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[Tipp] [Anleitung] PID-Tuning / Hotend / Heizbett
#1
Weshalb sollte ich das automatische PID-Tuning ausführen?

Temperaturschwankungen sollen vermieden werden, da sich diese sichtbar auf das Druckergebnis auswirken können.
Hier setzt das PID-Autotuning ein. Es soll die Temperaturkurve glätten und Schwankungen vermeiden.

Die Drucker werden mit Standardwerten ausgeliefert. Da die richtigen Werte aber stark von den verwendeten Komponenten abhängig sind und es bei Chinadruckern gerne mal Streuung gibt, sollte man das PID Autotuning der Firmware ausführen.


In der Standardkonfiguration von Marlin ist das PID für das Heizbett deaktiviert.
Warum ihr es aktivieren und die richtigen Werte ermitteln solltet, seht ihr hier:

 Beispiele

Wann sollte es ausgeführt werden?
  • Am Besten bereits nach der ersten Funktionsprüfung und Inbetriebnahme durchzuführen.
  • Jedesmal wenn sich rund um das Hotend etwas ändert:
    • Neuer Heizblock, neues Heizelement, neuer Thermistor
    • Veränderte Bauteilkühlung, Silikonsocke, etc.
  • bzw. am Heizbett:
    • neues Heizbett
    • neue Druckoberfläche: Glas, FR4/Pertinax, etc.
  • Änderung der Stromversorgung
  • Änderungen an der Firmware
  • Jedesmal wenn sich die Drucktemperatur des Materials signifikant (>20-40°) ändert. Das PID ist für einen Zielwert und wenn sich der Bereich verschiebt, verändern sich auch die Anforderungen ans Heizen. Siehe dazu den Hinweis am Ende der Anleitung, wie du die Werte am Besten materialabhängig speicherst.
Was benötige ich?

Zugriff über Terminal/Konsole z.B. mit Printrun/Pronterface oder OctoPrint

Wie gehe ich vor?

 Wichtiger Firmwarehinweis
Die folgende Beschreibung ist auf die Nutzung der Marlin-Firmware ausgelegt. Solltet ihr eine andere Firmware nutzen, kann die Syntax der Befehle abweichen.

Da es uns nicht möglich ist, alle Firmwares abzudecken, müsst ihr euch in dem Fall leider selbst erkundigen.
Eine Anlaufstelle wäre z.B. die reprap-Wiki und natürlich die Dokumentation eurer Firmware.

Vorbereitungen:
In der Firmware muss PID für das Hotend und das Heatbed aktiviert sein!
Marlin:

Code:
//#define PIDTEMP
//#define PIDTEMPBED
Die "//" müssen entfernt werden.

 Erläuterungen zu M303
Der Befehl für das eigentliche PID-Autotuning lautet:

Code:
M303 C<count> [E<index>] S<temp> U<flag>
Erläuterung:
  • M303 startet das PID Autotuning
  • C<count> gibt die Anzahl der Messungen an. Normalerweise ist "8" ein guter Wert.
  • E<index> wählt das HotEnd/Heatbed. E-1 ist das Heizbett, E0 das erste Hotend, E1 das zweite Hotend, usw.
  • S<temp> die zu erreichende Temperatur.
    Hier solltet ihr einen Wert einer bei euch üblichen Drucktemperatur wählen.
    Solltet ihr unterschiedliche Materialien verdrucken, nehmt einen groben Mittelwert. Ihr könntet auch je Material PID-Werte ermitteln und dann einen entsprechenden Wert im Materialprofil des Slicers eingeben.
  • U<flag> ist Marlin spezifisch! Es erspart uns den Zwischenschritt die PID-Werte händisch per M301 bzw. M304 Befehl an die Firmware zu senden.

Los geht es

 PID Autotuning - Hotend
 PID Autotuning - Heatbed


Sollte bei eurem Drucker das EEPROM deaktiviert sein, könnt ihr die Werte jeweils mit den Befehlen M301 und M304 im Startcode eures Slicers eintragen. So könnt ihr zum Beispiel auch materialabhängige PID-Werte eintragen.

Für Tronxy gelten teilweise andere Befehle. Näheres siehe hier Chitu.
 
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