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[Selbstbau] Cartesian XY-Head Drucker mit 3ZAxen, Linearführung und DirektDrive
#1
Nachdem unser UM2Clon und dessen Smoothieboard Harakiri begangen haben wird die Gelegenheit genutzt und das geplante Linearführungsupgrade durchgeführt.

Dabei wird der Drucker komplett überarbeitet und deswegen bin ich auf der Suche nach dem passenden Antriebssystem.
Von der momentan ziemlich präsenten CoreXY Lösung bin ich noch nicht zu 100 Prozent überzeugt und würde gerne eine kartesische XY-Head Lösung versuchen. Ähnlich des Ender5.

Hat jemand da Erfahrung, Ideen, Tipps oder Argumente, warum ich es unbedingt sein lassen soll?

Ich würde gerne sehr präzise bei 60-80mm/s drucken können und auch mal 100-200mm/s zum testen drucken können.

Zum Drucker:
Es wird ein Würfel aus 3030 Profilen mit einem 2020 Profil auf der XAchse (wie beim BLV Mgn Cube)
Die Linearführungen für XY werden Hiwin MGN12

Und für die tripleZ Achse(HevORT) kommen ChinaClon MGN12 Führungen zum Einsatz

Druckplatte: BuildTak FlexPlate 260x305 auf einer Aluplatte mit 240V Wechselstrom Silikon Heizmatte

Board: SKR Pro v1.2 mit 2209 Treibern und 5" Touchscreen.

Netzteil: 24V MeanWell

Extruder: Titan Aero mit V6 KupferBlock und 0.4 NozzleX (2.85mm)


Die Informationen sollten für den Anfang reichen.
Bilder und mehr Informationen folgen.

Zuerst hätte ich aber gerne eure Ideen und Meinungen zur kartesischen XY-Head Lösung
[Bild: https://abload.de/img/karthesischxy2aktuellnbkzh.png]
[Bild: https://abload.de/img/karthesischxyaktuelleksjx0.png]
 
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#2
Kannst Du mal kurz erklären, warum Dich CoreXY im Vergleich zu der Ender 5 Lösung nicht überzeugt? Vielleicht sogar eine Punkt-zu-Punkt Gegenüberstellung?
"Molto voglio, molto spero. Nulla devo dubitar!"

"Nichts ist auf der Welt so gerecht verteilt wie der Verstand - Jedermann ist davon überzeugt, dass er genug davon habe!" - René Descartes
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#3
Und warum nicht beim UM Konzept bleiben? Ist doch ein gutes Konzept.
Gruß
Olli
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Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird
Wasser? Das Zeug aus dem Klo?
Nutzt den Fahrplan
 
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#4
Mir gefällt die lange Riemen Lösung nicht.
Ich habe oft gelesen, dass viele Probleme mit dem richtigen Einstellung haben und dass das System störungsanfälliger sein soll.
Außerdem ist ja der Vorteil des CoreXY die Schnelligkeit durch die geringe Masse. Aber da ich ein DirektDrive Extruder benutze, habe ich ja schon mehr Masse drauf und befürchte, dass bei der Riemenlänge die Masse ein Problem machen könnte.
Außerdem ist ein BLTouch und mehrere Lüfter für den Extruder geplant

Beim karthesischen XY muss ich zwar den Y Motor noch mitführen, habe aber dafür kürzere Riemen und hoffentlich eine weniger störungsanfälliges System.

Edit: Die UM2 Lösung war schon ganz ok, ich hatte aber etwas Probleme mit meinen Wellen und habe mir für eine höhere Präzision Hiwin Linearführungen angeschaft.

