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Eine Prima Anleitung zum Acetonbedampfen
#1
Hi Leute,

ich habe dise Anleitung heute gefunden in der beschrieben wird wie man wesentlich gefahrloser ABS mit Aceton bedampfen kann.

http://www.instructables.com/id/Safe-way-to-do-Acetone-bath/
 
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#2
Moin Edwin,

habe die Methode gerade mal ausprobiert, ist aber nichts geworden.
Liegt in erster Linie an meinem Equipement, die Methode scheint mir durchaus praktikabel.

Wegen Dampf und Geruch und überhaupt habe ich es in Freien versucht. Momentan leichter Wind, das ist schon mal schlecht.
Handelt sich um einen alten 20 L Entsaftertopf, da sind Volumen und Flächen einfach zu groß, die Topfwände wirken da schon als Kühler. Bevor der Acetondampf das Opbjekt erreichen kann, kondensiert er an den Wandungen. Dgl. mit den Innenteilen, dass muss sich erst mal alles aufheizen.
Habe mal zwischenrein geschaut, mein Aceton im Glasbehälter kocht.
Dazu kommt, dass Wasserdampf und Aceton auf diese Art nicht getrennt gehalten werden. Ich denke, das ist absolut notwendig, mindestens aber sehr förderlich.

Ich werde noch ein anderes Arrangement versuchen, vielleicht klappt es dann.

H.
 
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#3
Du darfst eins nicht vergessen: Aceton ist schwerer als Luft. Wasserdampf steigt nach oben, Aceton nicht.

Das was Du als Kondensat an der Aussenwand siehst, spiegelt Deinen Acetonlevel im Behälter wieder. Du musst nur weiter erhitzen bis das Kondensat sichtbar über dem Objekt ist. Dann ist das Objekt komplett "bedeckt". Ein möglicher guter Tipp neulich war (weiss nicht mehr wer das war) das Objekt vorher ins Gefrierfach zu legen. Könnte aber auch zuviel des Guten sein.

Und solange Du den Behälter abgedeckt (nicht verschlossen) hast, macht auch der Wind nichts aus. Ich bin halt ein Freund von Glasbehältern, da man da eben genau den Level sehen und entscheiden kann ob man noch mehr Hitze braucht.

Idealerweise legt man das Objekt auch erst rein, wenn der Level des Acetons schon über dem Objekt ist. Das verhindert das es sich unten zu früh anlöst und oben noch nichts sichtbar ist.
AchtungOffizielle 3DDC T-Shirts - Elektrolyte...
1. Das Bundesministerium für Wissenschaft hat bestätigt -  lesen gefährdet die Dummheit!
2. Kaum macht man es richtig, funktioniert es. Aber nur weil etwas funktioniert, hat man es nicht zwingend richtig gemacht ...
3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
5. Ich würde mir lieber Gedanken um die Ursache machen, anstatt das Symptom mit MacGyver Methoden zu bekämpfen. - th33xitus
 
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#4
Tja,

ich komme leider nich dazu das selbst auszuprobieren und zu optimieren....... Sad

ich habe einfach zu wenig zeit dazu und die Wenige die ich gerade habe nutze ich dazu den Leapfrog zu optimieren.. Cool
 
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#5
@ Para
Genau so ist es - habe ich inzwischen gemerkt. Und ich habe gemerkt, dass 5 ccm Aceton für ca 5L - Gusseisentopf (mit Deckel) etwa bis zur Mitte hoch reicht. Der untere Teil ist ok, der obere Teil fast unbeleckt.
Der Gußeisentopf ist nicht nur ziemlich undurchsichtig, er lässt sich auch nur schwer gleichmäßig erhitzen. Der Boder war innen schon deutlich über 100°, da hatten die Wände - vom Deckel ganz zu schweigen - gerade so um 40°. So ein Teil ist für den Backofen gut, aber das will ich niemandem antun.
Ich weiss jetzt, auf was es ankommt und das war Sinn der Übung.

H.
 
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#6
Da sich das Kaltbedampfen als sehr unstetig erwiesen hat, selbst mit Lüfter - wie Viktor vorgeschlagen hat, habe ich jetzt meine simple Bedampfstation am Bauen. Bzw. sind es zwei, einer für zylindrische hohe Objekte die stehen müssen, einer für großvolumige Objekte die quasi liegen können. Für den größeren fehlt mir aber noch die Hauptkomponente.

