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[Selbstbau] Cartesian XY-Head Drucker mit 3ZAxen, Linearführung und DirektDrive
#31
Wer meint, ein Riemenantrieb für die Z-Achse über einen Motor wäre kompliziert, hat wirklich noch nicht alles durch. Jeder Motor mehr im System der Z-Achse verursacht mehr Störungen als die gesamte Riemenkonstruktion, die nur von einem Motor angetrieben wird. Ich kann da ein Lied von singen, wirklich. Das fängt an beim Koppeln der Motoren mit den Spindeln und endet in der Ansteuerung. Machbar ist alles, jedoch ist die von Speedy vorgeschlagene Lösung einfach besser in den Griff zu bekommen und auch weniger abhängig von hochpräzisen Bauteilen, die man sich auch erst mal fischen muss. Der Vorteil der Lösung mit nur einem Motor ist, dass, einmal eingestellt, immer alles 100% synchron läuft im Gegensatz zur getrennten Ansteuerung. Diese wird nie und nimmer 100% synchron laufen können. Die meisten merken es nur nie und weil sie es nicht messen können, werden die auftretenden Fehler anderen Dingen in die Schuhe geschoben. Für die Riemensteuerung sind lediglich sehr sauber gefertigte Pulleys, die direkt an der Spindel oder an einer anderen Mechanik der Z-Achse hängen, nötig. Der Rest ist nicht so extrem wichtig und mit Wald - und Wiesenteilen aufbaufähig. Nicht, dass diese Lösung völlig frei von Fehlern wäre, aber die potenzieren sich nicht in dem Maße. Es kein auch Zufall, dass immer noch Hersteller auch sehr hochpreisiger Modelle immer noch auf nur eine Z-Achse setzen. Eigentlich noch die beste Lösung, erfordert aber sehr schwere und solide Gehäuse.
 
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#32
Ich bin mit meiner Umstellung auf Einzelantrieb eigentlich auch sehr zufrieden, habe ich mir schmerzhafter vorgestellt. Gut, das wird jetzt durch andere Probleme überlagert, aber so wie es jetzt bei meinem MKC ist finde ich es ok. Beim ENDER 4 ist ja eine mittig angebrachte Trapezspindel am Trägerrand für den Antrieb mit einem Motor zuständig. Das reicht auch und eigentlich finde ich nur die wabbelige Führung auf einer Seite kritikwürdig. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob es bei den Schubsern was bringt, zwei Z Motoren mit Kupplungen zu haben _und_ noch eine "Kopplung " beider Spindeln mit einem Riemen.
"Molto voglio, molto spero. Nulla devo dubitar!"

"Nichts ist auf der Welt so gerecht verteilt wie der Verstand - Jedermann ist davon überzeugt, dass er genug davon habe!" - René Descartes
Vernunft und Verstand

BLTouch saved my life!  Cool No BEV, no mercy! 
 
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#33
Ich hatte die beiden Seiten am X5SA Pro zeitweise mittels Riemen synchronisiert - das war trotzdem jedes mal wieder um ~3-5/10 in eine Richtung krumm weil ein Riemen mit ~1m Länge beim Gewicht der dicken Aluplatte sich wohl doch schon etwas dehnt und/oder minimales Wechselspiel in den Pulleys hat. Das ständige nachjustieren bei jedem Einschalten bzw nach jedem Druck wenn die Motoren ausgeschaltet wurden ging mir irgendwann nur noch auf den Zeiger...
Mit den getrennten Motoren Levelt die Software beim Homing (und auch nochmal vor jedem Druck) die Z-Achse links/rechts auf <0.005mm Differenz (i.d.r. nach dem 3. Durchgang ~0.001-0.002mm bzw innerhalb der Messtoleranz des Induktiven Sensors). Danach kann ich die Z-Achse beliebig oft rauf und runter Fahren und habe an beiden Messpunkten noch immer die selben Abstände Bett/Düse. Ich hatte ja Anfangs auch Zweifel ob das zuverlässig läuft, vor allem mit den ganzen Horrorgeschichten von verlorenen Microsteps, deshalb hab ich das nach Umstellung auch ziemlich penibel geprüft und das war absolut konstant und kein Vergleich zu der Lotterie mit über Riemen synchronisierten Achsen.

 
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#34
Ich denke ich versuche es mit den 3 Motoren an der ZAchse und dem BLTouch. Falls es da Probleme geben sollte, weiß ich jetzt worauf ich achten muss.

Ich denke ich werde heute das Board wechseln und alle umbauten soweit für den Druck vorbereiten.


Eine Frage habe ich aber noch:

Ich hatte bisher ein Smoothieboard mit Smoothieware und glaube das SKR pro 1.2 kann auch Smoothieware als FW.
Kann ich für das Drucken der Umbauteile einfach die alte FW+ Konfigdatei verwenden, ich habe ja neue 2209Treiber

Oder soll ich mit den Konfigwerten eine neue Marlin 2.0FW einrichten?
 
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#35
(25.11.2020, 08:45)sko schrieb: Ich hatte die beiden Seiten am X5SA Pro zeitweise mittels Riemen synchronisiert - das war trotzdem jedes mal wieder um ~3-5/10 in eine Richtung krumm weil ein Riemen mit ~1m Länge beim Gewicht der dicken Aluplatte sich wohl doch schon etwas dehnt und/oder minimales Wechselspiel in den Pulleys hat. ...........

