Gast! Anmelden Registrieren


Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Elegoo Mars - First steps
#1
Hallo zusammen,

das hier ist mein erster Post im Forum, deswegen vorab mal ein paar Infos zu meiner Person. Hier hinein geraten bin ich durch die Facebook Gruppe, auf facebook selbst bin ich set 2008 aktiv. Mit 47 gehöre ich hier vermutlich schon zu den älteren Exemplaren, ich bin von Beruf Elektrotechniker und seit einigen Jahren in der Softwareentwicklung im Spezialmaschinenbau tätig. Den ersten Kontakt zum 3d Druck hatte ich durch meine Aktivitäten im Dortmunder Ableger des Chaos Computer Clubs, bis ich dann die Entscheidung traf selbst einen zu bauen sind noch ein paar Jahre ins Land gegangen. Da ich die gängigen Varianten mechanisch nicht besonders spannend fand habe ich mich Ende 2013 entschieden einen Delta (Kossel Min)i zu bauen. Anfängerfehler! Anfang 2014 war es dann soweit, der Bau meines Kossel Mini konnte beginnen. 
Dokumentation (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) gibts hier: https://wiki.ctdo.de/projekte/kossel
Hat mich einiges an Nerven gekostet, was vernünftiges Material (Hotend, Extruder, Filament, Druckbett) angeht habe ich viele Experimente hinter mir und auch einiges Lehrgeld bezahlt. Danach habe ich noch zwei weitere Drucker gebaut, einen Hypercube 200 CoreXY den ich aus Düsseldorf als Baustelle übernommen habe und erst vor kurzem einen weiteren Hypercube 200 für unseren "Kleinsten".

Ich drucke vor allem Teile für diverse Projekte (Elektrotechnisch, Amateurfunk, Kajak) und was man so im Haushalt braucht bzw. ersetzen will weil es kaputt ist. Meist kommt es da eher auf mechanische Festigkeit als auf "schönen Druck" an. Ich bin vor einer Weile von FreeCAD auf Fusion360 umgestiegen, damit komme ich prima zurecht.

Mit einem SLA Drucker habe ich schon lange geliebäugelt, leider hat ein Selbstbau aufgrund von Zeitmangel (zuviele Projekte, zuwenig Zeit) nie statt gefunden. Vor kurzem wurde ich durch einen Post in einem der einschlägigen englischsprachigen Facebook gesehen der mir das Thema wieder ins Gedächtnis gerufen hat. Ich hab dann kurzerhand den niedrigen Preis des oben genannten Druckers als Anlass genommen zu zu schlagen. Das war am Montag, seit Mittwoch steht er hier.

[Bild: https://i.imgur.com/loTMEYi.jpg]

Vom Gefühl her ist das Gerät sehr Solide gebaut, viel Metall, ausser dem Deckel und der Verschraubung der Druckplatte kaum sichtbare Kunststoffteile. Das Gerät bringt Handschuhe, Atemmasken, einen Halter zum Abtropfen (als FDM Druck), ein paar Siebe zum Zurückschütten, einen Seitenschneider sowie einen USB Stick mit einem Testdruck und dem "Slicer" mit. Zum Enrichten waren nur einige wenige Schritte nötig, mit Auspacken ist das ganze in fünf Minuten betriebsbereit. Die Druckplatte ist an einem Kugelgelenk befestigt und wird bei der Initialjustage mit zwei Schrauben fixiert nachdem sie auf Position 0 + 1 Blatt Papier gefahren wurde.

Den ersten Testdruck (Shipwreck Benchy, https://www.thingiverse.com/thing:2754600) habe ich versiebt, ich hatte die Druckplatte nicht fest genug verschraubt was dazu führte dass sich selbige während des Drucks verdreht hat. Nach einem Abbruch dann der zweite Versuch.

Material: Anycubic Rapid Resin 405nm grau
Schichtdickte: 0.05mm
Bottom Layer: 8
Belichtungszeiten: 85, 0, 11, 3 (Bottom, Bdelay, Exposure, Edelay)
Druckzeit etwa 4 Stunden.

Durch einige Videos motiviert habe ich den Benchy gleich auf Support gestellt weil ich vermeiden wollte Schwierigkeiten beim Lösen des Teils vom Druckbett nach dem Druck zu haben. Das hat auch geklappt wie gedacht, allerdings ist der Boden des Drucks nicht ganz flach, eher etwas konvex, zur Mitte der Flächen hin etwas dicker, ich vermute die Belichtungszeit von 11 Sekunden ist hier schon fast ein bisschen viel.

Ansonsten ist der Druck für mein Dafürhalten sehr detailliert, das Harz riecht nicht seht stark, durch die Abdeckung kommt während des Drucks nur wenig "schlechte Luft" nach aussen. Gereinigt habe ich mit 70% Isopropanol, etwas anderes war hier in der Apotheke nicht zu bekommen. Ich habe dafür einen weichen Borstenpinsel (Baumarktqualität) verwendet.

Über einen regen Austausch zum Gerät würde ich mich freuen. Für Themen wie Modifikationen am Drucker bsp. "automatischen Nachfüllen des Resins mit Levelmessung"  bin ich immer gern zu haben.

[Bild: https://i.imgur.com/binaL2s.jpg]
[Bild: https://i.imgur.com/ksndYbj.jpg]

Gruß
Sascha
 
to top
#2
Hallo Sascha,

und willkommen im Forum!