Tldr: ich habe Angst, dass ich durch den schweren Extruder bei den langen Riemen probleme bekommen könnte
 
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#5
Ok, nimm es mir nicht übel, aber das hört sich etwas diffus an. Das ein CoreXY störungsanfälliger ist als eine andere Bauform ist mir neu. Bitte nicht mit einem H-Bot verwechseln, dessen Kinematik ähnlich aussieht aber über nur einen Riemen angesteuert wird. Da ist die Kalibrierung in der Tat etwas diffizil. Dieses Forum hat drei (vier) CoreXY DIY Projekte erlebt, die jeweils für ihre Entwicklungsstufe sehr gute Drucker waren bzw. sind: MKC 4.1, MKC MK2, NoName und der Midget.
Warum willst Du einen Direct Drive benutzen? Hast Du Dir die Frage beantwortet, bei welchen Anwendungsfällen ein DD sinnvoll ist? Was ist die Gegenstrategie bei einem direct drive, um die Masse zu reduzieren? Das die Riemenlänge einen Einfluss haben könnte kann ich weder bestätigen noch widerlegen. Ein Zahnriemen ist ein elastisches Element und durch die bewegten Massen wird der Riemen beim Beschleunigen und Bremsen gestaucht und gedehnt. Das ist aber m.E. ein grundsätzliches Merkmal für Riemen-getriebene Systeme. Die zusätzliche Masse des Achsen Motors wird durch den kürzeren Riemen kompensiert? Das kann ich mir nicht vorstellen. Ein BLTOUCH wiegt übrigens so gut wie nichts. Und wie viele Lüfter wolltest Du am Hotend anbringen und wieso?

Ich fasse mal zusammen: Lange Riemen mit großen Massen / störungsanfällig - kurze Riemen mit großen Massen - störungsarm? Ist das die Überlegung?
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#6
Bei mir rennt immer wieder auch ein Titan Aero mit Volcano per CoreXY Mechanik im Tronxy X5SA Pro, das Funktioniert und die (Gates) Riemen hab ich schon einige Zeit nicht mehr angerührt, nur Kontrolliert.
Wäre der Rahmen und die Umlenkungen am Tronxy stabiler könnte der auch recht hohe Beschleunigungen fahren, das sollte bei dir dann aber kein großes Problem sein mit 3030er Profilen, nur die Umlenkungspunkte und Motorhalterungen müssen einigermaßen steif sein.

 
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#7
DD, weil ich ihn schon habe und elastisches Filament drucken möchte.

Lüfter sollen ein 4020 und 1-2 5015Lüfter für die Bauteile her und am Ende wie der Hero ME für E3D Titan aussehen.
Geplant war auch eine Kettenführung für die Kabel, ich weiß nicht, wieweit das Auswirkungen haben könnte

Mit CoreXY habe ich selber keine Erfahrung und gelesen, dass der Hbot aufgrund des noch längeren Riemens, mehr probleme haben soll.

Da ich ja nicht schlüssig bin wende ich mich an euch mit mehr Erfahrung.

Anfangs wollte ich den NoName nachbauen und habe mir auch den BLV Mgn Cube angeschaut, aber meine Bedenken ist die Masse.

Ich würde gerne wissen, was besser ist, ein langer Riemen mit etwas weniger Masse oder ein bzw 2 kürzere Riemen mit mehr Masse.
 