Wenn sich das bewährt (sollte morgen Abend fertig und getestet sein), gibt es das als Projekt zum Nachbauen hier im Forum. Wenn nicht könnt ihr es in der Zeitung lesen und wenn ich noch kann im "verdruckt nochmal" Thread. Big Grin
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3. Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden Dinge berechenbar.
4. Es sind die unscheinbaren kleinen Handgriffe die beim 3D Druck zum  Erfolg führen, schludern rächt sich überall, auch wenn man nicht mehr daran denkt.
5. Ich würde mir lieber Gedanken um die Ursache machen, anstatt das Symptom mit MacGyver Methoden zu bekämpfen. - th33xitus
 
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#7
Ich kenne da eine besonders schnelle Methode.

Eine aufgeschlagene Glühbirne als Wärme/Zündquelle in ein verschlossenes Einweckglas mit nur einem Teelöffel Aceton und den Strom einschalten...... Devil

Dann ist auch der nachbar informiert über das was Du machst. Besonders wenn Du bei Ihm hinterher im Wohnzimmer sitzt...... Angel
 
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#8
Ich mach das immer noch auf dem Camping Herd (Strom Kochplatten) das geht einfach am schnellsten da ist alles in 5min. erledigt.
das ganze geht übrigens auch mit Verdünnung Rolleyes (Ja ich war zu geizig Aceton zu besorgen da ich noch einen 5Liter Kanister Verdünnung da habe) Angel
 
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#9
Ich habe heute Nachmittag die Bedampfung per Induktionsplatte versucht. Klappt hervorragend, aber mein Equipement ist insoweit recht ausbaufähig.
Eine Induktionplatte ist deswegen interessant, weil Kunststoffe davon nicht erhitzt werden (nur was magnetisch reagiert - Eisenhaltiges)

Am Wichtigsten: Das Aceton beginnt nach dem Einschalten in ca 3 - 5 sec an zu sieden, es ist mit allen Handhabungen am Anfang echt Eile geboten, dass da nichts schief geht.

Versuchsaufbau 1
Große Kunststoffkiste mit Deckel (wg. dem herrschenden Luftzug auf der Terrasse und um ggf größere Sauereien auffangen zu können)
Kleiner Kunststoffbehälter, relativ hoch, als Bedampfungsraum
 
 
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#10
Ich habe heute Nachmittag die Bedampfung per Induktionsplatte versucht. Klappt hervorragend, aber mein Equipement ist insoweit recht ausbaufähig.
Eine Induktionplatte ist deswegen interessant, weil Kunststoffe davon nicht erhitzt werden (nur was magnetisch reagiert - Eisenhaltiges)

Am Wichtigsten: Das Aceton beginnt nach dem Einschalten in ca 3 - 5 sec zu sieden, es ist mit allen Handhabungen am Anfang echt Eile geboten, dass da nichts schief geht.

Versuchsaufbau 1
Große Kunststoffkiste mit Deckel (wg. dem herrschenden Luftzug auf der Terrasse und um ggf größere Sauereien auffangen zu können)
Kleiner Kunststoffbehälter, relativ hoch, als Bedampfungsraum
-   darin ein Glasdeckel von Einmachglas
--   darauf dicke eiserne Rondelle als Hitzequelle (in meiner Vorstellung sollten die als erhitzt werden)
--- darüber ein Stück Maler-Gitter aus Hart-PVC (Standfläche für das Objekt)
---- darauf dann das Objekt

Ergebnis:  voll in die Hose gegangen.
Die Induktionsplatte erkennt meine schönen Eisenstücke nicht als Pfanne oder Topf und meldet Fehler.

Mehrere Umbauten, aber der Abstand des Metalls von der Platte bleib immer zu groß, so dass die Induktion nicht funktionierte.

Und zum Schluß dann 
Versuchsaufbau 2
-   der große Kunststoffkasten
--   darin ein kleiner Eisen-Emaille-Topf
---   darin ein Stück des PVC-Gitters
--- -   Aceton direkt auf den Topfboden
--- --   einen durchsichtigen Kunststoffdeckel bereit gehalten
--- ---   Testobjekt rein gestellt
--- --- -   Einschalten und klein stellen war Eins, aber immer noch zu langsam. Es besteht selbst in der kurzen Zeit die Gefahr, dass sich der Eisentopf in den Kunststoffkasten einschmilzt !!! Hinterher ist mir eingefallen, dass ein dickes Stück Zeitungspapier, besser Back-Papier der Kochfläche durchaus evtl. Schäden ersparen könnte, wenns es denn doch durchgeht.

Bedampfungsergebnis sehr gut; ausbaufähige Methode

Demnächst werde ich Edwin's Vakuum-Idee mal nachvollziehen, habe ich aber leider keine geeigneten, durchsichtigen Gefäße zum Testen vorrätig. Aber ein Test soll ja nur zeigen, dass es tatsächlich funktioniert, da reicht auch ein alter Dampftopf  - hinreichend dicht und hat eine Tülle für den Schlauchanschluß.  Schaun mer mol ...


H.
 
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