Es erstaunt mich auch jedesmal, aber altermäßig gehörst Du wahrscheinlich eher zum Durchschnitt. Die "älteren Exemplare" haben nochmal 20-30 Jahre mehr auf dem Buckel und sind tlw. recht aktiv hier. Mit der Rente scheint bei vielen die Lust am Basteln erst richtig aufzublühen Big Grin
Gruß
Chris                    

Meine Schwiegermutter hat viel mit Konfuzius gemein,
nur das "z" wurde zum "s"...
 
to top
#3
Bin gerade über einen Test dieses Druckers gestolpert:

https://www.3d-druck-community.de/showthread.php?tid=27345&highlight=Elegoo+Mars

Hört sich positiv an.

Gruß
Eckhard
 
to top
#4
Das ist dieser Thread..
 
to top
#5
Sorry, copy & paste error.

Hier der Link
https://www.techstage.de/test/Elegoo-Mars-im-Test-SLA-3D-Drucker-zum-Budgetpreis-4542339.html?wt_mc=intern.newsticker.anrissliste.techstage
 
to top
#6
Hallo Kollegen,
habe seit kurzem auch einen Elegoo Mars. Erste Drucke von der Auflösung sehr beeindruckend. Aber ein Problem, an dem ich noch arbeiten muss:
Das fertige Stück ist anscheinend nicht ganz ausgehärtet; fühlt sich ganz leicht "gummiartig" an und ist auch etwas biegbar.
Die Einstellungen sind die Standards von Chitubox-Elegoo, also 0,05 mm und 8/60/0/0 sec. Als Harz verwende ich das Elegoo Harz grau.

Ich werde jetzt als nächstes mit der Exposure Time herumspielen und sehen, was da herauskommt.
Gibt es dazu von Euch Erfahrungen? Anderes Harz? Das Elegoo Harz ist ja fast die Hälfte billiger als andere über Amazon erhältliche.

Beste Grüße
Ludwig
 
to top
#7
Also so beim Rumstöbern im WWW war da schon an der ein oder anderen Stelle die rede davon das ein Nachhärten mit UV Licht nötig ist.
 
to top
#8
ja nachhärten solltest du auf jedenfall, in die sonne stellen reicht meist aus ;-)

ich teste auch gerade elegoo resin, also grundsätzlich nicht schlecht für den preis... finds persönlich besser wie das anycubic
 
to top
#9
Mich juckt es auch schon länger so ein ding anzuschaffen.

Aber ich denke das, wenn es soweit ist, das ich den Lightcore vom Alejanson nachbauen werde.

Meine Devise bleibt: Der Weg ist das Ziel.

Der Eleego Mars würde mich aber auch reizen. Vor allem bei dem Preis!
Gruß und gute Gesundheit
Andreas
____________________________________________

Wer alle Schreibfeller findet bekommt ein Leike von mir  Smile
 
to top
#10
Liebe Elegoo-Freunde,
meiner ist jetzt sei 3 Monaten in Betrieb und ich habe meine erste Flasche Harz von Elegoo verbraucht und einige Erfahrungen gemacht.
1. Auflösung beeindruckend gut - wie erwartet
2. Handling mit Handschuhen, Isopropanol, Ultraschallbad, viel Wischpapier und UV-Nagelhärter weniger kompliziert und klebrig als erwartet.
3. Aushärtung nach der Nachbehandlung zufriedenstellend. Ich arbeite mit Standard-Belichtungszeiten aus Chitubox (0,05mm; 5 BLC, 9 ET; 60 BET; 0 Delay)
4. Ausrichtung und Support: Mein derzeitiges Projekt ist eine dreiständige Wagenhalle für die Modellbahn Spur N (angelehnt an den Isartalbahnhof in München).
Die Einfahrtseite ist groß (passt gerade auf die Elegoo-Bauplattform) und flach. Zunächst hab ich versucht, flach liegend zu drucken - denn dann geht der Druck in weniger als einer Stunde. Ergebnis ist Mist, Druck ganz unregelmäßig, Überschüssiges Harz kann nicht abfließen, Längsbohrungen nicht möglich.
Siehe das schon beschriebene YouTube Video mit verschiedenen Ausrichtungen und Support Einstellungen.
Letztlich drucke ich ganz senkrecht stehend und nur mit minimalem Support an den kleinen Pfostenunterseiten. Zeit > 6h
5. Probleme: Maßhaltigkeit nicht gut:
Breite der Torseite in Fusion360: 112,6 mm
Breite des Druckteils oben (in Höhe der Bögen): 111,7 mm
Breite des Druckteils unten (über den Verdickungen an den Pfeilern): 113,6 mm
Daraus folgt, dass der obere Teil der Wand eine Schrumpfung von 0,9 mm ( knapp 1 %) aufweist, die zu einer kleinen Spreizung unten führt.

Was ich so über Schrumpfung bei den Resins gelesen habe - danach ist ein Wert von 1 % gar nicht schlecht.
Aber was kann ich tun, um den Effekt zu kompensieren?
Das ist bei meinem Teil nicht ganz so schlimm, denn es ist noch elastisch genug, dass ich es unten etwas zusammendrücken kann.

Gibt es ähnliche Erfahrungen?
Beste Grüße und ein frohes neues Jahr
Ludwig
[img]<br />https://i.imgur.com/DKnUjsU.jpg[/img]
[Bild: https://i.imgur.com/6BYgHl5.jpg]
 
to top
  




Browsing: 1 Gast/Gäste