Nur zu meinem besseren Verständnis, du hattest beide Achsen mit einem Riemen synchronisiert, jedoch weiterhin mit 2 Motoren angetrieben ?
Gruß Markus



Sage es mir, und ich vergesse es. Zeige es mir, und ich erinnere mich. Lass es mich tun, und ich behalte es. (Konfuzius)

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#36
Beide Varianten wurden getestet...
Original hat der 2 Stepper die an einem Treiber hängen. Wenn das Bett im ausgeschalteten Zustand einseitig absackt, fährt es so krumm weiter. Deshalb wird oft empfohlen die beiden Motoren unterhalb der Spindeln per Riemen zu koppeln um das einseitige Absacken im ausgeschalteten Zustand zu verhindern. Wird zwar besser, aber es ist trotzdem jedes mal wieder krumm gewesen.
Es wurde auch mit nur einem Motor getestet, aber da wars noch grottiger - da reichte schon das verfahren beim Homing dass es wieder um ein paar 1/10 schief stand (knapp 60cm Distanz für den Riemen + 50cm lange Spindel, da ist einfach dann in summe zu viel Toleranz).
Mit beiden Motoren per Riemen gekoppelt blieben sie zumindest halbwegs gleich hoch und der Fehler blieb konstant, konnte also nach dem Einschalten ausgeglichen werden, musste aber trotzdem nach jedem Einschalten neu justiert werden.
Die Konstruktion ist einfach zu windig für diese Größe/Gewicht um mit dem langen Riemen eine exakte Ausrichtung zu behalten - anstatt also nach jedem einschalten (bzw eigentlich nach jedem Druck, vor allem wenn die Motoren abgeschaltet wurden...) wieder manuell zu kontrollieren und justieren lass ich das jetzt eben die software regeln.

Das Problem besteht übrigens auch mit dem dünnen Originalbett, aber eben nicht so extrem und auffällig. Da kommt man schon mal ein paar Drucke hintereinander davon wenn man die Drucke bzw Druckbett _sehr vorsichtig_ abnimmt. Mit dem Gewicht der 330x330x8mm Platte ist die Konstruktion dann aber absolut überfordert, da Sackt das Bett beim ausschalten der Motoren sofort in alle Richtungen ab.

 
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#37
@sko und wenn man das Bett pro-aktiv in die unteren Anschläge fährt? Zieht sich das dann "glatt"?
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#38
Z-Endstop ist Original keiner vorhanden. Gegen nen (einstellbaren) Endanschlag fahren würde gehen, aber bei 2 Steppern am selben Treiber eben nur in der rabiaten Variante "rattern lassen". Oder eben von Hand gegen Endanschläge oder "Einstelllehren" fahren, das ist der Ansatz der diversen "helper" auf thingiverse für den Drucker. Hab ich anfangs auch so gemacht, ist aber eben wieder manuelles rumgefummel das nie 100%ig genau ist und nach jedem Druck wiederholt werden muss (nach dem 10. Testwürfel hat man eigentlich schon keine Lust mehr...)
Und bevor ich beide Motoren gegen 2 separate Endschalter fahre kann ich auch direkt die Z-Probe nehmen und automatisch leveln lassen Wink

Die Originalsoftware (Chitu) bzw das Handbuch sieht einfach bei jedem Neustart (oder IIRC sogar vor jedem Druck) ein neues leveling/mesh-compensation und ggf manuelle korrektur vor...

Aktuell macht der Drucker beim Homing von Z zuerst per Induktivem Sensor das leveling über die beiden Motoren, fährt dann zum provisorischen Testpunkt an einer Ecke (piezo), fährt die Düse dort langsam bis auf Kontakt ans Bett und setzt Z=0 und das trigger-offset des Induktiven Sensors (für mesh compensation).
Ausser auf "home all" zu klicken muss ich also nix mehr machen und danach ist das Bett eben, gelevelt und bereit für mesh-compensation.
Vor jedem Druck wird dann eben nochmal gehomed falls das Bett zwischenzeitlich abgesackt ist - dauert zwar ~15-20sec, aber besser als von Hand immer minutenlang rumzupfuschen...
First Layer ist damit bisher zuverlässig reproduzierbar und identisch, egal welcher Druckkopf gerade dranhängt.

 
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#39
Ich hab mir eben im Netz die Z-Mechanik des X5SA Pro mal näher angeschaut.
Das ist m.M. eine wenig solide Konstruktion.
Die gesamte Z-Last wird über flexible Wellenkupplungen auf die beiden Motoren übertragen, die TGS sind oben gelagert. (bin mir nicht ganz sicher ob das überhaupt Loslager sind)
Mechanisch Stabil sieht m.M. anders aus. You get what you pay for ......
Da wundert es mich auch nicht weiter, dass versucht wird das Teil mit ABL und allerlei sonstigen Kunststückchen in den Griff zu kriegen.
Die TGS unten vernünftig lagern, mit einem Motor samt einem zentralen Antriebsriemen per Übersetzung antreiben dann passt das.
Ich habe solche Z-Antriebe bisher in 4 verschiedene Drucker unterschiedlichster Größe verbaut und jeweils die Wiederholgenauigkeit mittels Messuhr gecheckt.
Eine Schrägstellung des HB ist mir dabei noch nie unter gekommen.
Just my 2 cents,
Gruß Markus



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#40
Die etwas mistige Konstruktion war mir schon vorher bekannt, mit dem windigen, leichten Originalbett und niedrigen Geschwindigkeiten funktioniert das mit kleinen Änderungen auch "gerade so".
Beim Umbau werden dann 3 TGS wie du schon geschrieben hast oben + unten abgedreht, sauber gelagert und dann per pulley angetrieben damit die Last nicht mehr auf den Motoren liegt. Führung übernehmen 3 MGN12 Linearschienen.

 
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