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Niedrigviskoses transparentes Resin gesucht
#1
Hallo zusammen,

ich beschäftige mich aktuell damit, wie weit SLA Druck für die Herstellung von Mikrofluidikkanälen verwendet werden kann. Sprich Kanäle im Inneren von Festkörpern durch die später Flüssigkeiten gepumpt werden soll. Die Kanäle sollten dabei unterhalb von 1 mm, besser im Bereich von 300-500 µm Durchmesser liegen.
Das Schwierigkeit besteht darin, wie man das Resi im Inneren der Kanäle nach dem Drucken entfernt. Eine Möglichkeit ist Isopropanol mit einer Spritze durch die Kanäle zu drücken, bevor das Bauteil nachgehärtet wird. Ob und wie gut das funktioniert, hängt allerdings stark von den Materialeigenschaften des Resins und besonders von der Viskosität ab.
Daher meine Frage in die Runde. Kennt jemand ein besonders dünnflüssiges transparentes Resi, das für diesen Einsatzzweck besonders gut geeignet sein könnte?

Als Drucker steht übrigens ein Prusa SL1 zur Verfügung.

Würde mich über Tipps freuen.

Beste Grüße
Feal
 
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#2
Ein passendes Resin kann ich leider nicht empfehlen, aber die Viskosität des Resins sinkt tendenziell mit steigender Temperatur. Wenn du eine besonderes niedrige Viskosität benötigst, kannst du (neben der Wahl des passenden Resins, natürlich) zusätzlich noch den Bauraum aufheizen. Nur mal so als Idee.
Gruß,
Alex
 
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#3
Danke für den Hinweis. Stellt eine weitere Möglichkeit dar die Viskosität neben dem Resin noch weiter zu senken.
Muss ich mir nur noch überlegen, wie ich beim SL1 den Bauraum aufgeheizt bekomme. Freue mich da natürlich auch über Tipps, falls das mal jemand bei seinem Drucker gemacht hat Smile
 
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#4
Wasserwaschbare Resine sind in der Regel nochmal flüssiger als "normales" Resin.
Nach meinem Empfinden, merkt man das schon deutlich. (Ich hab aber nur einmal die Testflasche zum Drucker verwendet, ansonsten verwende ich nur wasserwaschbar. Obwohl es Sommer und etwa 25°C im Raum hatte, war das Iso-Resin wesentlich weniger flüssig.)

Das hier wird mit 100 - 120 MPa s (25°C) angeben und ist "glasklar", was deinem Einsatzzweck ja optimal entsprechen würde.
https://www.3d-druck-technik.shop/resin-harze/wasser-waschbares-resin/132/resin-wasser-waschbar-0-5kg-klar-esun
In Kombination mit Druckumgebung 30°C könnte man da evtl. auf unter 100 kommen.

Iso-waschbare werden in dem Shop so im allgemeinen mit 150 - 250 (25°) angegeben.

Grüße
Jay
 
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#5
Guten Morgen,
ich würde den Behälter vom Resin mittels Heizfolie erwärmen. Ich schreibe bewusst erwärmen und nicht aufheizen. Wink
Da ich gelegentlich Bauteile in CFK erstelle, ist mir das Verhältnis Wärme zu Viskosität wohl bekannt.
Gruß Michael
 
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#6
Heizfolie wäre eine leicht umzusetzende Option, falls das dünnflüssigere Resin nicht ausreicht.

Sofern sie mPAs meinen Big Grin ist es mit 100-120 das bisher niedrigste gefundene transparente Resin. Hatte noch ein rotes mit 50 mPas gefunden, was allerdings farbbedingt nicht geeignet ist.

Werde die Tage mal vom aktuell vorhandene Prusa Tough Transparent die Viskosität bestimmen. Dann sehen wir mal, wie weit das mit 100-120 entfernt ist.

Danke für die weiteren Tipps Smile
 
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#7
denkt aber daran, das wärmeres resin eine höhere chemische reaktivität besitzt, und entsprechend auch die belichtungszeiten kurzer werden (können).
Das wäre auch ein tweak zum etwas schnelleren druck
Ein Leben ohne 3D-Druck ist möglich, aber sinnlos.
 
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#8
Kurzes Update:

Die schnelle Vermessung des Prusa Tough Transparent hat eine Viskosität von 155 mPa*s bei etwa 22 °C ergeben. Dürfte damit sogar schon zu den eher flüssigeren zählen.

Durch Reduzieren der Belichtungszeit pro Schicht von 7 auf 5 Sekunden konnte ich immerhin Kanäle bis 1 mm Querschnitt drucken. Bei 0.75 mm sind diese bereits vollständig verschlossen. Werde mal noch etwas mit der Belichtungszeit runter gehen.

Wie schaut das eigentlich allgemein mit Schichthöhe aus. Wenn ich das Verschließen von kleinen Öffnungen verhindern möchte. Ist es dann besser eher dünne oder möglichst dicke Schichten zu drucken?
 
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#9
Meine Erfahrung ist: dünnere Schichten -> kürzere Belichtungszeit -> präzisere Belichtung -> bessere Details.

Muss es denn unbedingt transparentes Resin sein? Bei nicht/halb-transparent hat man halt weniger parasitäre Belichtung.

Falls du Antialiasing an hast, würde ich es mal ohne versuchen -> schärfere Konturen.

Ansonsten versuche mit der Geometrie der Kanäle zu spielen. Ggf. würde man bei 4- oder 6-eckigen Kanälen weiter runter gehen können. Und keine Sorge, die werden eh nicht eckig. Smile
Gruß,
Alex
 
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#10
Ok. Dann mal dünnere Schichten probieren.

Für den Anfang hat das Transparente einfach den Vorteil, dass man sieht, was im Kanal passiert. Bilden sich irgendwo Luftblasen, wie gut vermischen sich unterschiedliche Flüssigkeiten etc.

Hab beim Prusaslicer keine Antialiasing Einstellung gefunden.

Aktuell drucke ich runde Kanäle. Viereckige bzw. allgemein Kanten möchte ich wegen Festsetzen von Luftblasen vermeiden. Kann aber mal schauen, ob es einen Unterschied gibt.
 
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