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#8
Einen HBOT würde ich auch freiwillig nicht bauen sondern gleich einen CoreXY. Selbst mit meinen langen Bowden drucke ich TPU. Es kommt auf geringe Reibung im Schlauch und einen guten Extruder an - ich nehme einen Titan Clone. Dann mit langsamen Vorschub und wenig bis gar keinem Retract drucken, also sehr langsam. Gekochte Spaghetti habe ich noch nicht gedruckt, aber TPU unterschiedlicher Härtegrade. Wenn das Dein Hauptanwendungsfall ist, dann kommst Du um einen DD wohl nicht herum. Was machst Du denn für ein Heatbreak rein? Vollmetall? Mit dem TPU ist das so eine Sache. Ich bin vernarrt in die Möglichkeit, Dual Druck zu machen. Mache ich aber nicht wirklich. Trotzdem plage ich mich mit einem zickigen NF Dual single Nozzle Hotend rum...tja...so hat jeder seine Macken. Schwere DD sind für hohe Geschwindigkeiten grundsätzlich nicht unproblematisch...deshalb wird doch da optimiert, z.B. mit kleinen Motoren.
Bei Deinem Vorhaben hast Du auf jeden Fall einen "großen" NEMA17 zu schubsen und womöglich noch mal das gleiche auf dem Direct Drive. Ob die Riemen da lang oder kurz sind dürfte bei hohem Tempo dann womöglich keinen Unterschied mehr machen. Einen ENDER 5 Clone? Warum nicht? Interessant ist es sicherlich. Und dann wäre da noch die Frage von c1olli nach dem UM Prinzip...
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#9
(24.11.2020, 10:45)sko schrieb: Bei mir rennt immer wieder auch ein Titan Aero mit Volcano per CoreXY Mechanik im Tronxy X5SA Pro, das Funktioniert und die (Gates) Riemen hab ich schon einige Zeit nicht mehr angerührt, nur Kontrolliert.
Wäre der Rahmen und die Umlenkungen am Tronxy stabiler könnte der auch recht hohe Beschleunigungen fahren, das sollte bei dir dann aber kein großes Problem sein mit 3030er Profilen, nur die Umlenkungspunkte und Motorhalterungen müssen einigermaßen steif sein.
Gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen CoreXY Systemen oder ist der Tronxy vergleichbar mit der MGN Cube Lösung und weche CoreXY Lösung würdest du empfehlen?
 
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#10
(24.11.2020, 11:01)Ekatus schrieb: Einen HBOT würde ich auch freiwillig nicht bauen sondern gleich einen CoreXY. Selbst mit meinen langen Bowden drucke ich TPU. Es kommt auf geringe Reibung im Schlauch und einen guten Extruder an - ich nehme einen Titan Clone. Dann mit langsamen Vorschub und wenig bis gar keinem Retract drucken, also sehr langsam. Gekochte Spaghetti habe ich noch nicht gedruckt, aber TPU unterschiedlicher Härtegrade. Wenn das Dein Hauptanwendungsfall ist, dann kommst Du um einen DD wohl nicht herum. Was machst Du denn für ein Heatbreak rein? Vollmetall? Mit dem TPU ist das so eine Sache. Ich bin vernarrt in die Möglichkeit, Dual Druck zu machen. Mache ich aber nicht wirklich. Trotzdem plage ich mich mit einem zickigen NF Dual single Nozzle Hotend rum...tja...so hat jeder seine Macken. Schwere DD sind für hohe Geschwindigkeiten grundsätzlich nicht unproblematisch...deshalb wird doch da optimiert, z.B. mit kleinen Motoren.
Bei Deinem Vorhaben hast Du auf jeden Fall einen "großen" NEMA17 zu schubsen und womöglich noch mal das gleiche auf dem Direct Drive. Ob die Riemen da lang oder kurz sind dürfte bei hohem Tempo dann womöglich keinen Unterschied mehr machen. Einen ENDER 5 Clone? Warum nicht? Interessant ist es sicherlich. Und dann wäre da noch die Frage von c1olli nach dem UM Prinzip...

TPU ist nicht Haupteinsatz, aber da ich mit 2.85mm Druck und den Titan Aero schon habe, macht ein Umstieg jetzt weniger Sinn
Heartbreak wollte ich aus Titan nehmen

Mein Bruder ist auch besessen von dual Extruder und ich muss ihn bremsen.

Ja es sind Nema17. Auf dem Titan ist ein etwas kürzerer Nema17

Die Frage ist, was sind für dich höhere Geschwindigkeiten, die problematisch sein könnten 80mm/s 100mm/s ?


Es wird ja kein Ender Clon, ich habe den Ender Als Beispiel für den karthesischen XY Drucker genommen


Mit dem UM2Clon hatten wir etwas Erfahrung gesammelt und herumprobiert, dabei haben die Linearwellen sicher etwas gelitten.
Ich will die Präzision erhöhen und habe mir Linearführungen angeschafft.

Der UM2Clon ist aber durch und jetzt muss was neues her.
Ich habe mich auch etwas am Design des UM orientiert und werde eine Welle benutzen, um beide XAchsen führungen zu synchronisieren, wenn es die karthesische Lösung werden sollte
 
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